Damenfußball SV Thülen
 
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Berichte Rückrunde 09-10

Hier gibts die Spielberichte zur Rückrunde (einfach auf die Begegnungen klicken)


 

SC Enger – SV Thülen 1:0 (0:0)

 

 

Auf Grund einer der schlechtesten Saisonspiele mussten die Fußballdamen des SV Thülen die Rückreise vom SC Enger ohne die erhofften 3 Punkte antreten.

 

Somit konnte die Vorgabe von Trainer Sebastian Wessel nicht erfüllt werden. Er wollte die überdurchschnittlich gute erste Saison in der Landesliga Westfalen natürlich mit einem guten Spiel und einem Dreier im Gepäck beenden.

 

 

Die SVT-Damen mussten die Reise zum Tabellenzehnten SC Enger stark ersatzgeschwächt antreten.

 

Es fehlten gleich mehrere Stammspielerinnen: Libero Theresa Gerlach (Urlaub), Spielmacherin Jessica Engemann (krank), Spielführerin Sabrina Marczyk (verletzt), Fabienne Decker (Schweiz) sowie die immer noch rot gesperrte Anne-Sophie Suhr.

 

Trotzdem konnte man die Fahrt in den Kreis Herford mit 13 Spielerinnen antreten. Darunter befand sich u.a. Johanna Vahlhaus, die sich bereits vor einiger Zeit vom Spielbetrieb abgemeldet hat und nun zum letzten Male die Fußballschuhe für die Grün-Weißen schnürte.

 

Zudem halfen Kerstin Stappert und Silke Jansen aus, die beide auf Grund von Studium und beruflicher Fortbildung großen Trainingsrückstand haben. Als 13. Spielerin stellte sich zudem Betreuerin Sandra Kraft zur Verfügung. Trotz ihres Kürzertretens trainiert sie weiter mit den SVT-Damen und hält sich somit weiter fit.

 

 

Trotz der vielen Ausfälle konnte Trainer Wessel eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Für Theresa Gerlach rückte die erfahrene Silke Jansen auf den Libero-Posten. Sie bot eine gewohnt souveräne und solide Partie über die komplette Spielzeit und zeigte sich gewohnt schlagsicher. Mit ihrer Rückkehr zur neuen Saison wird man auf jeden Fall eine Alternative mehr haben, da die 27-jährige Rösenbeckerin vielseitig einsetzbar ist.

 

 

Die Gäste aus Thülen waren über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft. Allein in der 1. Spielhälfte kam man auf ca. 70% Ballbesitz. Doch daraus konnte man überhaupt kein Kapital schlagen. Lediglich eine mickrige ansatzweise nennenswerte Torchance stand zum Halbzeitpfiff zu Buche. Diese wurde kläglich vergeben. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Das Spielgeschehen spielte sich größtenteils in der Hälfte des Gastgebers ab. Doch der finale Pass in die Spitze kam nie an, sodass man auch im 2. Durchgang keine wirkliche Torgelegenheit hatte. Der Gastgeber vom SC Enger beschränkte sich auf lange Befreiungsschläge und konnte spielerisch nicht überzeugen. Leider passten sich die Grün-Weißen aus Thülen dem schlechten Niveau an und zeigten einem Tabellendritten unwürdige Leistung. So kam es wie es kommen musste. Der SC Enger konnte eine Unaufmerksamkeit in der Thülener Abwehr zum viel umjubelten 1:0 Führungstreffer (70.) nutzen. Die Wessel-Elf fand bis zum Abpfiff keine Mittel, das Ruder noch entscheidend rumzureißen. Die vielen Ausfälle

 

 

Auch wenn man im letzten Meisterschaftsspiel dieser Saison keine 3 Punkte einfahren konnte, wird die erste Saison in der Landesliga mit einem 3. Tabellenplatz beendet. Der SV Thülen ist damit bester Aufsteiger. Das kann sich wahrlich sehen lassen.

 

 

Für den SV Thülen spielten:

 

 

Nadine Tontara, Silke Jansen, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Daniela Bugno, Ilona Vonnahme, Jessica Albers (75. Kerstin Stappert), Luise Kropff, Johanna Vahlhaus, Anna Hammerschmidt und Rafaela Hanke (84. Sandra Kraft)

 

 

 

SV Thülen - SC Vlotho 4:2 (2:1)

 
Nach nur 3 Tagen nach dem 4:1 Heimsieg gegen den TSV Oerlinghausen konnten die Fußballdamen des SV Thülen auch das letzte Heimspiel in dieser Saison für sich entscheiden.
Am Ende hieß es 4:2 (2:1) gegen den Abstiegskandidaten SC Vlotho. Der Gast, der noch 1 Punkt zum Ligaverbleib benötigt, muss diesen somit im letzten Spiel gegen den SC Wiedenbrück 2000 holen.
 
Trainer Sebastian Wessel hatte nur 12 Spielerinnen an Board. Anne-Sophie Suhr muss noch immer ihre Rotsperre aus dem Spiel gegen Schlußlicht SC Isenstedt absitzen. Zudem hat sich Johanna Vahlhaus bereits vorzeitig vom Spielbetrieb abgemeldet. Die 22-jährige Obermarsbergerin wird voraussichtlich ein Studium in den Niederlanden beginnen. Nach nur einem Jahr bei den Grün-Weißen wird sie diese leider viel zu früh wieder verlassen.
 
Der SC Vlotho war kein leicht zu bespielender Gegner. Sie hatten wie im Hinspiel (2:2) die Zeichen der Zeit erkannt und kämpften mit aller Kraft gegen den Abstieg.
Doch die Gastgeber konnten bereits in der 12. Minute in Führung gehen. Nach einem offensichtlichen Handspiel einer Gästespielerin entschied der umsichtige Schiedsrichter auf Handelfmeter. Diesen verwandelte Spielmacherin Jessica Engemann mit etwas Glück. 
Die Spielerinnen von Trainer Wessel waren spielerisch überlegen, zeigten allerdings bekannte Schwächen im Abschluß. So kam es wie es kommen musste. Nach einem Foulspiel von Theresa Gerlach gab es einen Freistoß aus gut 18 m für den SC Vlotho. Über die Thülener Mauer hinweg landete der platzierte Schuß zum 1:1 (29.) im Thülener Gehäuse.
Doch die Grün-Weißen konnten noch vor der Halbzeitpause den alten Vorsprung wiederherstellen. Eine schöne Aktion über die linke Außenbahn von Spielführerin Sabrina Marczyk fand den Weg zu 
Angreiferin Anna Hammerschmidt. Ihr strammer Schuß landete unhaltbar für die SC-Torfrau zum 2:1 (41.) im Netz.
 
