Damenfußball SV Thülen
 
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Berichte Hinrunde 2014-15
1. Spieltag: SV Werther - SV Thülen 2:2 (0:1)
2. Spieltag: SV Thülen - SC Wiedenbrück 7:2 (6:1)
3. Spieltag: TuS Sennelager - SV Thülen 1:4 (1:2)
4. Spieltag: SV Thülen - SV Upsprunge 3:6 (2:1)
5. Spieltag: SV Thülen - SV Ottbergen 3:3 (0:1)
6. Spieltag: SV Germania Hovestadt - SV Thülen 3:1 (1:1)
7. Spieltag: SV Thülen - VfL Holsen 6:2 (3:1)
8. Spieltag: SC Enger - SV Thülen 4:0 (1:0)
9. Spieltag: SV Thülen - TSG Holzhausen/Sylbach 3:1 (3:1)
10. Spieltag: SV Lippstadt - SV Thülen  (ausgefallen, verlegt auf 15.2.15)
11. Spieltag: SV Thülen - FC Donop/Voßheide 2:2 (0:1)




SV Lippstadt 08 – SV Thülen 1:3 (1:1)

 
Mit nur 12 Spielerinnen an Bord mussten die Thülener Fußballdamen die Reise zum Nachholspiel beim Tabellenletzten SV Lippstadt 08 antreten.
Leider machte die Grippewelle auch vor dem Thülener Tross nicht halt, sodass sich fast die Hälfte der Mannschaft noch mit einer Erkältung über den Platz schleppte.
Auch ließ das schlechte Wetter erst eine Trainingseinheit auf dem Thülener Ascheplatz zu, sodass den Kickerinnen vom Scheid die Spielpraxis auf dem Feld fehlte.
Interims-Coach Daniel Franke hatte sich auf Grund der vielen angeschlagenen Spielerinnen eine neue Formation ausgedacht, die dafür sorgen sollte, dass Ball und Gegner mehr laufen als der Gast selbst. Doch leider zeigte diese Überlegung nicht viel Wirkung in der Praxis. Es herrschte Unordnung – vor allem in der Thülener Hintermannschaft passte die Zuordnung überhaupt nicht. Der Gastgeber, der bissig und sehr motiviert zu Werke ging, brachte die Grün-Weißen mehr in Bedrängnis als Coach Franke lieb war. In dieser Phase fiel dann auch der Führungstreffer für das Schlusslicht (11.).
Das Spielgeschehen verlagerte sich in der Folgezeit weitesgehend in die Hälfte des SV Lippstadt, doch vieles blieb Stückwerk und war von außen nicht schön anzusehen.
In der 32. Spielminute wurde Pauline Ricken in einer Offensivaktion regelwidrig gestoppt. Den fälligen Freistoß aus über 20 Metern war ein Fall für Torjägerin Anna Hammerschmidt. Diese ließ diese Chance glücklicherweise nicht ungenutzt und ließ der gegnerischen Torfrau mit einem strammen Fernschuss keine Chance.
Nach dem Seitenwechsel und der Umstellung zu der alten und gewohnten Formation kam etwas mehr Fluss in das Thülener Spiel. Die Gäste zeigten sich etwas verbessert und ab und zu konnte man sogar die ein oder andere Ballstafette erkennen.
In der 61. Spielminute war es dann wieder Top-Stürmerin Anna Hammerschmidt, die ihre Farben jubeln ließ. Einen lupenrein vorgetragenen Konter verwandelte der blonde Wirbelwind eiskalt zur verdienten Führung. Auch wenn noch sehr viel Sand im Thülener Getriebe war, waren die Gäste dem Kellerkind nun überlegen. Dieses agierte zwar immer noch sehr engagiert und drängte auf den Ausgleich, doch die gezeigte Leistung ist Sinnbild des aktuellen Tabellenstands der Damen des SVL.
In der Nachspielzeit konnten die Thülener Damen dann mit dem Treffer zum 3:1 (90+) endgültig den Sack zu machen. Natalie Lefarth setzte auf der rechten Seite Lena Rabe schön in Szene. Diese bewies ein gutes Auge und legte den Ball quer auf die aufgerückte Pauline Ricken. Der Youngster behielt die Nerven und stellte mit ihrem 2. Saisontor den Endstand von 3:1 her.
Durch den Sieg haben sich die SVT-Damen vorerst auf den 4. Tabellenplatz vorgeschoben.
 
Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Carolin Lingenauber, Janina Lefarth (82. Frederike Hoffmann), Daniela Bugno, Anna Korsinski, Lena Rabe, Celine Klärner, Madeline Habbel, Anna Hammerschmidt, Pauline Ricken und Natalie Lefarth
 
Tore:
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Pauline Ricken


SV Thülen – FC Donop/Voßheide 2:2 (0:1)

 
Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainerurgestein Werner Ekrod erkämpften sich die Thülener Fußballdamen einen Punkt gegen den schweren Gegner aus Donop/Voßheide.
Interimscoach und Vorstandsmitglied Daniel Franke nahm einige wenige Änderungen in der Startformation vor. Daniela Bugno wurde von der ungeliebten Position in der Viererkette wieder neben Spielführerin Carolin Lingenauber ins defensive Mittelfeld beordert. Für sie rückte Celine Klärner auf die Außenverteidigerposition. Ihr Startelfdebut konnte Rekonvaleszentin Natalie Lefarth feiern. Sie kam für die verletzte Pauline Ricken (Augenverletzung) in die Partie. Neben dem Youngster fehlte ebenso Saskia Schrewe (Musik), sodass Franke 14 Spielerinnen zur Verfügung standen. Da er sich der Schwere des Spiels bewusst war, konnte Franke kurzerhand die routinierte Jessica Büsing (geb. Engemann) reaktivieren.
Die Thülener Kickerinnen wurden von Daniel Franke mental und taktisch gut auf das letzte Hinrundenspiel eingestellt. Die ersten Minuten begannen für die Gastgeber verheißungsvoll. Doch leider legte man sich in der 6. Spielminute selbst ein Ei ins Nest. Ein „Trudelball“ in Richtung Thülener Tor unterschätzte Torfrau Sabrina Schütte total. Bewegungslos musste sie mitanschauen wie der langsame Ball ins Toreck trudelte. Die SVT-Damen waren somit mal wieder unnötig in Rückstand geraten und dass obwohl man den FC Donop/Voßheide gerade gut im Griff hatte.
Die Grün-Weißen erholten sich zwar recht schnell wieder von dem vermeidbaren Rückstand und waren dem Gast aus dem Kreis Lippe ebenbürtig. Es ergaben sich daher auch einige gute Tormöglichkeiten, die allerdings leider bis zum Halbzeitpfiff ungenutzt blieben.
Franke war mit der gezeigten Leistung aus dem ersten Durchgang nicht unzufrieden. Zwar hatte man nach dem Gegentreffer etwas die Unordung verloren, doch im Laufe der Partie wieder an Sicherheit gewonnen. Trotz des Rückstands war noch nichts verloren.
In der 60. Spielminute hatte dann Abwehrspezialistin Kristin Menke ihren großen Auftritt. Einen beherzten Sololauf über die linke Angriffsseite schloss sie mit einer mustergültigen Flanke in den Strafraum ab. Dort wartete Torjägerin Anna Hammerschmidt und verwandelte zum befreienden Ausgleichstreffer.
Doch leider sollte das Remis nur 9 Minuten Bestand haben. Denn dann lenkte die noch junge Schiedsrichterin Katharina Becker alle Aufmerksamkeit auf ihre Person. Einen astreinen Zweikampf, bei dem Celine Klärner eindeutig den Ball gespielt hatte, wertete die Schiedsrichterin als Foulspiel im Strafraum. Somit hieß es Strafstoß für den FC. Dieser wurde von den Schwarz-Blauen sicher verwandelt. Wieder mussten die SVT-Damen einem überaus ärgerlichen und ungerechten Rückstand hinterherlaufen.
Franke stellte jetzt um und brachte mit der erfahrenen Jessica Büsing noch mehr Qualität ins Offensivspiel. Er löste durch die Auswechslung von Celine Klärner die Viererkette auf und setzte damit alles auf eine Karte. Dieser Mut sollte sich bezahlt machen. In der 84. Spielminute wurde Angreiferin Madeline Habbel im Halbfeld gefoult. Den fälligen Freistoß brachte Lena Rabe in den Strafraum, wo die gefoulte Habbel zur Stelle war und zum viel umjubelten Ausgleichstreffer einnetzen konnte.
Nach dem Ausgleichstreffer mobilisierten die Grün-Weißen nochmal alle Kräfte und warfen alles nach vorne. Hier hatte Abwehrspielerin Jessica Albers noch Pech mit einem tollen Kopfball, der nur knapp über das Tor ging.
Somit sollte es am Ende bei einem leistungsgerechten 2:2 bleiben, wobei sich der FC Donop/Voßheide über 2 Geschenke freuen durfte. Ernsthafte Torchancen waren auf Seiten der Gäste eigentlich Mangelware. Dieses ist vor allem der Abwehrreihe zu verdanken, die im Kollektiv eine gute Leistung bot. Zwar ist in vielen Bereichen noch Luft nach oben, aber von der Kampfbereitschaft und dem Einsatzwillen her konnte der Thülener Tross doch sehr zufrieden sein.
Da die Konkurrenz dreifach punkten konnte, ist der SV Thülen auf den 8. Tabellenplatz zurückgefallen. Da man aber vorerst mit dem Aufstieg und auch mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird, wollen die Grün-Weißen sich erstmal darauf besinnen, sich spielerisch wieder zu stabilisieren und an alte Qualitäten anzuknüpfen.
 
Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Celine Klärner (77. Jessica Büsing), Anna Korsinski, Jessica Albers, Kristin Menke, Carolin Lingenauber, Daniela Bugno, Natalie Lefarth (60. Janina Lefarth), Madeline Habbel, Lena Rabe und Anna Hammerschmidt
 
Schiedsrichterin: Katharina Becker (Meschede)
 
Tore:
1 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel




SV Thülen - TSG Holzhausen/Sylbach 3:1 (3:1)
 


Nach der derben 4:0-Auswärtsniederlage beim SC Enger vor Wochenfrist
konnten die Thülener Fußballdamen am Wochenende wieder 3 Punkte
einfahren. Gegen den Aufsteiger TSG Holzhausen/Sylbach gab es einen
3:1-Heimsieg am Thülener Scheid.
Trainer Werner Ekrod standen 15 Spielerinnen zur Verfügung. Allerdings
stand Abwehrass Anna Korsinski nur für den Notfall bereit. Die
22-Jährige war leicht angeschlagen und nahm daher auf der Ersatzbank
Platz.
Erstmalig dabei war Neuzugang Natalie Lefarth. Die Offensivspielerin
hat ihre Knieverletzung weitesgehend auskuriert und steht den SVT-Damen
nach ihrer 6-monatigen Verletzungspause hochmotiviert zur Verfügung.
Durch Trainingsfleiss hat sich die 23-Jährige an das Niveau ihrer
Mannschaftskameradinnen herangepirscht und wird in der Zukunft eine
weitere Option für die Grün-Weißen sein.

Vor Spielbeginn übernahm Co-Spielertrainerin Sabrina Schütte in der
Kabine die Verantwortung und fand gute Worte, die ihrer Mannschaft Mut
und Vertrauen zusprechen sollten. Schütte appellierte an den guten
Mannschaftsgeist und die Qualität, die in der Mannschaft steckt.
Nach den eher durchwachsenen vergangenen Partien wollte man gegen den
Aufsteiger vieles besser machen und sich auf heimischem Geläuf auf
keinen Fall die 3 Punkte entführen lassen.

