Damenfußball SV Thülen
 
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Hinrunde 2017-18

13. Spieltag:  SuS Scheidingen - SV Thülen (verlegt auf 29.03.) 3:1
 

Bevor die Fußballdamen des SV Thülen in das Osterwochenende starten durften, mussten sie am Gründonnerstag erstmal die Reise zum SuS Scheidingen antreten.

Hierbei handelte es sich um die Hinrundenpartie, die am 10.12.17 aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse vielerorts verlegt werden musste.

Trainer Frederik Leikop konnte glücklicherweise wieder auf die genesenen Abwehrspielerinnen Victoria Rollmann und Luisa Becker zurückgreifen. Auch „Oldie“ Daniela Bugno war mit von der Partie.

Dafür verordnete der Coach der angeschlagenen Jana Schira (Fußverletzung) noch eine Pause.

Die Mannschaft war mit hohen Erwartungen in das Stadtgebiet Welver gereist. Schließlich ging es zum kriselnden SuS Scheidingen (8.), der fünf Niederlagen in Folge einstecken musste.

Zudem konnten die Kickerinnen vom Thülener Scheid alle 4 Vergleiche gegen die Scheidinger Damen in der Vergangenheit meist deutlich für sich entscheiden.

Doch im Gegensatz zu dem Gast aus dem Altkreis Brilon hatte der SuS den Ernst der Lage erkannt und setzte den SV Thülen gleich mächtig unter Druck.

Einen Ballverlust im Aufbauspiel nutzte der Gastgeber in Person von der lauffreudigen Sina Dirkvormhof bereits in der 2. Spielminute zu dem frühen 1:0-Führungstreffer.

Damit war natürlich die Marschroute von Trainer Leikop gleich von Beginn an über den Haufen geworfen und man musste schon frühzeitig einem völlig unnötigen Rückstand hinterherlaufen.

Der Tabellenachte diktierte von da an das Spielgeschehen. Der SVT dagegen verlagerte sich mehr auf das Reagieren anstatt auf das Agieren.

Auch erkannte Coach Leikop kein wirkliches Aufbäumen in seiner Mannschaft. Durch zu viele Ballverluste und unnötig hergeschenkte Bälle machte man sich das Leben selber sehr schwer.

Daher waren auch klaren Torchancen an einer Hand abzuzählen. In der Abwehr stand man zumindest bis zum Pausenpfiff soweit sicher, sodass es erstmal nur bei dem 1:0 für die Gastgeberinnen bleiben sollte.

Nach dem Seitenwechsel war es von Thülener Seite immer noch keine sehr gute Darbietung. Doch die Gäste aus dem HSK kamen jetzt endlich öfter vor das Tor des SuS.

Bei einer Aktion wurde Spielführerin Anna Hammerschmidt regelwidrig angegangen. Leider blieb der fällige Pfiff des Schiedsrichter aus. Auch in den folgenden Offensivaktionen war das Glück leider nicht auf Thülener Seite bzw. hatte der SuS Scheidingen eine starke Abwehrspielerin in ihren Reihen, die kompromisslos alles abräumte. Hier war kaum ein Durchkommen für Thülens Offensivabteilung. In der Drangphase der Leikop-Elf konnte der SuS dann leider auf 2:0 (75.) erhöhen. Ein Freistoß aus gut 30 Metern landete für Thülens Torfrau Nicole Arning unhaltbar im oberen Winkel.

Nur 8 Minuten später musste man sogar das 3:0 (83.) hinnehmen. Einen Abpraller von Thülens Torhüterin verwertete eine aufgerückte SuS-Spielerin zu dem entscheidenden 3:0.

In der Nachspielzeit war es dann Kapitänin Anna Hammerschmidt, die nach einem Eckstoß per Kopf den Ehrentreffer zum 3:1 (91.) erzielen konnte.

Trainer Frederik Leikop war nach dem Abpfiff sichtlich bedient. Er hatte sich wahrlich mehr von seiner Mannschaft erhofft.

Gerne hätte der Coach nach 4 Auswärtspleiten in Folge endlich mal wieder drei Punkte mit auf die Heimreise genommen. Doch diese blieben den SVT-Damen aufgrund einer eher durchwachsenen Leistung leider verwehrt.

 

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Victoria Rollmann, Luisa Becker, Daniela Bugno (52. Kristin Menke), Anna Korsinski, Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld, Maja Waßmann, Celine Klärner, Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke

 

Tor:

1 x Anna Hammerschmidt



12. Spieltag:  SV Thülen - Ottbergen (nachgeholt 15.03.) 2:0

Aller guten Dinge sind drei, so könnte die Überschrift über das Hinrundenspiel zwischen den Fußballdamen des SV Thülen und dem SV Ottbergen/Bruchhausen lauten.

Aufgrund der anhaltenden schlechten Witterungsverhältnisse musste die Partie zweimal (03.12.17 und 11.02.18) abgesagt und verschoben werden.

Am Donnerstagabend, 15.03.18, war es dann endlich soweit, dass das Spiel beim dritten Versuch unter Flutlicht auf einem guten Ascheplatz angepfiffen werden konnte.

Trainer Frederik Leikop nahm gegenüber der 3:1-Auswärtsniederlage beim SV Upsprunge nur eine personelle Änderung in der Startformation vor.

Mit Nicole Arning hatte man glücklicherweise wieder eine etatmäßige Torfrau mit dabei. Sie rückte für die Aushilfe Kristin Menke zwischen die Pfosten. Bei den Feldspielerinnen blieb alles beim Alten. Mit dem SV Ottbergen/Bruchhausen, präsentierte sich der aktuell Tabellendritte am Thülener Scheid. Die Mannschaft aus dem Kreis Höxter konnte in der Saison 2015/2016 sogar Westfalenliga-Luft schnuppern, musste aber nach einer Spielzeit wieder den Gang in die Landesliga antreten.

Die Blau-Schwarzen waren der erwartet starke Gegner, der es dem Gastgeber aus Thülen von der ersten Minute an nicht leicht machte.

Sie legten vor allem eine sehr ruppige und aggressive Gangart in den Zweikämpfen an den Tag. Doch die SVT-Damen ließen sich davon nicht beeindrucken und hielten robust und kämpferisch dagegen. Es war über die gesamte Spielzeit eine sehr rassige Partie auf dem Thülener Ascheplatz. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball und Zentimeter.

Schiedsrichterin Johanna Kotthoff hatte alle Hände voll zu tun, die Partie weitesgehend im Griff zu behalten. Einige Nicklichkeiten sorgten immer wieder für Spielunterbrechungen.