Mit dem Zwischenergebnis von 2:1 ging es dann in die Halbzeitpause, in der Trainer Wessel deutliche Worte für seine Elf fand. Er konnte mit dem Gezeigten nicht ganz zufrieden sein. Trotz der spielerischen Überlegenheit wurden zu wenige Torchancen herausgespielt und genutzt.
Seine Worte schienen Gehör gefunden zu haben. Nur 2 Minuten nach Wiederanpfiff leitete Jessica Engemann mit einem tollen Zuspiel auf Top-Stürmerin Anna Hammerschmidt das 3:1 ein. Diese erzielte ihren 2. Treffer an diesem Tage.
Doch nur 6 Minuten später durften die Gäste des SC Vlotho wieder jubeln. Ein Freistoß von der linken Außenbahn wurde von der Thülener Abwehr und Torfrau Nadine Tontara nicht richtig geklärt, sodass der Fernschuß im Thülener Gehäuse landete.
Die Gäste des SC schöpften wieder neuen Mut und versuchten auf den Ausgleichstreffer zu spielen. Schließlich wäre damit der Nicht-Abstieg besiegelt worden. Auf der anderen Seite wollten die Gastgeber ihren 3. Tabellenplatz mit einem Dreier festigen. Das 4:2 in der 77. Spielminute durch Jessica Engemann war dann die Vorentscheidung. Vorausgegangen war ein strammer Freistoß von Anna Hammerschmidt, den die 28-jährige Engemann mustergültig verwertete.
Ab der 85. Minute waren die Vlothoer Damen dann nur noch zu zehnt. Eine Gästespielerin musste nach wiederholtem Foulspiel mit einer gelb-roten Karte das Feld frühzeitig verlassen.
Trotz einer hektischen und nicklichen Endphase ließ die Wessel-Elf nichts mehr anbrennen und sicherte sich die 3 Punkte. Da Tabellennachbar und einstiger Aufstiegskandidat Warendorfer SU erneut Federn ließ, ist der 3. Tabellenplatz nun gesichert und bedeutet mit Abstand die beste Platzierung aller Aufsteiger.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Lydia Bartscht, Franziska Buxort, Ilona Vonnahme, Daniela Bugno, Sabrina Marczyk, Jessica Engemann, Jessica Albers, Anna Hammerschmidt und Luise Kropff (52. Rafaela Hanke)


 

SV Thülen - TSV Oerlinghausen 4:1 (2:0)

 
Trotz des Schützenfestauftakts am Mittwochabend zeigten die Fußballdamen des SV Thülen am Christi Himmelfahrts-Donnerstag eine ordentliche Leistung.
Lohn für die Enthaltsamkeit war der überzeugende 4:1 (2:0) Heimsieg im Nachholspiel gegen den Rangsechsten TSV Oerlinghausen.
 
Die Damen von Trainer Sebastian Wessel waren über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. Allerdings wurden diese wieder meist fahrlässig vergeben. So dauerte es bis zur 43. Spielminute bis die Grün-Weißen und die zahlreich erschienenen Zuschauer zum ersten Mal jubeln durften. Torschützin war Angreiferin Anna Hammerschmidt.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel dann das 2:0 für den SV Thülen. Wieder war die 19-jährige Anna Hammerschmidt an dem Treffer beteiligt. Eine scharfe Flanke von ihr konnte von einer Gästespielerin nicht richtig geklärt werden. Ihr Rettungsversuch landete im eigenen Gehäuse.
Mit der 2:0 Führung für die Gastgeber ging es dann zum Pausentee.
 
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Wessel-Elf das Tempo und den Druck auf das TSV-Gehäuse. Der Gast aus dem Kreis Lippe war an diesem Tage nicht der erwartet schwere Gegner. Im Hinspiel hatte sich der TSV noch als viel unangenehmer und stärker erwiesen, sodass man damals mit einem 3:3 zufrieden sein konnte.
Der SV Thülen erspielte sich die ein um andere gute Torgelegenheit. Hierbei zeigten sie einige gute Spielzüge. Besonders Jessica Albers wusste durch kluge Pässe zu gefallen. Auch Anna Hammerschmidt und Rafaela Hanke sorgten in der Gästeabwehr immer wieder für Gefahr und hätten weitaus mehr Treffer erzielen können.
Anna Hammerschmidt konnte ihre gute Leistung mit dem vorentscheidenden Treffer zum 3:0 (53.) krönen. Vorausgegangen war eine schöne Aktion von Linksverteidigerin Lydia Bartscht. Ihr Zuspiel auf Rafaela Hanke ließ diese geschickt auf Anna Hammerschmidt durch, sodass sie fast ungehindert einschieben konnte.
Nur 2 Minuten später durfte sich Sturmpartnerin Rafaela Hanke ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Hier zeigte sich Jessica Albers als Vorbereiterin. Nach einem tollen Zuspiel behielt die 19-jährige Brilonerin Nerven, umkurvte die rausgeeilte Gästekeeperin und schob eiskalt zum 4:0 ein.
Der Gegentreffer zum 4:1 (84.) war nur noch Ergebniskorrektur. Die aufgerückten Thülener Damen wurden durch einen langen Ball ausgekontert. Die Rettungsversuche der herausgeeilten Torfrau Nadine Tontara und Verteidigerin Franziska Buxort blieben leider erfolglos.
Nach dem vorletzten Heimspiel ging es dann zum Schützenfest in die Thülener Schützenhalle. Dort konnte man den Heimsieg und das Erreichen des 3. Tabellenplatzes ausgiebig feiern.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Jessica Engemann, Ilona Vonnahme (63. Johanna Vahlhaus), Sabrina Marczyk, Jessica Albers, Luise Kropff, Anna Hammerschmidt und Rafaela Hanke




SC Isenstedt – SV Thülen 0:9 (0:5)

 

Die Fußballdamen des SV Thülen haben den Tabellenletzten SC Isenstedt standesgemäß mit 9:0 (5:0) besiegt.