Schüttes Worte fanden gleich Wirkung und die Gastgeberinnen durften
sich bereits in der 2. Spielminute über das frühe 1:0 freuen. Madeline
Habbel setzte Sturmpartnerin Anna Hammerschmidt mit einem Zuckerpass
gekonnt in Szene. Diese Möglichkeit ließ sich die Torjägerin natürlich
nicht entgehen und verwandelte sicher zur Führung. Die SVT-Damen hatten
damit frühzeitig ein Zeichen gesetzt und waren seit langem mal wieder
in Führung gegangen. Doch leider hielt dieser Vorsprung nicht lange an.
In der 10. Minute konnte sich die TSG munter von der eigenen
Spielhälfte bis vor das Thülener Tor durchkombinieren. Diesen schönen
Spielzug über gleich mehrere Stationen schloss der Aufsteiger
erfolgreich zum Ausgleich ab.
Doch davon ließen sich die SVT-Kickerinnen nicht großartig beeindrucken
und spielten weiter mutig nach vorne. Die Gastgeber waren nun
spielbestimmend und verlagerten das Spielgeschehen in die TSG-Hälfte.
Lohn hierfür war der 2. Treffer von Torjägerin Anna Hammerschmidt in
der 15. Minute. Dieser Treffer war fast ein Ebenbild von dem
Führungstor in der 2. Minute. Wieder spielte Madeline Habbel einen
geschickten Ball in die Gasse, den Hammerschmidt locker verwerten
konnte.
Der 3. Treffer für den SVT fiel dann in der 39. Minute. Madeline Habbel
holte einen Freistoß aus gut 25 m heraus. Abwehrrecke Kristin Menke
brachte ein scharfes Geschoss in den Strafraum. Diesen verwertete die
anfangs gefoulte Madeline Habbel zum 3:1.
Mit dem Zwischenstand von 3:1 ging es dann zur Halbzeitpause, in der
sich die Thülener Damen um Torfrau Sabrina Schütte nochmal richtig Mut
und Siegeswillen zusprachen.

Nach dem Seitenwechsel behielten die SVT-Kickerinnen das Heft in der
Hand und waren der TSG überlegen. Allerdings muss man hier die
Chancenverwertung bemängeln. Bis zum Strafraum wurde ganz gefällig
gespielt, doch dann wurde es oftmals zu kompliziert und die Grün-Weißen
vertändelten daher einige gute Tormöglichkeiten.
Der Gast aus dem Kreis Lippe blieb über weite Strecken recht harmlos.
Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war nicht zu erkennen.
Scheinbar war man mit dem Thülener Spiel zu überfordert. Einige
Nicklichkeiten von Seiten der TSG sorgten beim Thülener Anhang für
Aufruhr. Zudem wurden den Gastgebern ein klarer Foulelfmeter von
Schiedsrichterin Sigrid Kaufhold verwehrt. Wirbelwind Pauline Ricken
wurde im Strafraum nach allen Regeln der Kunst von den Beinen geholt.
Hier wäre ein Strafstoß die logische Konsequenz gewesen.

Trotz aller Überlegenheit sollten in der 2. Spielhälfte keine Tore mehr
fallen. Auch die Thülener Viererkette behielt ein weiße Weste und ließ
im zweiten Durchgang keinen weiteren Treffer für die Gäste zu. Somit
blieb es am Ende bei dem Pausenstand von 3:1.
Durch den 3-fachen Punktgewinn haben sich die SVT-Damen derzeit auf den
6. Tabellenplatz verbessert.

 Für den SV Thülen spielten:

Sabrina Schütte, Saskia Schrewe, Jessica Albers, Kristin Menke, Daniela
Bugno (77. Frederike Hoffmann), Carolin Lingenauber, Lena Rabe, Celine
Klärner (89. Janina Lefarth), Pauline Ricken (75. Natalie Lefarth),
Madeline Habbel und Anna Hammerschmidt



Tore:

2 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel





SC Enger – SV Thülen 4:0 (1:0)

Wieder eine deutliche Auswärtsniederlage mussten die Thülener Fußballdamen am 8. Spieltag in der Landesliga Westfalen hinnehmen. Beim SC Enger gab es eine klare Auswärtsschlappe von 4:0 (1:0).

Allerdings ist das Ergebnis auf Grund der noch recht akzeptablen ersten Halbzeit viel zu hoch ausgefallen.