In der Defensive konnten die SVT-Damen nur mit vereinten Kräften die Angriffe des SV Ottbergen/Bruchhausen entschärfen. Hier wurden sie öfter gefordert als es Trainer Frederik Leikop lieb sein konnte. Dafür sahen die Offensivaktionen des SVT dagegen umso vielversprechender aus.  Hier ergaben sich sogar einige schöne Spielzüge und Torgelegenheiten.

Kurz vor der Halbzeitpause war es dann Spielführerin Anna Hammerschmidt, die in den Strafraum eindringen konnte. Doch hier wurde sie regelwidrig von den Beinen geholt.

Die Gefoulte selbst trat zum fälligen Strafstoß an und verwandelte sicher (40.). So ging es mit einer 1:0-Führung zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel verschärfte der Gast des SVOB die Gangart und verlagerte das Spielgeschehen immer mehr in die Thülener Hälfte. Die Blau-Schwarzen drängten auf den Ausgleichstreffer.

Doch der Tabellendritte nutzte seine Feldvorteile nicht konsequent aus und agierte im Abschluss zu unpräzise. Zudem hatten sie mit Thülens Rückhalt Nicole Arning ihren Meister gefunden.

Die Torhüterin erwischte einen Sahnetag und hielt alles was auf ihren Kasten kam. Selbst aussichtsreiche Möglichkeiten für den Gast wurden durch die 25-Jährige entschärft.

Der SV Thülen schaffte es nur noch hin und wieder sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Doch dann wurde es meistens gefährlich. Torjägerin Laura Vorderwülbecke sorgte immer wieder für viel Betrieb in der Hälfte des Dritten aus Ottbergen.

In der 71. Spielminute war es dann endlich wieder soweit. Die Mannschaft von Trainer Leikop konnte auf 2:0 erhöhen. Nach einem Eckball war es Jessica Krefeld, die mit einem langen Schritt zur Stelle war und den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Die 18-Jährige krönte mit ihrem 3. Saisontreffer ihre bärenstarke Leistung.

Natürlich warf der SV Ottbergen/Bruchhausen nochmal alles nach vorne und startete einige wütende Angriffe auf das Thülener Tor. Mit einem dreifachen Punktgewinn hätten sich die Blau-Weißen sogar an die Tabellenführung setzen können.

Doch auch sie schafften es nicht, dem SV Thülen am Scheid die Punkte abzuknöpfen. Trotz einer hektischen Schlussphase, in der es nochmal zu einem turbulenten Zweikampf zwischen Abwehrspielerin Luisa Becker und einer gegnerischen Spielerin kam, blieb es schlussendlich bei dem 2:0-Heimsieg für den SV Thülen.

"Wir waren einfach das glücklichere Team und haben immer zu den richtigen Zeitpunkten die Treffer erzielt. Damit haben wir dem Gegner den Zahn gezogen", so lautete das Fazit von Trainer Frederik Leikop nach der Partie. Insgesamt war es eine sehr kampfbetonte Partie, in der der Gast aus Ottbergen/Bruchhausen leicht überlegen war, diese aber nicht in Tore ummünzen konnte.

 

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Victoria Rollmann, Luisa Becker, Anna Korsinski, Rafaela Hanke (65. Neele Dietrich), Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld, Celine Klärner, Maja Waßmann, Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke

 

Schiedsrichterin: Johanna Kotthoff (FC Remblinghausen)

 

Tore:

1 x Anna Hammerschmidt

1 x Jessica Krefeld

 





11. Spieltag:  TuS Sennelager - SV Thülen 3:1

Nach nun 4 siegreichen Spielen in Folge mussten die Fußballdamen des SV Thülen beim TuS Sennelager mit einem 1:3 (0:2) die 3. Saisonniederlage hinnehmen.

Damit währte die Tabellenführung nur eine Woche. Die beiden ärgsten Verfolger – die beiden Westfalenliga-erprobten FC Donop-Voßheide und SV Ottbergen-Bruchhausen – nutzten den Ausrutscher des SV Thülen und überholten den Spitzenreiter. Aktuell belegen die SVT-Damen nun den 3. Tabellenplatz.

Um ein paar frische Impulse zu setzen veränderte Interimscoach Frederik Leikop seine Mannschaft punktuell. Zudem gab der 34-Jährige den Spielerinnen noch ein paar wichtige taktische Vorgaben mit auf den Weg. Diese sollten für die nötige Sicherheit und Ruhe im Spiel sorgen. Und am Ende natürlich die drei Punkte bringen.

Doch leider konnten die SVT-Kickerinnen diese Anweisungen nicht wie gewünscht umsetzen. Vielmehr machten sie sich das Leben erneut durch zu viele Ungenauigkeiten, Fehler im Aufbauspiel und etliche Ballverluste selbst unnötig schwer. Zu oft wurde mit langen Bällen operiert, sodass die spielerische Komponente weitesgehend auf der Strecke blieb.

Der Gastgeber war dagegen bis in die Haarspitzen motiviert. Schließlich ging es gegen den aktuell Führenden in der Tabelle. Der TuS gehört sicher nicht zu den spielstärksten Mannschaften in der Klasse, wusste aber kämpferisch gut dagegen zu halten und ihre paar wenige Torchancen effektiv auszunutzen.

Nachdem der Gast aus dem Altkreis Brilon nach einer guten Viertelstunde in der Partie angekommen war, ergaben sich ein paar Torgelegenheiten. Diese waren aber eher von überschaubarem Charakter und brachten die gegnerische Torfrau nicht großartig in Bedrängnis. In dieser guten Phase des Spiels gelang dem Gastgeber in der 29. Spielminute der Führungstreffer zum 1:0. Ein Konter über die linke Seite des TuS konnte vom SVT nicht unterbunden werden. Der Lupfer über die herausgeeilte Thülener Tofrau Nadine Tontara zappelte dann in den Maschen.

Nur zehn Minuten später konnten die Gelb-Schwarzen sogar auf 2:0 erhöhen. Ein unnötiges Foulspiel im Halbfeld ahndete der Schiedsrichter mit Freistoß für den TuS Sennelager. Diesen verwandelte der Tabellenzehnte eiskalt zum 2:0 (39.). Auch wenn diese Führung schon ein ordentliches Brett war, gaben sich die SVT-Damen nicht auf. Allen voran Spielführerin Anna Hammerschmidt nahm sich in der 43. Minute ein Herz und war nach einer tollen Einzelaktion auf dem Weg zum Anschlusstreffer. Hierbei wurde sie allerdings im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt.

Madeline Habbel übernahm die Verantwortung und zeigte sich für den Elfmeter bereit. Doch leider war dieser nicht präzise genug geschossen, sodass die TuS-Schlussfrau den Schuss entschärfen konnte. Diese Szene passte irgendwie zu dem bisherigen Spielverlauf und schien ein wenig der Knackpunkt im Thülener Spiel gewesen zu sein.