 

Allerdings fällt die Niederlage für den Gastgeber aus dem ostwestfälischen Isenstedt (Stadt Espelkamp) noch recht glimpflich aus, da der Tabellenvierte aus Thülen weitaus höher hätte gewinnen können.
Doch es wurden abermals zu viele Torchancen zu leichtsinnig vergeben. Zudem verstanden es die Gastgeber, die Grün-Weißen immer wieder ins Abseits laufen zu lassen.
Auch die gegnerische Torfrau erwischte trotz bereits fast 200 Gegentoren einen sehr guten Tag und brachte die Wessel-Elf immer wieder zur Verzweiflung. In manchen Situationen wurde es ihr auch recht einfach gemacht, da die Angriffe nicht präzise zu Ende gespielt wurden und bei den zahlreichen Torabschlüssen zu ungenau und hektisch agiert wurde.
Auf der anderen Seite blieb die Thülener Hintermannschaft kaum gefordert, sodass sie sich immer wieder ins Angriffsspiel einbringen konnte.
Außerdem hat man seit dem 16. Spieltag (3:0 gegen Arminia Bielefeld II) endlich mal wieder zu Null gespielt. 
 
So dauerte es auch bis zur 16. Spielminute bis die Gäste aus Thülen zum ersten Mal an diesem Tag jubeln durften. Angreiferin Luise Kropff war nach einem Eckstoß von Sturmpartnerin Anna Hammerschmidt zur Stelle und konnte den Ball nach einigem Gestocher über die Linie drücken.
Nur 7 Minuten später konnte sich die 17-jährige Brilonerin erneut in die Torschützenliste eintragen und auf 2:0 erhöhen.
Jetzt schien der Knoten endlich geplatzt zu sein. Denn nur knappe 5 Spielminuten später klingelte es schon wieder im Isenstedter Gehäuse. Dieses Mal war die quirlige Daniela Bugno zur Stelle. Sie verwertete einen Eckball, der abermals präzise von Anna Hammerschmidt getreten wurde.
Bevor es dann zum Pausentee ging überschlugen sich die Ereignisse. Die Spielerinnen von Trainer Sebastian Wessel schafften noch 2 weitere Treffer. Spielführerin Sabrina Marczyk konnte in der 34. Minute eine tolle Aktion von Jessica Engemann per Abstauber zum 4:0 (34.) nutzen, ehe sich die Spielmacherin aus Thülen nach einem schönen Spielzug über die linke Seite selbst in die Torschützenliste eintragen konnte (45.+2).
 
Nur wenige Minuten zuvor ereignete sich eine unschöne Szene auf der linken Seite. Thülens Anne-Sophie Suhr, die durch recht unorthodoxe Spielweise ihrer wohl sehr unerfahrenen Gegenspielerin das ein und andere Mal hart attackiert wurde, hatte nach einem erneuten Foul ihre Emotionen nicht im Griff und ließ sich zu einem Nachtreten hinreißen.
Leider blieb dem Unparteiischen keine andere Wahl und musste der sonst so ruhigen Linksaußen die rote Karte zeigen. Somit wird die 18-jährige vermutlich eine Sperre von 4 Spielen zu erwarten haben. Die Saison ist für sie daher leider gelaufen.
Die Isenstedter Gegenspielerin kassierte für das wiederholte Foulspiel übrigens die gelbe Karte.

Nach dem Seitenwechsel machten die Grün-Weißen aus Thülen dort weiter wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Sie waren über die komplette Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft und ließen dem Abstiegskandidaten aus Isenstedt nicht eine einzige Torchance. Torfrau Nadine Tontara blieb daher weitesgehend beschäftigungslos. Die wenigen Angriffe, die der SC über die Mittellinie schaffte, wurden von der Thülener Hintermannschaft sicher abgefangen. Das Unterzahlspiel brachte zudem keinen Bruch in das Thülener Spiel. Dafür war der SC einfach viel zu schwach, um die 10 Thülener Spielerinnen in irgendeiner Weise in Bedrängnis zu bringen.
Im zweiten Durchgang konnte die Wessel-Elf noch 4 weitere Treffer erzielen. Einen lupenreinen Hattrick erzielte dabei Jessica Engemann. Sie traf zum 6:0 (55.), 7:0 (64.) und zum 8:0 (70.). Bei den Treffern zum 7:0 und 8:0 leistete Mittelfeldmotor Daniela Bugno jeweils die Vorarbeit. Sie bewies Auge und legte uneigennützig auf die besser postierte Engemann ab, sodass diese ihr Torkonto auf insgesamt 4 Treffer erhöhen konnte.
Den Schlusspunkt setzte Anna Hammerschmidt in der 89. Minute zum finalen 9:0.

 

Für den SV Thülen spielten: 

Nadine Tontara, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Theresa Gerlach, Ilona Vonnahme (63. Jessica Albers), Sabrina Marczyk, Daniela Bugno, Anne-Sophie Suhr, Anna Hammerschmidt, Jessica Engemann und Luise Kropff (53. Rafaela Hanke)

 




SV Thülen – VfL Holsen 6:2 (3:1)

 

Die Fußballdamen des SV Thülen haben am 23. Spieltag den VfL Holsen standesgemäß mit 6:2 (3:1) besiegt und somit den 13. Saisonsieg eingefahren.
Das Team von Trainer Sebastian Wessel legte gleich los wie die Feuerwehr und wollte dem Gast aus dem Bünder Stadtgebiet sofort zeigen, wer der Herr am Scheid in Thülen ist.
Bereits in der 5. Spielminute konnten die Grün-Weißen über das 1:0 jubeln. Torschützin war mal wieder Libero Theresa Gerlach. Schiedsrichter Wilfried Knust (VfL Giershagen) hatte nach einem Foul an Spielmacherin Jessica Engemann an der Mittellinie auf Freistoß für den SV Thülen entschieden. Das war natürlich eine klare Angelegenheit für die 19-jährige aus Erlinghausen. Aus knapp 40 m konnte sie den gekonnten Fernschuss unhaltbar im gegnerischen Gehäuse versenken. Scheinbar hat es sich noch nicht bis Holsen rumgesprochen, dass man bei den gewaltigen Fernschüssen des Thülener Liberos nicht zu weit vor dem Tor stehen sollte. J
Auch am 2. Treffer war Theresa Gerlach beteiligt. Mit einem schönen Zuspiel setzte sie ihre Mitspielerin Daniela Bugno in Szene. Diese hatte dann nicht viel Mühe um auf 2:0 erhöhen (19.)
Die SVT-Damen waren spielbestimmend und feldüberlegen. Doch in dieser Phase des Spiels schafften sie es nicht, mehr Kapital aus ihrer Überlegenheit zu schlagen und das ein oder andere Tor nachzulegen. Vielmehr agierte man zu hektisch und überhastet, sodass man dem VfL dadurch selbst einige Gelegenheiten ermöglichte. So kam dieser in der 33. Spielminute zum 2:1 Anschlusstreffer. Allerdings war dieser Gegentreffer recht unglücklich. Eine Rettungsaktion einer Thülener Abwehrspielerin wurde so abgefälscht, dass Torfrau Nadine Tontara machtlos war.
Ab der 40. Minute musste der Gast in Unterzahl weiterspielen. Eine Gästespielerin wurde von einem harten Schuss von Anna Hammerschmidt am Kopf getroffen und ausgeknockt. Der VfL konnte auf Grund  Spielermangel keinen Ersatz aufbieten. Erste Nutznießerin dieses Unterzahlspiels war eine Minute vor dem Halbzeitpfiff Angreiferin Anna Hammerschmidt. Durch das Fehlen einer Abwehrspielerin bot sich ihr genügend Platz, den sie konsequent zur 3:1 Halbzeitführung nutzen konnte.
Nach dem Seitenwechsel erspielte sich die Wessel-Elf weiter etliche gute Torchancen. Doch auch dieses Mal wurden zu viele Möglichkeiten zu leicht vergeben. Trotz dieses Mankos konnten die Gastgeber noch 3 weitere Treffer erzielen. In der 59. Minute konnte sich abermals Anna Hammerschmidt in die Torschützenliste eintragen. Vorausgegangen war ein toller Sololauf von Spielführerin Sabrina Marczyk über die rechte Seite. Ihre präzise Flanke konnte Thülens Angreiferin ohne Probleme verwerten. Das Tor zum 5:1 erzielte Anne-Sophie Suhr in der 73. Minute. Sie krönte damit ihre erneut gute Leistung auf der linken Außenbahn mit einem tollen Fernschuss aus ca. 20 m.
Den Schlusspunkt setzte abermals Anna „The Hammer“ Hammerschmidt ca. 8 Minuten vor dem Spielende. Somit geht die Hälfte der Tore auf das Konto der 19-jährigen aus Bigge.
Der Treffer zum 6:2 (88.) für den VfL Holsen war am Ende nur noch Ergebniskorrektur.
Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Jessica Albers (50. Lydia Bartscht), Daniela Bugno, Ilona Vonnahme (75. Johanna Vahlhaus), Sabrina Marczyk, Jessica Engemann, Anne-Sophie Suhr, Luise Kropff (66. Rafaela Hanke) und Anna Hammerschmidt