Die erste Viertelstunde sah für den Thülener Tross sehr vielversprechend und überzeugend aus. Hier hatte vor allem Thülens Torjägerin Anna Hammerschmidt eine mehr als 100%-ige Torchance, die allerdings leichtfertig vergeben wurde. Auch in der Folgezeit waren die Gäste spielbestimmend und das Spiel fand überwiegend in der SC-Hälfte statt.

Doch nach und nach ließen sich die Gäste den Schneid abkaufen und trauten sich anscheinend kaum aus der eigenen Hälfte raus. Allerdings agierte der SCE immer mehr mit langen Bällen auf die eigenen Angriffsreihen. Hiermit hatte die SVT-Abwehr so seine Probleme und wollte daher zur Sicherheit hinten tief stehen.

Folge dessen fiel der Treffer zum 1:0 (34. Minute) durch einen mustergültig vorgetragenen Konter von den Gastgebern. Bei einem langen Ball auf die schnelle Stürmerin zog Thülens Torfrau Sabrina Schütte beim Herauslaufen den Kürzeren.

Mit dem Zwischenstand von 1:0 ging es dann zum Pausentee. Die Thülener Damen wollten in der zweiten Spielhälfte einiges besser machen und endlich richtig Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben. Man hatte in einigen Aktionen erkannt, dass die Abwehr nicht sehr sattelfest wirkte.

Trainer Werner Ekrod vermisste zudem die Laufbereitschaft und den Mut, aus der Abwehr herauszurücken und den Gegner durch geschicktes Pressing in Bedrängnis zu bringen.

Leider konnte das Vorhaben nur bedingt in die Tat umgesetzt werden. Wie schon in den Partien zuvor beherrschten viel zu viele Unkonzentriertheiten, Abspielfehler und individuelle Fehler das Spielgeschehen auf Thülener Seite. Es kam kein Spielfluss zustande, vielmehr wirkte alles ziemlich zerfahren und unorganisiert.

Der Gastgeber konnte daher im 2. Durchgang daher noch 3 weitere Treffer erzielen. Diese fielen in der 76., 83. und 90. Spielminute durch individuelle Fehler im Spielaufbau.

Zur Zeit scheint im Thülener Spiel der Wurm drin zu sein. Die SVT-Damen können momentan ihr Potenzial in keinster Weise abrufen und auf den Platz bringen. Auch Trainer Werner Ekrod wirkte nach der Partie ziemlich ratlos.

Durch die Niederlage sind die SVT-Damen auf den 7. Tabellenplatz abgerutscht. Das Thema „Aufstieg“ ist daher erstmal ad acta gelegt worden. Primär geht es jetzt darum, wieder in die Spur zu finden und bis zur Winterpause noch das ein oder andere positive Ergebnis zu erzielen.

 

Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Saskia Schrewe (80. Kristin Menke), Jessica Albers, Anna Korsinski (85. Frederike Hoffmann), Daniela Bugno, Carolin Lingenauber, Celine Klärner, Pauline Ricken (80. Janina Lefarth), Lena Rabe, Madeline Habbel und Anna Hammerschmidt




SV Thülen – VfL Holsen 6:2 (3:1)

Nach nun 3 sieglosen Spielen in Folge konnten sich die Thülener Fußballdamen am Wochenende endlich wieder über einen dreifachen Punktgewinn freuen.

Gegen den Westfalenliga-Absteiger VfL Holsen gab es einen verdienten 6:2 (3:1) Heimsieg, der den SVT auf den 6. Tabellenplatz beförderte. Zum führenden BV Werther sind es nur noch 3 Punkte. Da sich die Mannschaften in der Staffel 1 momentan gegenseitig die Punkte wegnehmen, ist alles noch sehr eng beinander und für den SV Thülen ist in Richtung Tabellenspitze noch alles drin.