Somit ging es dann mit einem 2:0-Rückstand zum Pausentee. Zum Seitenwechsel nahm Interimscoach Leikop personelle und taktische Veränderungen vor. Jetzt hieß es mit Vollgas nach vorne und stürmen was das Zeug hält. Die Hoffnung auf mindestens einen Punkt wollten die SVT-Kickerinnen nicht aufgeben.

Doch da hatten sie die Rechnung ohne den TuS Sennelager gemacht. Dieser schaffte in der 59. Spielminute durch einen Sonntags-Fernschuss sogar das 3:0.

Das Thülener Powerplay in der zweiten Halbzeit wurde leider nicht von Erfolg gekrönt. Die Torfrau des Gastgebers schien aufgrund des gehaltenen Strafstoßes über sich hinauszuwachsen.

Lediglich Maja Waßmann schaffte in der 82. Minute den Ehrentreffer zum 3:1.

Trainer Frederik Leikop resümierte nach der Partie: “Es gibt manchmal Spiele, die kannst du einfach nicht gewinnen. Das heute war eins davon. Wir hätten sicher noch Stunden weiterspielen können und dabei keinen weiteren Treffer mehr erzielt. Aber diese Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen. Wir werden in Ruhe weiterarbeiten.“

Schließlich warten auf die Kickerinnen vom Thülener Scheid bis zur Winterpause noch vier interessante und wichtige Spiele auf die sich nun gut vorbereiten werden.

Hoffentlich hat man dann wieder mehr Erfolg als bei dem gebrauchten Tag in Sennelager.

 

Für den SV Thülen spielten:

Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Luisa Becker, Anna Korsinski, Daniela Bugno (65. Carolin Lingenauber), Madeline Habbel, Celine Klärner (46. Jessica Krefeld), Maja Waßmann, Lea Völlmecke (46. Rafaela Hanke), Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke

 

Tor:

1 x Maja Waßmann




10. Spieltag:  SV Thülen - Herforder SV  4:1

 

Die Fußballdamen des SV Thülen haben auch das nächste Heimspiel am Scheid erfolgreich gestaltet und den Herforder SV Borussia Friedenstal II mit einem deutlichen 4:1 (1:0) auf die Heimreise geschickt. Damit bleiben die SVT-Kickerinnen auf heimischen Platz seit Ende Mai 2016 weiter ungeschlagen und haben sich nun aktuell mit 22 Punkten aus 10 Partien die Tabellenführung gesichert.

Es bleibt abzuwarten wie lange die Mannschaft von Erfolgs-Interimscoach Frederik Leikop die Pole Position genießen kann. Der ärgste Verfolger vom FC Donop-Voßheide (2.) hat nämlich nur einen Punkt weniger auf dem Konto, dafür aber noch zwei Nachholspiele auszutragen. Trotz allem ist es für den SV Thülen ein schönes und noch nie da gewesenes Gefühl von der Tabellenspitze aus zu grüßen.

Gegenüber der siegreichen Partie beim Angstgegner BV Werther nahm Trainer Frederik Leikop zwei Veränderungen in seiner Startformation vor.

Urlaubsrückkehrerin und Allrounderin Madeline Habbel kam für Abwehrspielerin Anna Korsinski in die Partie. Des Weiteren musste Celine Klärner für Jana Schira auf der Auswechselbank Platz nehmen.

Die Gastgeberinnen erwischten auf dem durchnässten Ascheplatz am Thülener Scheid einen Auftakt nach Maß. Nach frühem Abtasten gelang dem SVT gleich in der 6. Spielminute der Führungstreffer zum 1:0. Torjägerin Laura Vorderwülbecke markierte nach einem Konter ihren bereits 9. Saisontreffer.

Der frühe Vorsprung brachte allerdings keine Ruhe in das Thülener Spiel. Die U23 des Zweitligisten aus Herford war der erwartet spielstarke Gegner, der die letzte Spielzeit mit dem 5. Tabellenplatz beendete. Viele Ballgewinne schenkten die Schwarz-Weißen leider viel zu schnell wieder her. Unzählige Angriffsaktionen landeten bei dem Gegner in Rot, sodass klare Torchancen weitesgehend Mangelware blieben. Der Gast agierte ebenfalls druckvoll, sodass die Thülener Mannschaft meist mit vereinten Kräften den Ausgleichstreffer verhindern musste.

Eine schön anzusehende Partie war es an diesem Spieltag wahrlich nicht. Aber das konnte man bei den Platz- und Witterungsverhältnissen sicherlich auch nicht erwarten.

Ein paar Kombinationen über mehrere Stationen bekamen die doch – trotz des schlechten Wetters – sehr zahlreich erschienen Zuschauer trotz allem hin und wieder zu sehen. Beide Mannschaften waren äußerst bemüht auf dem schlammigen Untergrund das Beste aús den Gegebenheiten zu machen und kämpften verbissen um jeden Ball.

Die Elf um Spielführerin Anna Hammerschmidt konnte die knappe 1:0-Führung mit in die Halbzeitpause retten. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Herforder SV II den Druck auf das Tor von Thülens Nadine Tontara. In der 56. Minute war es dann soweit. Der Gast durfte sich über den Ausgleich zum 1:1 freuen. Damit waren die SVT-Damen allerdings in keinster Weise einverstanden. Die Torschützin aus Herford stand dabei deutlich im Abseits. Doch das übersah Schiedsrichter Meinolf Adler zum Leidwesen des Thülener Trosses.

Nach dem Ausgleich sah es dann so aus als ob der Gastgeber sich die Butter vom Brot nehmen lassen würde. Die zweite Welle aus Herford war nun spielbestimmend und drückte auf den Führungstreffer zum 2:1. Sollte die lange Serie ohne Heimniederlage an diesem Spieltag reißen? Nein!! Die Gastgeberinnen bekamen in der 72. Minute wieder Zugriff auf das Spiel und zeigten eine unglaubliche Moral. Captain Anna Hammerschmidt bewies ein gutes Auge und schickte Küken Maja Waßmann mit einem tollen Zuspiel auf die Reise. Die Offensivspezialistin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und stellte mit ihrem Treffer zum 2:1 den alten Abstand wieder her. Jetzt waren die SVT-Damen wieder am Drücker und hatten den Herforder SV II wieder etwas besser im Griff.

Zudem bewies Interimscoach Frederik Leikop in der 62. Minute mit der Einwechslung von Celine Klärner ein goldenes Händchen.

Die Thülenerin avancierte in der Folgezeit zur Matchwinnerin. Mit ihren ersten beiden Saisontreffern zum 3:1 und 4:1 machte sie in der 75. und 82. Spielminute den Sack endgültig zu.