 

FC Donop/Voßheide - SV Thülen 3:5 (2:1)

 
Der SV Thülen konnte sich am 22. Spieltag für die einzige Heimspielniederlage (1:2 am 9. Spieltag) mit einem 5:3 Auswärtssieg beim FC Donop/Voßheide revanchieren.
Durch den Dreier haben sich die Thülener Damen auf den 4. Tabellenplatz vorschieben können und sind nun punktgleich mit dem Dritten Warendorfer SU.
 
Die Zuschauer an der Passagekampfbahn in Voßheide sahen ein sehr gutes und vor allem spannendes Spiel von beiden Seiten. Der Gastgeber war der erwartet schwere Gegner. Trotz der sommerlich warmen Temperaturen boten beide Teams eine hohe Laufbereitschaft und zeigten großen Einsatz über die gesamte Spielzeit.
 
Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr. Luise Kropff hatte für den SV Thülen bereits in der 3. Minute die Chance zur Führung. Doch ihr Schuß aus spitzem Winkel ging knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite hatten die Blau-Weißen auch schon einige Warnschüsse abgegeben.
Der Gastgeber war es dann, der in der 20. Spielminute zum ersten Male jubeln durfte. Die an diesem Tage etwas unglücklich agierende Ilona Vonnahme brachte eine FC-Spielerin im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter. Dieser wurde vom FC Donop/Voßheide sehr sicher verwandelt.
Trotz des frühen Rückstands ließen die SVT-Damen die Köpfe nicht hängen. Lohn dafür war der verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 32. Minute. Torschützin war Linksaußen Anne-Sophie Suhr. Sie konnte einen Freistoß von der rechten Seite über die Mauer hinweg mustergültig verwerten. Die FC-Torfrau konnte hier nur hinterherschauen wie der platzierte Schuss links oben im Winkel einschlug. Der Ausgleichstreffer ist eines der Traumtore des SVT aus dieser Partie.
Nur 3 Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte der gastgebende FC wieder den alten Abstand herstellen. Wieder stand Thülens Ilona Vonnahme im Blickpunkt. Sie konnte ihre starke Gegenspielerin auch dieses Mal nur regelwidrig stoppen. Der Schiedsrichter entschied abermals auf Elfmeter für den FC. Zudem kassierte Ilona Vonnahme eine gelbe Karte. Auch die 2. Chance zur Führung ließ sich der FC nicht entgehen und verwandelte sicher. An beiden Strafstößen war Thülens Torfrau Nadine Tontara machtlos.
 
Zur zweiten Spielhälfte wechselte Trainer Wessel Libero Theresa Gerlach ein. Dass er damit ein goldenes Händchen bewies, zeigte sich bereits in der 49. Minute. Einen Freistoß aus über 30 m hämmerte die 19-jährige auf das FC-Gehäuse. Den harten Schuss konnte die gegnerische Torfrau nicht richtig festhalten. Den Abpraller verwertete die aufgerückte Jessica Engemann zum 2:2 Ausgleich.
Doch nur 4 Spielminuten später gerieten die Gäste aus Thülen erneut in Rückstand. Dieses war mal wieder recht glücklich für die Gastgeber. Ein Eckstoß fand den Kopf von Ilona Vonnahme, die somit an allen 3 FC-Toren unmittelbar beteiligt war.
Doch auch nach dem 3. Rückstand in dieser Partie, steckten die Grün-Weißen nicht auf. Sie merkten, dass die angeschlagene FC-Elf so langsam müde wurde und bündelte nochmal alle Kräfte und setzte die gegnerische Abwehr immer wieder unter Druck. Nutznießerin war Angreiferin Anna Hammerschmidt in der 59. Minute. Da sie nicht richtig gestört wurde, nahm sie sich ein Herz und hielt aus über 16m einfach mal drauf. An dem "Hammerschuß" hatte die FC-Torfrau nichts zu halten. Mit dem Ausgleichstreffer zum 3:3 waren die Karten wieder neu gemischt.
Zwischenzeitlich mussten sich die SVT-Damen einigen Torchancen des FCDV erwehren. In einigen Szenen konnte sich Torfrau Tontara beweisen. Einen scharf geschossenen Freistoß konnte sie an die Latte lenken und sich in der anschließenden 1:1 Situation behaupten.
10 Minuten vor Ende der Partie konnte die Wessel-Elf erstmal selbst in Führung gehen. Anna Hammerschmidt setzte ihre Sturmpartnerin Luise Kropff schön in Szene. Diese schüttelte gleich 3 Abwehrspielerinnen ab und konnte zum viel umjubelten 4:3 einschieben.
Den Endpunkt setzte die eingewechselte Theresa Gerlach. Wieder lautete es Freistoß aus über 30 m und wieder legte sie sich den Ball zurecht und ließ einen Hammer los. Dieses Mal war die Torfrau geschlagen und der FC musste dem SV Thülen am Ende mit 3:5 den Vorrang lassen.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Jessica Engemann, Franziska Buxort, Jessica Albers, Daniela Bugno, Ilona Vonnahme, Sabrina Marczyk, Luise Kropff, Anne-Sophie Suhr (46. Theresa Gerlach), Rafaela Hanke (60. Lydia Bartscht) und Anna Hammerschmidt