Auch wenn das Ergebnis am Ende recht deutlich ausgefallen ist, war die Leistung der Grün-Weißen, die in neuen Trikots vom Hauptsponsor Sparkasse Hochsauerland, aufliefen, nicht sehr überzeugend. Der Gast aus dem Kreis Herford bestimmte zu Beginn der Partie das Spielgeschehen und vieles spielte sich in der Thülener Hälfte ab. Daher kam der Führungstreffer für den Gastgeber wie aus heiterem Himmel. Mittelfeldspielerin Lena Rabe fasste sich ein Herz und ließ gleich mehrere Spielerinnen stehen. An ihrem Sonntagsschuss in den rechten Knick konnte die gegnerische Torfrau nicht viel ausrichten. Doch leider hielt die frühe Führung nur 6 Minuten. Dann vertändelte die Thülener Hintermannschaft ohne große Bedrängnis den Ball und brachte somit Thülens Torfrau Sabrina Schütte arg in Bedrängnis. Ihr Eingreifen konnte Schiedsrichter Berthold Hunold nur mit einem Strafstoß ahnden. Dieser wurde vom VfL sicher zum 1:1 (16.) verwandelt. Wieder einmal gab es einen Strafstoß gegen den SV Thülen. Dieses scheint in dieser Saison leider schon Tradition zu sein. Trainer Werner Ekrod hatte noch vor der Partie gewarnt und betont, dass man hier zukünftig geschickter zu Werke gehen solle. Doch leider wurde auch in dieser Partie die Tradition fortgesetzt.

In der 32. Spielminute stellte der SV Thülen dann den alten Abstand wieder her. Ein viel zu kurzer Rückpass auf die VfL-Torfrau nutzte die wachsame Madeline Habbel eiskalt zum 2:1 aus.

Nur wenige Minuten vor dem Pausenpfiff konnte sich zudem noch Torjägerin Anna Hammerschmidt in die Torschützenliste eintragen und erhöhte damit auf ein komfortables 3:1 (40.).

 Eigentlich wollte der SVT dort weitermachen, womit er zum Ende der 1. Halbzeit aufgehört hatte. Doch erstmal war der Gast wieder an der Reihe. Die Thülener Abwehrreihe zeigte sich nicht ganz auf der Höhe und ließ dem Gegner viel zu viel Platz. Dieser nahm das Geschenk dankend an und verkürzte auf 3:2 (52.). Trotz des Anschlusstreffers blieben die Grün-Weißen ruhig und versuchten weiter, Ordnung und Struktur in ihr Spiel zu bekommen. Dieses gelang leider nur phasenweise. Trotz allem gelangen dem Gastgeber noch 3 weitere Treffer, für die sich 2 x Lena Rabe (73./89.) und Anna Hammerschmidt (78.) verantwortlich zeigten.

Die gezeigte Leistung der Thülener Damenmannschaft ist bei weitem noch ausbaufähig. Aber dieses Mal stimmte wenigstens das Ergebnis, was gut für die Moral und die kommenden Aufgaben ist.

 Für den SV Thülen spielten:

 Sabrina Schütte, Saskia Schrewe (28. Kristin Menke), Jessica Albers, Anna Korsinski, Daniela Bugno, Carolin Lingenauber, Celine Klärner (89. Frederike Hoffmann), Lena Rabe, Pauline Ricken (82. Janina Lefarth), Madeline Habbel und Anna Hammerschmidt

Tore:

3 x Lena Rabe
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel




SV Germania Hovestadt/Nordwald – SV Thülen 3:1 (1:1)

Die Negativserie des SV Thülen hält weiter an. Die Grün-Weißen haben aus den vergangenen 3 Partien nur einen Punkt geholt und sind dadurch auf den 8. Tabellenplatz abgerutscht.

Selbst beim Aufsteiger SV Germania Hovestadt/Nordwald musste man eine Niederlage hinnehmen.

Dieser schickte den SVT mit einem 3:1 (1:1) auf die Heimreise.

Bei den Thülener Damen fehlten mit Jessica Albers (angeschlagen), Luise Kropff (verletzt) sowie Torjägerin Anna Hammerschmidt gleich 3 Stammspielerinnen.

Luise Kropff wird den Grün-Weißen noch mindestens  2 – 3 Wochen fehlen. Die Diagnose ihrer Verletzung aus dem Heimspiel gegen den SV Ottbergen/Bruchhausen ergab einen Anriss des Innenmeniskus. Die Brilonerin hat damit noch Glück im Unglück gehabt.