Damit hat sich die vorbildliche Teamplayerin endlich für ihre durchweg souveränen Leistungen selbst belohnt. Oftmals war sie kurz vor einem Torerfolg. Doch dieses Mal konnte die 20-Jährige die beiden überaus wichtigen und vor allem clever herausgespielten Treffer erzielen.

In den wenigen Minuten bis zum Abpfiff durch Schiedsrichter Meinolf Adler sollte auf beiden Seiten nicht mehr viel passieren, so dass es bei dem 4:1 für den neuen Tabellenführer bleiben sollte.

Nass und durchgefroren, aber überglücklich verteilte Frederik Leikop nach dem 7. Saisonsieg ein dickes Lob an die komplette Mannschaft: “Das Team hat nach der Druckphase des Herforder SV II eine tolle Moral bewiesen und sich nicht unterkriegen lassen. Auf dem tiefen Ascheplatz haben alle Spielerinnen bis zum letzten Ende gekämpft und alles gegeben. Die Einwechslung von Doppeltorschützin Celine Klärner war ein richtiger Glücksgriff, der uns den nächsten „Dreier“ gebracht hat. Das hat sie wirklich toll gemacht.“

 

Für den SV Thülen spielten:

Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke (68. Anna Korsinski), Madeline Habbel, Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld (62. Luisa Becker), Anna Hammerschmidt, Maja Waßmann, Jana Schira (62. Celine Klärner) und Laura Vorderwülbecke

 

Tore:

2 x Celine Klärner

1 x Laura Vorderwülbecke

1 x Maja Waßmann



9. Spieltag:  Werther - SV Thülen 1:2

Der Bann ist endlich gebrochen – die Fußballdamen des SV Thülen können doch noch beim Angstgegner BV Werther gewinnen.

Seit der Ligazugehörigkeit des BV Werther in der Saison 2011/2012 schaffte die Mannschaft vom Thülener Scheid nicht einen einzigen Auswärtssieg auf dem kleinen Kunstrasenplatz im Meyerfeld.

Lediglich beim 2:2-Unentschieden in der Spielzeit 2014/2015 konnte wenigstens ein Punkt mit auf die Heimreise genommen werden.

Diese negative Ausgangslage wollte Interimscoach Frederik Leikop mit einem ausgeklügelten Matchplan vergessen machen und seit nunmehr 6 Jahren endlich 3 Punkte aus Werther mitnehmen.

Verzichten musste der 34-Jährige beim Tabellenneunten auf die Stammkräfte Madeline Habbel, Jana Schira und Luisa Becker (alle Urlaub).

Die Ausfälle kompensierte Leikop mit einer durchdachten Marschroute gegen den BVW, dessen kleine Platzanlage sicher meistens ein Vorteil für den Gastgeber darstellt.

Im ersten Durchgang setzten die SVT-Damen die taktischen Vorgaben von ihrem Interimsoach weitesgehend sehr gut um. Bis auf einen strammen Pfostentreffer wurden alle Angriffsaktionen der Schwarz-Weißen erfolgreich zunichte gemacht.

Der Matchplan wurde in der 33. Spielminute allerdings ein wenig über den Haufen geworfen. Dort konnte Thülens Abwehrspielerin Daniela Bugno ihre Gegenspielerin nur mit einem Foulspiel an dem Torschuss hindern. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu entscheiden. Den berechtigten Elfmeter verwandelte der BV Werther souverän.

Offensivaktionen waren auf Thülener Seite zum größten Teil Mangelware. Lediglich ein paar wenige Nadelstiche konnten gesetzt werden. Diese stellten die Abwehr des Gastgebers allerdings nicht vor große Probleme. In der eigenen Hälfte waren die SVT-Damen immer auf der Höhe und zerstörten die Offensivbemühungen des BV Werther gemeinschaftlich.

Nach dem Seitenwechsel und dem Zwischenstand von 1:0 für die Heimmannschaft reagierte Übergangstrainer Leikop und änderte seine Taktik.

Dieses wurde in der 57. Spielminute schon von Erfolg gekrönt. Einen Sahnepass von Victoria Rollmann auf Laura Vorderwülbecke war die Ausgangslage für den Ausgleich. Das Zuspiel verwertete die Torjägerin mit einem geschickten Lupfer über die herausgeeilte Werther Torfrau. Der Ball landete zur Freude des Thülener Anhangs im langen Eck. Damit waren die Uhren wieder auf Null gestellt und der Gast aus dem Altkreis Brilon konnte sein Spiel aufziehen.

Es war – wie schon von Leikop prophezeit – kein ansehnliches Spiel auf dem kleinen Kunstrasenplatz, aber das war an diesem Spieltag völlig egal. Die SVT-Damen machten sich zum Teil das Leben auch selber schwer. Oftmals wurde der Ball durch zu ungenaue Abspiele schnell wieder hergeschenkt, sodass kaum Spielfluss und erst recht keine schönen Spielzüge zustande kamen.

An Lauf- und Einsatzbereitschaft fehlte es dagegen nicht. Die Gäste rannten immer wieder an und versuchten den BV Werther weiter in die eigene Hälfte zu drängen. Es musste doch mal gelingen, den Platz in Werther als Sieger zu verlassen.  

In der 80. Spielminute war es dann endlich soweit. Spielführerin Anna „the hammer“ Hammerschmidt schaffte mit einem strammen Freistoß die erlösende Führung zum 2:1.

Diese ließen sich die Gäste aus dem Sauerland bis zum Abpfiff nicht mehr aus der Hand nehmen. Clever spielten sie die letzten Spielminuten herunter.

Nach dem Schlusspfiff sah man auf Thülener Seite und vor allem bei Erfolgs-Interimscoach Frederik Leikop nur strahlende Gesichter. Endlich hatte man den so schwer erkämpften Dreier im Sack.

Zwar mehr dreckig als schön gewonnen, aber das spielte keine Rolle und war dem Thülener Tross am Ende egal. Vielmehr wurde sich gefreut, dass diese Negativserie endlich gebrochen wurde.

Leikop verteilte nach der Partie ein dickes Lob an alle Spielerinnen. Jede hat vollen Einsatz gezeigt und bis zur letzten Minute alles gegeben.

Pechvogel des Spiels war allerdings Sarah Hoffmann. Der Neuzugang kam in der 75. Minute für Jessica Krefeld in die Partie.

Leider musste sie nach nur zehn Minuten wieder ausgewechselt werden. In einem Zweikampf fiel sie so unglücklich, dass sie direkt mit dem Gesicht auf dem sandigen Kunstrasen landete.

Schmerzverzerrt und mit blutiger Nase musste die 25-Jährige schon wieder frühzeitig das Spielfeld verlassen. Nach einer heißen Dusche konnte der Neuzugang allerdings schon wieder lachen und sich mit ihren Kameradinnen über den 6. Saisonsieg freuen.