 

SV Thülen - SV Kutenhausen/Todtenhausen 07 4:2 (2:1)

 
Einen 4:2 (2:1) Heimsieg konnten die Fußballdamen des SV Thülen am Sonntag gegen den Tabellenzehnten SV Kutenhausen/Todtenhausen 07 feiern.
 
Doch vorher musste sich Damentrainer Sebastian Wessel einige Gedanken über die Personalien seiner Mannschaft machen. Mit Torfrau Nadine Tontara (Festival), Jessica Engemann (Urlaub) und Johanna Vahlhaus (Zahn-OP) fehlten gleich 3 Spielerinnen aus der Startelf.
Für Nadine Tontara konnte man wie schon im Spiel gegen Fortuna Walstedde Dorothea Schmidt reaktivieren. Für Spielmacherin Jessica Engemann rückte Luise Kropff auf die Zehnerposition und Rafaela Hanke bildete mit Anna Hammerschmidt das Angriffsduo. Für Linksaußen Johanna Vahlhaus kam Anne-Sophie Suhr in die Anfangself.
 
Trotz des klaren Erfolgs und der überwiegenden Spielanteile für die Gastgeber, war das Gezeigte mal wieder nicht das Gelbe vom Ei.
Die Spielerinnen von Trainer Wessel konnten seine Vorgaben nur bedingt umsetzen.
Der harte und staub-trockene Aschenplatz am Scheid tat sein übriges dazu.
 
Somit dauerte es bis zur 24. Spielminute bis die Grün-Weißen aus Thülen zum ersten Mal an diesem Tag jubeln konnten. Eine schöne Hereingabe von der sehr aktiven Anne-Sophie Suhr von der linken Seite konnte Luise Kropff zur 1:0 Führung verwerten.
Trotz der stetigen Angriffsbemühungen sollte der 2. Treffer erst 3 Minuten vor dem Halbzeitpfiff fallen. Torschützin war Anna Hammerschmidt, die prompt nach dem Ausgleichstreffer wieder den alten Abstand herstellen konnte. In der 41. Minute hatte der Gast aus dem Mindener Norden zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen. Hier zeigte sich die Thülener Hintermannschaft nicht geordnet.
Kurz danach musste auch noch Außenverteidigerin Lydia Bartscht verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für sie kam Jessica Albers in die Partie.
 
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer in Thülen fast nur noch ein Spiel auf ein Tor. Die SVT-Damen bestimmten das Spielgeschehen. Allerdings konnten sie zu wenig aus ihrer Überlegenheit machen. Zu viele Bälle wurden zu ungenau gespielt und die Tormöglichkeiten nicht konsequent zu Ende gespielt.
Daher konnte die Wessel-Elf nur noch 2 weitere Treffer erzielen. Diese fielen in der 48. Minute durch Anna Hammerschmidt und in der 67. Minute durch Sturmpartnerin Rafaela Hanke, die eine Kopfballvorlage ihrer Sturmpartnerin mustergültig verwerten konnte.
Der SVKT-Damen kamen nur noch sporadisch vor das Tor von Torfrau Doro Schmidt. Der Treffer zum 4:2 in der 69. war nur noch Ergebniskorrektur.
Trotz der beiden Gegentreffer konnte Torfrau Doro Schmidt mal wieder vollstens überzeugen und sie hat gezeigt, dass sie trotz fehlender Spiel- und Trainingspraxis immer ein guter und verlässlicher Ersatz ist
 
Das vorerst letzte Spiel hat Fabienne Decker für den SV Thülen gemacht. Sie hat am Wochenanfang ihren neuen Job in der Schweiz begonnen.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Dorothea Schmidt, Theresa Gerlach, Franziska Buxort (78. Fabienne Decker), Lydia Bartscht (43. Jessica Albers), Daniela Bugno, Ilona Vonnahme, Sabrina Marczyk, Luise Kropff, Anne-Sophie Suhr, Rafaela Hanke und Anna Hammerschmidt







SV Lippstadt 08 – SV Thülen 1:0 (1:0)

 

 

Nichts zu holen gab es für die Fußballdamen des SV Thülen beim Nachholspiel gegen den Tabellendritten SV Lippstadt 08.
Mit einer unglücklichen 1:0 Niederlage mussten die SVT-Damen die Heimreise antreten.
Trotz des Punktverlusts belegen die Thülener Damen weiterhin den 5. Tabellenplatz.

Gleich in der 6. Spielminute gerieten die Gäste aus Thülen in Rückstand. Ein Torschuss einer Lippstädter Spielerin wurde so unglücklich abgefälscht, dass Thülens Torfrau Nadine Tontara an dem Gegentreffer machtlos war.
Trotz des frühen Rückstands ließ die Elf von Trainer Sebastian Wessel nicht die Köpfe hängen. Sie spielten munter mit und versuchten ihr Glück in der Offensive.
Ein möglicher Ausgleichstreffer wurde von dem Schiedsrichter wegen angeblichen Foulspiels leider nicht gegeben.
Mit dem Zwischenergebnis von 1:0 für den Aufstiegskandidaten aus Lippstadt ging es dann in die Halbzeitpause.

 

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste aus Thülen weiter den Druck auf das Lippstädter Tor. In dieser Phase des Spiels waren sie näher am Ausgleichstreffer als der SVL am 2:0. Doch die beiden Angreiferinnen Anna Hammerschmidt und Luise Kropff konnten sich gegen die gut postierte Lippstädter Abwehr nicht entscheidend durchsetzen.

 

Gegenüber der Partie bei Fortuna Walstedde zeigte die Wessel-Elf eine stark verbesserte Leistung und war ein ebenbürtiger Gegner. Auf Grund der Spielanteile und der Torchancen – vor allem in der 2. Spielhälfte – wäre eine Punkteteilung auf jeden Fall gerecht gewesen.