Der Gastgeber aus dem Kreis Soest erwischte einen Auftakt nach Maß. Bereits in der 7. Spielminute hieß es 1:0 für den Aufsteiger. Vorausgegangen war eine Angriffsaktion, die von der Thülener Hintermannschaft nur durch ein regelwidriges Foulspiel gestoppt werden konnte. Somit blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu entscheiden. Thülens Torfrau Sabrina Schütte hatte zwar die richtige Ecke im Visier, war aber letztendlich chancenlos an dem strammen Elfmeter.

Wieder einmal musste  man frühzeitig einem Rückstand hinterherlaufen. Dieses wollte man eigentlich vermeiden und viel besser machen.

Eine Viertelstunde später fiel dann der Ausgleich für die Gäste aus dem Sauerland. Eine sehr schöne Angriffsaktion über die linke Seite schloss Lena Rabe zum 1:1 (22.) ab.

Diese beiden Tore waren im ersten Durchgang auch schon die erwähnenswerten Highlights. Die SVT-Damen kamen zwar nach dem Ausgleichstreffer besser in die Partie, doch blieben sie weit unter dem, was sie eigentlich können. Wie schon in den vorherigen Partien stockte es im Thülener Spiel. Es sah zwar teilweise etwas besser aus als in den letzten Wochen trotzdem blieben die SVT-Damen weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Momentan ist scheinbar der Wurm drin und es läuft einfach nicht rund bei der Mannschaft von Trainer Werner Ekrod.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die SVT-Damen waren zwar sehr engagiert und bemüht bei der Sache – hier konnte vor allem Celine Klärner auf der rechten Außenbahn gefallen – doch es blieb vieles Stückwerk. Torchancen für den Gast waren Mangelware.

Spielführerin Carolin Lingenauber trieb ihre Mitspielerinnen immer wieder an und es wurden noch einmal alle Kräfte gebündelt. Leider vergebens. Durch individuelle Fehler konnte die Germania sogar noch 2 Tore in der zweiten Spielhälfte erzielen. Diese fielen in der 74. und 86. Spielminute. Die Ekrod-Elf warf zwar nach dem 2:1 für die Germania Hovestadt nochmal alles nach vorne. Doch leider verpufften die Angriffsbemühungen weitesgehend.

Da sich bis dato noch keine Mannschaft in der Staffel 1 hervorgetan hat, ist es derzeit noch alles eng zusammen. Der Rückstand auf den Tabellenführer BV Werther beträgt momentan immer noch 5 Punkte. Hier wollen die SVT-Damen natürlich schnell hin. Dafür muss aber in den nächsten Spielen eine ordentliche Leistungssteigerung her.

 

Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Saskia Schrewe, Anna Korsinski (83. Frederike Hoffmann), Kristin Menke, Daniela Bugno, Carolin Lingenauber, Celine Klärner, Lena Rabe, Madeline Habbel, Pauline Ricken und Janina Lefarth

 

Tor:
1 x Lena Rabe





SV Thülen - SV Ottbergen/Bruchhausen 3:3 (0:1)