Für den SV Thülen spielten:

Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno, Carolin Lingenauber (80. Neele Dietrich), Anna Korsinski, Celine Klärner, Jessica Krefeld (75. Sarah Hoffmann / 85. Saskia Schrewe), Anna Hammerschmidt, Maja Waßmann und Laura Vorderwülbecke

 

Tore:

1 x Laura Vorderwülbecke

1 x Anna Hammerschmidt



8. Spieltag:  TuRa Löhne - SV Thülen 1:2


7. Spieltag:  SV Thülen - SC Donop/Voßheide 2:1

Im Spiel eins nach dem Abgang von Trainer Dirk Ebbesmeier konnten die Fußballdamen des SV Thülen in der Landesliga Staffel 1 wieder ein dickes Ausrufezeichen setzen.

Musste man sich am vergangenen Wochenende beim bis dato noch punktlosen Schlusslicht Hövelhofer SV mit einem blamablen 3:2 geschlagen geben, konnte man am Sonntag gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer FC Donop-Voßheide mit 2:1 (0:0) gewinnen. Somit bleibt der SVT am heimischen Scheid weiter verlustpunktfrei und fügte dem ehemaligen Westfalenligisten im 7. Saisonspiel die erste Saisonniederlage zu.

Vorstandsmitglied und Interimscoach Frederik Leikop musste in der Partie gegen den Gast aus dem Kreis Lippe auf gleich drei wichtige Stammspielerinnen verzichten.  

Dem 34-Jährigen fehlten Luisa Becker, Wirbelwind Maja Waßmann sowie die verletzte Abwehrspielerin Anna Korsinski. Trotz der namenhaften Ausfälle konnte der Übergangscoach eine schlagkräftige Truppe aufbieten, die taktisch gut von ihm eingestellt wurde und dieses ebenfalls hervorragend umsetzte.

Auf dem nassen Rasenplatz in Thülen entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Meisterschaftsspiel, welches in allen Belangen gute Werbung für den Frauenfußball war.

Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter und gaben keinen Ball verloren. Dieser Einsatz spiegelte sich später auch in der Statistik wieder. Hier standen 2 gelbe Karten für den FC Donop-Voßheide und gleich 4 gelbe Karten für den SV Thülen zu Buche. Es war zwar ein sehr verbissenes und kampfbetontes Spiel, aber trotz der „Ausbeute“ an Verwarnungen wurde es doch weitesgehend fair geführt.

Viele Aktionen fanden meist rund um die Mittellinie statt. Hier empfing der Gastgeber die Angriffsreihe des FC und versuchte diese an Zuspielen in die Gefahrenzone zu hindern.

Schließlich haben die Blau-Weißen mit ihrer Nr. 9 – Jennifer Reinhold – die aktuell beste Torjäger (13 Treffer) in ihren Reihen.

Dieses gelang der Thülener Hintermannschaft außerordentlich gut, sodass die gefürchtete Angreiferin kaum zur Entfaltung kommen konnte. Im Thülener Angriff fehlte es dagegen noch ein wenig an Durchschlagskraft. Torjägerin Laura Vorderwülbecke hatte zwar einige gute Aktionen, musste sich aber immer wieder gegen gleich mehrere Abwehrspielerinnen des FC durchsetzen. Die wenigen Tormöglichkeiten wurden von beiden Mannschaften im ersten Durchgang nicht konsequent genutzt. Somit ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause. Hier konnten beide Teams erstmal ordentlich durchschnaufen und sich von den kräftezehrenden 45 Minuten erholen.

Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischte der Gast aus dem Stadtgebiet Blomberg. Der Favorit setzte den Tabellenfünften aus Thülen ordentlich unter Druck. Dieser war in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs mit Abwehrarbeit beschäftigt. Die Thülener Defensive war an dem Spieltag allerdings das Prunkstück in der Mannschaft von Coach Frederik Leikop. Die Abwehrreihe um Victoria Rollmann, Rafaela Hanke und Daniela Bugno war immer auf der Höhe und sorgte in der Gefahrenzone für klare Verhältnisse. Auch Rückkehrerin Carolin Lingenauber fungierte in gewohnter Manier vor der Abwehrreihe als Staubsauger und scheint nach ihrer langen Verletzungspause wieder zur alten Stärke zurückgefunden zu haben.

Da sich beide Teams mit dem Tore schießen eher schwer taten, mussten sich die Zuschauer am Thülener Scheid bei regnerischem Wetter bis kurz Abpfiff gedulden. Doch da wurde es in 3 Minuten richtig turbulent und spannend. Es fielen in den wenigen Minuten alle drei Tore des Spiels.

Den Anfang machte Thülens Laura Vorderwülbecke. Ihre verünglückte Flanke von der rechten Seite segelte unhaltbar für die FC-Keeperin ins Toreck und es stand plötzlich 1:0 (89.) für den SVT.

Die Freude über den Führungstreffer hielt leider nicht lange an. In Erwägung des sicheren Sieges konnte die Leikop-Elf den nächsten Angriff nicht klar unterbinden. Gleich mit drei Spielerinnen wurde eine FC-Angreiferin in die Zange genommen, sodass Schiedsrichter Sven Müller nichts anderes übrig blieb als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen.

Diese Gelegenheit ließ sich der Tabellenführer natürlich nicht nehmen und schob eiskalt zum 1:1-Ausgleich (90.) ein.

Die Mannschaft um Spielführerin Anna Hammerschmidt ließ trotz des postwendenden Ausgleichstreffers nicht die Köpfe hängen. Vielmehr versuchten sie nochmal einen weiteren Nadelstich zu setzen. Dieser wurde aber vom FC regelwidrig unterbunden. Den fälligen Freistoß aus Höhe des Mittelkreises brachte Abwehrspielerin Victoria Rollmann in den voll besetzten Strafraum des FC.

Irgendwie bekam Allrounderin Madeline Habbel den Ball noch an den Kopf. Damit gab sie dem Geschoss die richtige Richtung und es stand 2:1 für den SVT (90.+2).

Zum Glück hatte Schiedsrichter Sven Müller nur noch wenige Sekunden Nachspielzeit auf der Uhr, sodass der SVT den knappen Vorsprung über die Zeit bringen konnte.

Nach dem Abpfiff war die Freude auf Seiten des Gastgebers natürlich riesengroß. Nach dem durchwachsenen Auftritt in Hövelhof haben sich die SVT scheinbar rehabilitiert und wieder gezeigt wozu sie in der Lage sind.