 

Die SVT-Damen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der der Einsatz und die Laufbereitschaft in allen Teilen stimmte.
Leider war das Glück nicht mit den Grün-Weißen und ihr Einsatz wurde durch den ausstehenden Ausgleichstreffer nicht belohnt.   

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Daniela Bugno, Ilona Vonnahme, Sabrina Marczyk, Jessica Engemann, Rafaela Hanke (68. Anne-Sophie Suhr), Luise Kropff und Anna Hammerschmidt


 

Fortuna Walstedde - SV Thülen 1:2 (0:2)

 
Nachsitzen mussten die Fussballdamen des SV Thülen am Ostermontag. Auf dem Programm stand des Nachholspiel vom 15. Spieltag beim Rangachten Fortuna Walstedde.
 
Gegenüber den vergangenen Partien musste Trainer Sebastian Wessel gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten. Neben Anne-Sophie Suhr (Urlaub) und Ilona Vonnahme (krank) fehlten ebenso Fabienne Decker und Torfrau Nadine Tontara.
Letztere hatte sich beim Auswärtsspiel in Wiedenbrück am vergangenen Wochenende eine Gehirnerschütterung zugezogen und musste auf ärztlichen Rat hin pausieren.
Die Stammtorhüterin wurde von Dorothea Schmidt ersetzt, die damit ihre erste Landesligapartie absolvierte. Die 33-jährige Madfelderin ist seit über einem Jahr im Mutterschutz und hat seit dem keine Trainingseinheit bestritten und nur bei dem Freundschaftsspiel beim TuS Lipperode im Februar zwischen den Pfosten gestanden.
Doch dies war der Mutter von Sohn Lennard (10 Monate) in keiner Minute des Spiels anzumerken. Sie strahlte über die gesamte Spielzeit die gewohnte Ruhe aus und dirigierte ihre Hintermannschaft souverän.
 
Ab sofort müssen die Thülener Damen zudem auf Defensivspezialistin Fabienne Decker verzichten. Die 30-jährige gebürtige Rösenbeckerin hat vor einigen Wochen ihren Doktor gemacht und wird die SVT-Damen aus beruflichen Gründen in Richtung Basel/Schweiz verlassen.
Mit ihr geht das letzte Gründungsmitglied der "Thülener Teufel" und somit eine Spielerin der 1. Stunde des Damenfussballs in Thülen. Die SVT-Damen werden sie nicht nur auf dem Platz vermissen.
 
Zum Spiel kann nicht viel berichtet werden. Den Gästen aus Thülen war klar, dass sie das Spiel machen mussten. Doch sie schafften es nicht, dem Gastgeber ihr Spiel aufzuzwingen, sondern ließen sich auf das Spielniveau der Fortuna ein und passten sich der Spielweise des Gastgebers an.
Viele hohe Bälle und ungenaue Zuspiele bestimmten das Spielgeschehen. Vieles war dem Zufall überlassen. Die Gäste aus Thülen schafften es nicht, auf dem trockenen Aschenplatz in Walstedde ihren angestrebten Kombinationsfussball durchzubringen.
 
Trotz der nicht überzeugenden Leistung konnte die Wessel-Elf bereits in der 2. Spielminute in Führung gehen. Torschützin war Angreiferin Anna Hammerschmidt.
In der 42. Minute konnte Sturmpartnerin Luise Kropff auf 2:0 erhöhen.
Glück hatten die Gäste mit einem Pfostentreffer der Fortuna in der 16. Minute.
 
Mit dem Zwischenergebnis von 2:0 ging es dann in die Halbzeitpause. In der Kabinenansprache fand Trainer Wessel deutliche Worte. Er konnte mit dem Gebotenen seiner Elf nicht zufrieden sein.
 
Doch die Thülener Damen konnten die Anforderungen ihres Trainers im 2. Durchgang nur bedingt umsetzen. Auch hier ließen sie zu viele Torgelegenheiten ungenutzt liegen und versäumten es, die wackelige Fortuna-Abwehr unter Bedrängnis zu setzen.
Daher mussten sie ab der 69. Minute zittern. Eine astreine Aktion von Abwehrass Franziska Buxort ahndete der Schiedsrichter mit einer gelben Karte und mit dem Fingerzeig auf den Elfmeterpunkt.
An dem Strafstoß war die routinierte Torfrau Doro Schmidt allerdings machtlos.
 
In der verbleibenden Zeit bot sich eine hektische Partie. Doch die Gäste aus Thülen konnten den Ausgleichstreffer mit vereinten Kräften abwehren und somit die 3 Punkte mit ins Sauerland nehmen.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Dorothea Schmidt, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Daniela Bugno, Sabrina Marczyk, Rafaela Hanke (67. Johanna Vahlhaus), Jessica Engemann, Jessica Albers, Luise Kropff und Anna Hammerschmidt




 

SC Wiedenbrück 2000 - SV Thülen 3:4 (2:2)

 

 
Durch einen 4:3 (2:2) Auswärtssieg beim Rangneunten SC Wiedenbrück 2000 haben sich die Fussballdamen des SV Thülen für die 6:1 Schlappe bei der Warendorfer SU rehabilitiert und damit den 5. Tabellenplatz gefestigt.
 
Obwohl man einiges besser machen wollte als bei der Niederlage in Warendorf ging man bereits in der 10. Spielminute mit 1:0 in Rückstand. Wie schon am vergangenen Sonntag landete ein scharf geschossener Freistoß der SC-Damen über Thülens Torfrau Nadine Tontara im Netz.
Obwohl die Gäste aus Thülen die reifere Spielanlage zeigten, konnten sie anfangs daraus kein Kapital schlagen. Der Gastgeber wusste vor allem durch Kampfgeist zu gefallen.
Die Damen des SC Wiedenbrück konnten in der 35. Minute sogar auf 2:0 erhöhen. Vorausgegangen war ein Absprachefehler in der Thülener Hintermannschaft. Die herausgeeilte Thülener Torfrau war machtlos an dem Gegentreffer.
Doch die SVT-Damen ließen trotz des 2:0-Rückstands nicht die Köpfe hängen und erspielten sich immer mehr Feldvorteile. Prompte Antwort war der 2:1 Anschlußtreffer durch Angreiferin Anna Hammerschmidt (36.) nur eine Minute später.
Der 2:2 Ausgleichstreffer fiel nur kurze Zeit nur knappe 3 Minuten später. Wieder einmal war Spielmacherin Jessica Engemann der Ausgangspunkt. Beim ersten Treffer hatte sie mit einem tollen Pass Anna Hammerschmidt in Szene gesetzt. Dieses Mal schickte sie Luise Kropff mit einem schönen Zuspiel auf die Reise, die ihren Alleingang erfolgreich abschließen konnte (39.).
 