Auch Interimscoach Frederik Leikop war nach der Partie sichtlich erleichtert und stolz auf seine Mannschaft: „Alle Spielerinnen haben heute bis zum Umfallen gekämpft. Auch wenn ich keinen besonders hervornehmen möchte, geht doch ein dickes Lob an die Abwehr. Diese hat einen tollen Job gemacht. Aber auch die restlichen Mädels haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt. Es war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung.“

 

Für den SV Thülen spielten:

Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno, Madeline Habbel, Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld (66. Sarah Hoffmann), Celine Klärner, Anna Hammerschmidt, Jana Schira (78. Neele Dietrich) und Laura Vorderwülbecke

Tore:

1 x Laura Vorderwülbecke

1 x Madeline Habbel




6. Spieltag: Hövelhofer SV - SV Thülen 3:2


5. Spieltag: SV Thülen - SC Enger 9:2


„Never change a winning team“ nach dieser Devise wollte Trainer Dirk Ebbesmeier in das 5. Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenvorletzten SC Enger gehen.

Ganz war das allerdings nicht möglich. Krankheitsbedingt musste Defensivspezialistin Anna Korsinski passen. Für sie rückte Spielführerin Anna Hammerschmidt nach ihrer Urlaubsrückkehr wieder in die Anfangself.

Der Gastgeber legte gleich los wie die Feuerwehr. Bereits in der 3. Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Kasten des SC Enger. Torschützin war Maja Waßmann, die eine tolle Aktion zur frühen Führung abschließen konnte. Nur drei Minuten später konnte sich Daniela Bugno erstmalig in dieser Saison in die Torschützenliste eintragen. Die Abwehrspielerin überraschte die gegnerische Torfrau mit einem strammen Fernschuss und es stand bereits in der 6. Spielminute 2:0 für den SV Thülen.

Dann war wieder Wirbelwind Maja Waßmann an der Reihe. Die 17-Jähriger erzielte in der 14. Spielminute das 3:0 für ihre Farben. Hier leistete Torjägerin Laura Vorderwülbecke die Vorarbeit und konnte sich damit einen weiteren Assist einheimsen. Nach der komfortablen Führung ließen die SVT-Damen etwas die Zügel schleifen und der Gast aus dem Kreis Herford erzielte durch einen Fernschuss den Anschlusstreffer zum 3:1 (26.). Doch die Thülener Antwort kam prompt und nur wenige Sekunden später. Einen klugen Pass von Spielführerin Anna Hammerschmidt konnte Topstürmerin Laura Vorderwülbecke mustergültig zum 4:1 (27.) verwerten.

Nur eine Minute vor der Halbzeitpfiff sahen die Zuschauer am Thülener Scheid einen astreinen Angriff der Ebbesmeier-Elf. Laura Vorderwülbecke erkämpfte sich an der Außenlinie den Ball. Über Maja Waßmann gelangte der Ball dann zu der aufgerückten Anna Hammerschmidt. Diese hatte dann nicht mehr viel Mühe zum 5:1 (44). einzuschieben.

In der Halbzeitpause gab es nicht viele Kritikpunkte von Coach Ebbesmeier. Vieles deutete bereits zum Seitenwechsel auf einen dreifachen Punktgewinn hin. Dieses wäre dann der 26. Heimsieg in Folge.

Trotz der Überlegenheit der Heimmannschaft war es der Gast aus Enger, der den nächsten Treffer markieren sollte. In der 55. Spielminute nutzten die Grün-Schwarzen einen Abwehrfehler zum 5:2 aus.

Aber auch der zweite Gegentreffer brachte den SVT nicht aus dem Konzept. Die Mannschaft vom Thülener Scheid besann sich ihrer Stärken und machte weiter Druck auf das Gehäuse des SC Enger.

In der 59. Minute war es dann Allrounderin Madeline Habbel, die sich mit ihrem Treffer zum 6:2 für ihre sehr engagierte Leistung selbst belohnen konnte.

Dann mussten sich die Zuschauer fast 25 Minuten gedulden bis der nächste Treffer fallen sollte. Doch dann schlug es gleich dreimal in nur vier Minuten im Gehäuse des ersatzgeschwächt angetretenen  SC Enger an . Den Anfang machte Maja Waßmann in der 83. Minute (7:2). Dann erhöhte Spielführerin Anna Hammerschmidt auf 8:2 (85.). Den Schlusspunkt setzte Torjägerin Laura Vorderwülbecke in der 86. Minute mit ihrem Treffer zum finalen 9:2.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara (79. Nicole Arning), Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke (57. Luisa Becker), Celine Klärner (68. Sarah Hoffmann), Madeline Habbel, Jana Schira, Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld, Maja Waßmann und Laura Vorderwülbecke

 

Schiedsrichter: Ernst-Josef Nieder (TuS Velmede-Bestwig)

 

Tore:

3 x Maja Waßmann

2 x Laura Vorderwülbecke

2 x Anna Hammerschmidt

1 x Daniela Bugno

1 x Madeline Habbel

 

4. Spieltag: TuS Asemissen – SV Thülen 4:4 (1:2)

Ohne Spielführerin Anna Hammerschmidt (Urlaub) und Abwehrspielerin Victoria Rollmann (Uni) mussten die Fußballdamen des SV Thülen die Reise zum Tabellennachbarn TuS Asemissen antreten. Des Weiteren fehlte dem SVT Neuzugang Sarah Didam. Die Torfrau hatte sich beim Spiel gegen den SV Upsprunge ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzt. Die Diagnose unter der Woche war niederschmetternd – Kreuzbandriss mit Meniskusschaden. Damit wird die 31-Jährige in den nächsten Monaten leider nur vom Spielfeldrand zuschauen können.

Die Gäste aus dem Altkreis Brilon zeigten eine überaus gute erste Halbzeit auf dem Kunstrasenplatz in Asemissen. Es waren sicher die besten 45 Minuten in der noch jungen Saison. Die Mannschaft um Spielführerin Madeline Habbel ließ geschickt den Ball und Gegner laufen. Es waren einige sehr gute Spielzüge zu sehen mit denen sich die SVT-Damen weit in die gegnerische Hälfte kombinierten.

Nur ab dem Strafraum agierten die SVT-Kickerinnen nicht konsequent genug, sodass sie ihre Überlegenheit vorerst nicht in Zählbares umsetzen konnten.

Dieses gelang erst in der 29. Spielminute. Youngster Luisa Becker brachte den Ball über die linke Angriffsseite in den Strafraum. Dort wartete Torjägerin Laura Vorderwülbecke. Die 18-Jährige brauchte quasi nur noch den Fuß hinhalten und es stand verdientermaßen 1:0 für den Gast aus dem Sauerland.