Mit dem Zwischenergebnis von 2:2 ging es dann in die Halbzeitpause.
 
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Grün-Weißen aus Thülen immer mehr das Spiel und waren spielbestimmend. Lohn dafür war der 3:2 Führungstreffer in der 51. Minute. Die agile und lauffreudige Anne-Sophie Suhr brachte eine schöne Flanke von links in den Strafraum, die Anna Hammerschmidt zur Führung verwerten konnte.
Doch leider sollte die Führung nicht lange halten. Nur 3 Minuten später konnten die SC-Damen wieder zum 3:3 ausgleichen. Eine scharfe Flanke von der rechten Seite konnte Torfrau Tontara nur abklatschen lassen. Der Abpraller landete unhaltbar im Netz.
Trotz des erneuten Rückschlags bewies die Wessel-Elf Moral und spielte weiter munter nach vorne und erarbeite sich einige gute Chancen.
In der 58. Spielminute entschied der Schiedsrichter dann auf Foulelfmeter für den SV Thülen. Vorausgegangen war ein Foul an Luise Kropff, deren Alleingang nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jessica Engemann souverän.
Die SVT-Damen bestimmten weiterhin das Spielgeschehen. Doch weitere Treffer sollten nicht fallen. Da die Wiedenbrücker Damen trotz des Rückstands kein Powerplay starteten, war die Abwehr um Libero Theresa Gerlach kaum mehr gefordert.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Daniela Bugno, Sabrina Marczyk, Rafaela Hanke (63. Jessica Albers), Jessica Engemann, Anne-Sophie Suhr, Luise Kropff (70. Ilona Vonnahme) und Anna Hammerschmidt
 



Warendorfer SU - SV Thülen 6:1 (2:1)

 
Deutlich unter Wert geschlagen wurden die Fussballdamen des SV Thülen bei der 6:1 (2:1) Auswärtsniederlage beim Rangdritten Warendorfer SU.
So klar wie das Ergebnis es aussagt war es letztendlich nicht - so auch der Spielbericht und die Meinung aus Warendorf.
 
Die Gäste aus dem Sauerland boten dem Aufstiegskandidaten über die komplette Spielzeit Paroli und war ein durchaus ebenbürtiger Gegner.
Trainer Sebastian Wessel hatte seine Spielerinnen sehr gut auf das schwere Spiel auf dem Kunstrasenplatz im "Volksbankstadion" in Warendorf vorbereitet.
Personell konnte er mit gleich 4 Ersatzspielerinnen aus dem Vollen schöpfen.
 
Gleich von Beginn an bot sich eine sehr schnelle Partie auf einem technisch guten Niveau und einer hohen Laufbereitschaft auf beiden Seiten.
Leider gingen die SVT-Damen bereits in der 4. Spielminute frühzeitig in Rückstand. Ein Foul auf der halblinken Position ahndete der Schiedsrichter mit einem Freistoß für die Roten aus Warendorf.
Dieser wurde von der SU direkt verwandelt. Ein weiterer individueller Fehler in den Abwehrreihen des SV Thülen ließ den Gastgeber in der 20. Minute erneut jubeln.
Doch die SVT-Damen steckten nicht auf. Angreiferin Rafaela Hanke konnte nur 3 Minuten später auf 2:1 verkürzen. Vorausgegangen war eine schöne Aktion von Spielmacherin Jessica Engemann.
Besonders die 18-jährige Brilonerin Rafaela Hanke verdiente sich an diesem Spieltag Bestnoten und zahlte das Vertrauen von Trainer Wessel mit einer tollen Leistung zurück.
 
Mit dem Zwischenergebnis von 2:1 ging es dann in die Halbzeitpause. Für die Thülener Damen war das Spiel noch nicht verloren und sie starteten nach dem Seitenwechsel furios in die 2. Spielhälfte.
Doch leider konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Etliche gute Möglichkeiten durch u.a. Jessica Engemann und Luise Kropff wurden nicht genutzt.
So kam es wie es kommen musste. Im Gegenzug markierte die WSU die Treffer zum 3:1 (57.) und 4:1 (69.).
In der 77. Spielminute handelte sich zudem Torfrau Nadine Tontara noch eine gelbe Karte ein. Sie spielte ausserhalb des Strafraums den Ball mit der Hand. Den fälligen Freistoß verwandelten die Warendorfer Damen zum 5:1 (77.). In der 88. Minute fiel dann noch der Treffer zum finalen 6:1 Endstand.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Daniela Bugno (74. Fabienne Decker), Sabrina Marczyk, Anna Hammerschmidt, Jessica Engemann, Johanna Vahlhaus (62. Anne-Sophie Suhr), Luise Kropff und Rafaela Hanke (80. Jessica Albers)






SV Thülen - DSC Arminia Bielefeld II 3:0 (0:0)

 

Mit einem 3:0 Heimsieg gegen die Reserve des DSC Arminia Bielefeld sind die Fussballdamen des SV Thülen in das Fussballjahr 2010 gestartet.
Der deutliche Auftaktsieg spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf wieder. Der abstiegsbedrohte Gast aus Bielefeld bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen und drängte den Gastgeber weitesgehend in die eigene Spielhälfte.
Die SVT-Damen hatten Glück, dass die Arminia ihre Überlegenheit im ersten Durchgang nicht konsequent nutzte und sich keine ernstzunehmende Torchance herausspielen konnte.
Auch auf Thülener Seite waren klare Torgelegenheiten Mangelware. Viele Angriffe wurden durch die hohe Fehlerquote im Paßspiel und den starken Gegenwind zunichte gemacht. Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Thülener Damen den immer stärker werdenen Sturm "Xynthia" im Rücken und erhofften sich dadurch einige Feldvorteile.
Doch es dauerte bis zur 61. Spielminute bis die Grün-Weißen daraus Kapital schlagen konnten.
Ein an Jessica Engemann begangenes Foul wurde vom umsichtigen Schiedsrichter Kern mit einem Freistoß geahndet. Diesen konnte Libero Theresa Gerlach aus gut 25 m mit Hilfe des Rückenwindes im Tor der Arminia unterbringen.
Bis zum Schlusspfiff konnte der Rangvierte aus Thülen noch 2 weitere Treffer nachlegen. In der 85. Spielminute traf die eingewechselte Rafaela Hanke zum vorentscheidenden 2:0. Die 18-jährige, die für Jessica Albers in die Partie kam, sorgte nach ihrer Einwechslung nochmal für viel Betrieb im Angriff. 
 

Den Schlußpunkt zum 3:0 (88.) setzte Jessica Engemann. Ein Abwehrversuch der gegnerischen Torfrau konnte sie im zweiten Versuch direkt mit dem Kopf verwerten.
Trotz des am Ende glücklichen Heimsiegs müssen sich die Damen des SV Thülen am kommenden Wochenende enorm steigen, wenn es zum Tabellenführer SV Lippstadt 08 geht.

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht, Jessica Engemann, Fabienne Decker (70. Ilona Vonnahme), Sabrina Marczyk, Daniela Bugno, Johanna Vahlhaus (80. Anne-Sophie Suhr), Luise Kropff und Jessica Albers (54. Rafaela Hanke)

 




 

SV Thülen - SC Borchen 2:2 (0:1)

 
Am letzten Spieltag in diesem Jahr und zugleich zum ersten Rückrundenspiel der Damen Landesliga Westfalen empfing der Tabellenvierte aus Thülen den Tabellenführer SC Borchen zum Lokalderby am Scheid.
Der Gast aus dem Paderborner Stadtgebiet war mit einer Menge Wut im Bauch nach Thülen angereist. Am letzten Spieltag kassierten sie beim Rangsechsten TSV Oerlinghausen eine unglückliche 3:2 Auswärtsniederlage. Der Aufstiegskandidat aus Borchen musste somit in Thülen Wiedergutmachung betreiben, damit man die Verfolger aus Lippstadt und Warendorf weiter auf Distanz halten kann.
 
Auf Grund der späten Anstoßzeit von 17 Uhr fand das Meisterschaftsspiel auf dem für die Borchener Damen ungeliebten Aschenplatz statt. Im Spielverlauf sollte sich später zeigen, dass die Gastgeber aus Thülen mit dem durch den anhaltenden Regen immer tiefer werdenden Geläuf besser klarkommen würden.
 
Im ersten Durchgang egalisierten sich beide Mannschaften. Das Spielgeschehen verlagerte sich weitesgehend zwischen die beiden 16m-Räume, sodass klare Torchancen Mangelware waren. Die SVT-Damen erspielten sich durch einige Distanzschüsse ein kleines Chancenplus. Auf der anderen Seite musste sich Thülens Torfrau Nadine Tontara bei einem scharfen Schuss richtig lang machen, um einen Rückstand zu verhindern. Die SC-Damen konnten in einigen guten Aktionen ihre spielerische Klasse unter Beweis stellen und kamen immer mal wieder durch schnelles und geschicktes Passpiel in die Thülener Hälfte. Doch die Hintermannschaft um Libero Theresa Gerlach war sehr gut organisiert und positioniert.
Lediglich in der 40. Spielminute fehlte es an der passenden Zuordnung, sodass die Gäste aus Borchen mit einem geschickten Schuss in die rechte Torecke die überraschende 1:0 Führung erzielen konnte.
Der Führungstreffer stellte den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf. Ein Unentschieden zur Pause hätte den Spielverlauf eher wiedergegeben.
 
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber den Druck. So leicht wollten sie sich nicht geschlagen geben. Da der Aufstiegskandidat spielerisch sehr gut aufgestellt war, musste man versuchen, über den Kampf die Partie zu drehen. Die Rechnung sollte vollstens aufgehen.
Konnten die SVT-Damen bereits im ersten Durchgang schon durch sehr gutes Zweikampfverhalten und eine enorme Einsatzbereitschaft überzeugen, so legten sie in der 2. Spielhälfte noch einmal einen Zahn zu.
Fast jedes Duell wurde von den Grün-Weißen gewonnen und alle Spielerinnen kämpften durch die Bank weg um jeden Meter auf dem immer weicher werdenden Aschenplatz.
Man hatte das Gefühl, dass die Thülener Damen bei dem anhaltenden Regen immer besser wurden. Regen von oben und ein nasser Aschenplatz ist wohl das Wetter für den SV Thülen am Scheid.
 
Der Treffer zum überfälligen 1:1 Ausgleich fiel dann in der 57. Spielminute. Torschützin war Jessica Engemann, die einen Foulelfmeter an Lydia Bartscht verwandeln konnte. Vorher gab es schon einmal ein Foul im Strafraum an Luise Kropff, welches von Schiedsrichter Friedhelm Busch aber nicht geahndet wurde.
Der Ausgleich gab dem Tabellenvierte aus Thülen weiter Auftrieb und sie spielten weiter mutig noch vorne.
Folge dessen war dann der viel umjubelte 2:1 Führungstreffer durch Luise Kropff in der 82. Minute.
Torfrau Nadine Tontara hatte bis dahin nicht einen Ballkontakt und war fast eingefroren, während ihre Gegenüber das ein um andere Mal eingreifen musste, um die guten Tormöglichkeiten des SVT zu vereiteln.
Leider konnten die Gastgeberinnen die Führung nicht über die Zeit bringen.
Nur 2 Minuten vor Spielende konnten die Gäste zum 2:2 ausgleichen. Hierbei machte die sonst beschäftigungslose Nadine Tontara keine gute Figur.
 
Am Ende konnte sich der SV Thülen über das Unentschieden sehr freuen, während es für den SC Borchen wohl wie eine gefühlte Niederlage ist, da sie die Tabellenführung an den SV Lippstadt 08 verloren haben.
 
Auch während der Partie zeigte sich, dass der Top-Favorit auf den Aufstieg sehr unter Druck stand. Verbale Auseinandersetzungen von beiden Außenlinien sorgten für eine hitzige Atmosphäre.
 
Die Damen des SV Thülen gehen nun in die wohl verdiente Winterpause. Nach einem erfolgreichen Jahr 2009 überwintern sie auf einem tollen 4. Tabellenplatz. Sie sind somit bester Aufsteiger.
Von den 14 Partien konnten sie 7 gewinnen. Fünfmal wurde unentschieden gespielt und erst zweimal mussten sie den Platz als Verlierer entlassen. Dabei wurde ein Torverhältnis von 37:21 erzielt.
Erfolgreichste Torschützin war Luise Kropff (17) mit allein 12 Treffern und das in ihrer ersten Saison beim SV Thülen.
 
Für den SV Thülen spielten:
 
Nadine Tontara, Theresa Gerlach, Franziska Buxort, Lydia Bartscht (79. Jessica Albers), Ilona Vonnahme, Sabrina Marczyk, Daniela Bugno (59. Fabienne Decker), Johanna Vahlhaus, Jessica Engemann, Anna Hammerschmidt (83. Anne-Sophie Suhr) und Luise Kropff

 

 

 

 

Aktuelles  
 

Thülen steht im Viertelfinale des Verbandspokals

 
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