Nur 5 Minuten später konnte sich die Topstürmerin erneut in die Torschützenliste eintragen. Dieses Mal war es Angreiferin Maja Waßmann, die eine tolle Vorarbeit leistete. Damit stand es in der 34. Minute 2:0 für den SV Thülen. Nur eine Zeigerumdrehung später konnte der Gastgeber auf 2:1 (35.) verkürzen. Ein Freistoß aus dem Halbfeld nutzen die Blau-Weißen erfolgreich zum Anschlusstreffer. Mit  diesem Zwischenergebnis ging es dann zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann turbulent in Asemissen und die zahlreichen Zuschauer im Sportzentrum Greste bekamen noch einiges geboten.

Bereits in der 50. Minute klingelte es erneut in dem Kasten vom TuS Asemissen. Ein Foul an Spielführerin Madeline Habbel ahndete der Schiedsrichter mit Freistoß von der Strafraumkante. Laura Vorderwülbecke brachte den Ball geschickt in den 16er, wo Maja Waßmann leichtes Spiel hatte und mit ihrem Treffer auf 3:1 (50.) erhöhte.

Auch Spielführerin Madeline Habbel konnte sich an diesem Spieltag in die Torschützenliste eintragen. Sie setzte die gegnerische Abwehr so sehr unter Druck, sodass diese sich nur mit einem Abspielfehler aus der Situation retten konnte. Die Thülener Spielmacherin nutzte die Unsicherheit zum 4:1 (57.).

Bis zur 72. Minute hatte die Ebbesmeier-Elf noch einige sehr gute Möglichkeiten, um den Zwischenstand sogar noch höher schrauben zu können. Doch diese Chancen ließen die Gäste leider ungenutzt liegen. Dann hatte der „Unparteiische“ seinen großen Auftritt. Eine Angriffsaktion wurde von der Thülener Hintermannschaft eindeutig vor der Torlinie geklärt. Selbst umstehende Zuschauer bestätigten, dass der Ball definitiv nicht hinter der Linie war. Davon ließ sich der Schiedsrichter nicht beeinflussen und entschied auf Tor für die Heimmannschaft.

Die SVT-Damen wollten sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen lassen und versuchten, wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch nur 3 Minuten später kam der nächste Aufreger zum Leidwesen des SV Thülen. Ein sicher aufgenommener Ball wurde Torfrau Nadine Tontara regelwidrig aus den Armen geschossen. Auch dieses wertete der Schiedsrichter als Treffer für den TuS Asemissen. Somit stand es in der 75. Minute nur noch 4:3 für die Kickerinnen vom Thülener Scheid.

Der TuS Asemissen warf in den letzten Minuten nun natürlich alles nach vorne. Sie setzten den SVT dermaßen unter Druck, sodass sich dieser kaum noch befreien konnte. Die Entlastungsangriffe waren leider nicht präzise genug, sodass der Ball oftmals postwendend wieder zurückgespielt wurde. So kam es wie es kommen musste – der Gastgeber schaffte nur wenige Minuten vor Abpfiff den Ausgleichstreffer zum 4:4 (90.). Damit wurden die SVT-Damen um den verdienten Lohn gebracht. Anstatt einem Punktgewinn hat man wahrlich zwei Punkte in Asemissen liegen gelassen.

Durch die beiden krassen Fehlentscheidungen hat der Schiedsrichter an diesem Spieltag leider einiges dazu beigetragen.

Verständlich, dass der Frust nach der Partie auf Seiten des SV Thülen sehr groß war. Wütend und enttäuscht machte sich der Thülener Tross auf den Heimweg in den HSK.

Trainer Dirk Ebbesmeier nach dem Spiel angesäuert: „Bei einem Schiedsrichter, der 2 regelwidrige Tore für die Heimmanschaft pfeift, kann man leider nicht gewinnen. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zur letzten Minute gekämpft und besonders im ersten Durchgang eine tolle Leistung gezeigt.“

Jetzt heißt es Mund abwischen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Jessica Krefeld, Rafaela Hanke, Anna Korsinski, Daniela Bugno, Celine Klärner (85. Neele Dietrich), Luisa Becker (78. Sarah Hoffmann), Jana Schira (90. Saskia Schrewe), Madeline Habbel, Maja Waßmann und Laura Vorderwülbecke

 

Tore:
2 x Laura Vorderwülbecke
1 x Maja Waßmann
1 x Madeline Habbel


3. Spieltag: 
SV Thülen – SV Upsprunge 6:2 (2:1)

Ein turbulentes Landesliga-Spiel zwischen dem SV Thülen und dem SV Upsprunge erlebten die Zuschauer am Rasenplatz „Am Scheid“ in Thülen.

Bereits vor dem Anpfiff herrschte Verwirrung in beiden Lagern. Grund hierfür war das Nichterscheinen des eingeteilten Schiedsrichters.

Nach einigen Telefonaten konnte man Friedhelm Busch vom FC Bruchhausen-Elleringhausen erreichen. Dieser war gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz in Obermarsberg und erklärte sich kurzerhand bereit einzuspringen.

Gegenüber der eher durchwachsenen Darbietung am vergangenen Wochenende in Wiedenbrück nahm Trainer Dirk Ebbesmeier ein paar Veränderungen in seiner Startelf vor. Für Nadine Tontara rückte Neuzugang Sarah Didam zwischen die Pfosten. Für sie war es ihr Debut in der Landesliga.

Wieder genesen zeigte sich Allrounderin Madeline Habbel, die gleich von Beginn an ran durfte. Auch Torjägerin Laura Vorderwülbecke stand nach überstandener Fußverletzung zum Glück wieder in der  Startelf. Dafür musste Neuzugang Sarah Hoffmann aufgrund von muskulären Problemen passen. Auch Wirbelwind Maja Waßmann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken.

Nach dem die Partie mit einigen Minuten Verspätung angepfiffen wurde, erwischten die Gastgeberinnen einen sehr guten Start.

Bereits in der 9. Spielminute zeigte Laura Vorderwülbecke mit ihrem frühen Treffer zum 1:0 wo die Reise an diesem Spieltag hinführen sollte.

Nur zwei Minuten später war es wieder die 18-Jährige, die einen sauber vorgetragenen Angriff erfolgreich zum 2:0 (11.) abschließen konnte. Damit zeigte man dem Gast aus dem Stadtgebiet Salzkotten schon früh wer an diesem Spieltag die Punkte behalten sollte. Dieser schaffte allerdings in der 17. Spielminute den Anschlusstreffer zum 2:1. Doch das warf die Mannschaft von Trainer Dirk Ebbesmeier nicht aus dem Konzept.

Es lief auf Thülener Seite zwar noch nicht alles glatt. Doch es war gegenüber dem vergangenen Spiel eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Einsatz sowie Kampf-und Laufbereitschaft stimmten in allen Mannschaftsteilen. Daher hatte der Thülener Coach in der Halbzeitpause nicht viel zu bemängeln.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur wenige Sekunden und es klingelte schon wieder im Upsprunger Kasten. Dieses Mal durfte sich Angreiferin Jana Schira in die Torschützenliste eintragen (46.).

Sie war es auch, die an dem nächsten Treffer für ihre Mannschaft beteiligt war. In der 53. Minute wurde die 18-Jährige im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt.

Den fälligen Strafstoß verwandelte Spielführerin Anna Hammerschmidt sicher zum 4:1.

Fünf Minuten später erlebte der Thülener Tross eine Schrecksekunde. In einer Angriffsaktion des SV Upsprunge verdrehte sich Torfrau Sarah Didam beim Herauslaufen ohne gegnerische Einwirkung ihr linkes Knie. Sie musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dieser Aktion erzielte der Gast das 4:2 (58.). Doch dieses geriet in dem Moment zur Nebensache.

Die Verletzungspause sorgte für einen Bruch im Thülener Spiel. Gedanklich war man bei ihrer verletzten Torfrau, die unter starken Schmerzen vom Feld getragen werden musste. Sie wurde von Nadine Tontara ersetzt.

Nachdem sich die Mannschaft wieder etwas gefangen hatte, ging es weiter in Richtung Usprunger Tor. Die SVT-Damen kreierten einige gute Möglichkeiten, um den Sieg noch höher zu gestalten.

Eine davon nutzte Madeline Habbel in der 88. Minute zum 5:2. Vorausgegangen war eine tolle Vorarbeit von Laura Vorderwülbecke, die nach ihrer langen Verletzungspause wieder zur alten Stärke zurückgefunden hat. Den Schlusspunkt setzte Kapitänin Anna Hammerschmidt in der 90. Spielminute mit ihrem Treffer zum 6:2.

Trainer Dirk Ebbesmeier war nach dem ereignisreichen Spiel erleichtert: „Der Sieg für uns geht schon in Ordnung. Allerdings ist das Ergebnis sicher etwas zu hoch ausgefallen. Upsprunge hat uns in einigen Situationen gezeigt woran wir noch arbeiten müssen.“ Nun bleibt zu hoffen, dass es Torfrau Sarah Didam nicht allzu schlimm erwischt hat und sie bald wieder fit ist.

 

Für den SV Thülen spielten:
Sarah Didam (58. Nadine Tontara), Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Anna Korsinski, Daniela Bugno, Madeline Habbel, Celine Klärner (78. Saskia Schrewe), Luisa Becker (70. Neele Dietrich), Anna Hammerschmidt, Laura Vorderwülbecke und Jana Schira

Schiedsrichter: Friedhelm Busch (FC Bruchhausen-Elleringhausen)

 

Tore:
2 x Laura Vorderwülbecke
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Jana Schira
1 x Madeline Habbel



2. Spieltag: SC Wiedenbrück - SV Thülen 5:1

Tor: Anna Korsinski



1. Spieltag: SV Thülen – SV Germania Stirpe 2:1 (0:1)

 

Zum Auftakt der 9. Landesliga-Saison präsentierte sich der SV Germania Stirpe aus dem Kreis Soest auf dem Thülener Rasenplatz. Der Gast konnte in der vergangenen Spielzeit noch mit 6:1 und 5:1 recht deutlich besiegt werden. Dieses Mal fiel das Ergebnis mit 2:1 (0:1) dahingehend nicht so souverän aus. Das spiegelt auch die zerfahrene Partie wieder.

Der SV Thülen war zwar die spielbestimmende und aktivere Mannschaft, schaffte es aber nicht die Offensivkräfte in Szene zu setzen. Viele Zuspiele landeten bei der Germania.

Diese reagierte aus einer engmaschigen Abwehr heraus und machte damit die Räume für den SVT sehr eng. Der Spielfluss blieb somit auf der Strecke und es war kein sehr ansehnliches Spiel.

Die überschaubaren Nadelstiche, die der SVT setzen konnte, wurden leider nicht verwertet. Hier hatte Spielführerin Anna Hammerschmidt Pech mit einem Pfostentreffer. Der Nachschuss von Maja Waßmann landete in den Armen der Germania-Torfrau.

Auch Sturmtank Laura Vorderwülbecke hatte Pech in einer vielversprechenden Aktion. Zum Leidwesen musste die 18-Jährige wieder verletzungsbedingt in der 61. Minute ausgewechselt werden. In einer Szene wurde ihr gerade genesenes Sprunggelenk wieder in Mitleidenschaft gezogen. Für sie kam Saskia Schrewe in die Partie.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:1. Die Germania war in der 12. Spielminute durch eine Unachtsamkeit auf Thülener Seite in Führung gegangen.

Der Zwischenstand hatte bis zur 51. Minute Bestand. Dann war Jana Schira mit einer eher verunglückten Flanke erfolgreich. Ihr Geschoss aus dem Halbfeld landete im langen Eck, sodass die Stirper Torfrau hier nur noch ungläubig hinterherschauen konnte.

Nach dem Ausgleichstreffer waren die SVT-Damen am Drücker. Ihnen war anzumerken, dass sie das Auftaktmatch gegen den letztjährigen Tabellenzehnten unbedingt gewinnen wollten.

Es gelang zwar immer noch nicht alles, aber es war eine Leistungssteigerung zu erkennen. Auch war die Mannschaft um Kapitänin Anna Hammerschmidt lauffreudiger und erspielte sich endlich einige gute Torchancen. Auf der Gegenseite blieb der Gast durch Konter immer wieder gefährlich. Diese konnten aber von der Thülener Hintermannschaft, die nicht ihren besten Tag erwischte, trotzdem abgefangen und entschärft werden. Es war somit ein Spiel auf Messers Schneide.

Es ergaben sich Tormöglichkeiten hüben wie drüben.

Glücklicherweise erwischten die SVT-Damen das bessere Ende. Victoria Rollmann schickte mit einem cleveren Pass Jessica Krefeld auf die Reise. Die Mittelfeldstrategin behielt einen kühlen Kopf im Eins-gegen-Eins und ließ der Germania-Torfrau keine Chance. Damit war in der Nachspielzeit (90.+2.) der 2:1 Heimsieg unter Dach und Fach.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke, Celine Klärner (52. Sarah Hoffmann), Anna Korsinski, Jessica Krefeld, Jana Schira (75. Kristin Menke), Anna Hammerschmidt, Maja Waßmann, Laura Vorderwülbecke (61. Saskia Schrewe)


Tore:
1 x Jana Schira
1 x Jessica Krefeld


Aktuelles  
 

Thülen steht im Viertelfinale des Verbandspokals

 
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