Die Damenmannschaft des SV Thülen tritt weiter auf der Stelle. Im 2.
Heimspiel in Folge gingen die Grün-Weißen wieder nicht als Sieger vom
Platz. Vielmehr musste man sich nach einer 3:2-Führung kurz vor Abpfiff
noch mit einer Punkteteilung zufrieden gegeben.
Zur Zeit scheint irgendwie der Wurm drin zu sein und es ist noch
ordentlich Sand im Thülener Spiel. Dieses ist etwas verwunderlich, da
Trainer Werner Ekrod mit 15 anwesenden Spielerinnen fast den kompletten
Kader an Bord hatte und das Team eine enorme spielerische Qualität
besitzt, die sie allerdings momentan zu selten abzurufen weiss.
Die Mannschaft um Spielführerin Carolin Lingenauber hatte gegenüber der
3:6-Heimpleite am vergangenen Wochenende einiges gut zu machen. Auf der
anderen Seite war man sich auch der Stärken des Gastes aus dem Kreis
Höxter bewusst. Dieser ist von einem ähnlichen Kaliber wie der SV
Upsprunge - sehr robust und körperbetont im Zweikampf. Motiviert und
der schweren Aufgabe bewusst ging die Ekrod-Elf in die Partie.
Allerdings lief es zu Beginn nicht ganz so wie man es sich vorgestellt
hatte. Wieder bestimmten zahlreiche Abspielfehler, Unkonzentriertheiten
und Fahrlässigkeiten auf Thülener Seite das Spielgeschehen. Es zeigte
sich ein ähnliches Bild wie am vergangenen Wochenende, sodass die
Thülener Hintermannschaft wieder arg in Bedrängnis geriet. Folgedessen
konnte der Gast in der 23. Spielminute den Führungstreffer zum 1:0
erzielen. Eine Gästespielerin konnte fast ungehindert zum Fernschuss
ansetzen. Thülens Torfrau Sabrina Schütte hatte dem Sonntagsschuss
nicht viel entgegenzusetzen, sodass die Thülener Elf wieder einem
Rückstand hinterherlaufen musste. Zwar erspielten sich die Gastgeber
ein paar wenige Torchancen, doch diese blieben leider vorerst
ungenutzt. Auf der Gegenseite blieb der SV Ottbergen/Bruchhausen immer
sehr gefährlich. Hier konnte man froh sein, dass diese nicht genau
zielten und man somit mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause
ging.
Hier wurden nochmal alle Kräfte gebündelt und sich für die 2. Halbzeit
viel vorgenommen. Das Spiel war noch nicht verloren, wenn man endlich
anfängt Fußball zu spielen so wie man es von den SVT-Damen eigentlich
kennt.
Doch nach dem Wiederanpfiff wurden die Grün-Weißen kalt erwischt. In
der 48. Spielminute erhöhte der Gast auf 0:2. Hier wurde ein Ball in
der Abwehr vertändelt, was der SVOB natürlich nicht ungenutzt ließ. In
der Folgezeit starteten die Thülener Kickerinnen einen Powerplay und
waren dem SV Ottbergen spielerisch und auch konditionell sehr
überlegen. Es spielte fast nur noch eine Mannschaft. Endlich sah es bei
den Grün-Weißen nach Fußball aus und es wurde Ball und Gegner laufen
gelassen. Die zahlreichen Zuschauer - unter ihnen auch MdB Dirk Wiese
von der SPD - sahen eine stark verbesserte Thülener Mannschaft, die
durch schnellen Kombinationsfußball gefallen konnte.
Die Aufholjagd wurde bereits in der 53. Minute belohnt. Die
eingewechselte Celine Klärner leistete über die rechte Außenbahn eine
mustergültige Vorarbeit und brachte eine prima Flanke in die Mitte.
Diese fand Anna Hammerschmidt als Abnehmerin und es stand nur noch 1:2.
Nur 3 Minuten später konnte sich der SV Thülen über den Ausgleich
freuen. Als Torschützin zeichnete sich Lena Rabe verantwortlich, die
einen schönen Angriff erfolgreich zum 2:2 abschloss.
Das Spiel blieb weiter spannend. Die Thülener Damen spielten weiter
mutig nach vorne, aber auch der SV Ottbergen hatte sich noch nicht
aufgegeben und hatte seine Chancen. Es entwickelte sich ein
regelrechter Fußballkrimi am Thülener Scheid.
Dieser schien in der 87. Spielminute mit einem Happy End für den SV
Thülen zu enden. Top-Stürmerin Anna Hammerschmidt wurde im Strafraum
von den Beinen geholt und dem umsichtigen Schiedsrichter Marius
Kottlors blieb nichts anderes übrig als auf Strafstoß zu entscheiden.
Die gefoulte Hammerschmidt trat selbst zum Punkt an und behielt die
Nerven. Somit konnten die SVT-Damen einen 0:2-Rückstand in eine
3:2-Führung umwandeln.
Doch in den verbleibenden Minuten überschlugen sich dann noch die
Ereignisse auf dem Rasenplatz am Scheid. Abwehrspielerin Luise Kropff
verletzte sich ohne großartige gegnerische Einwirkung bei einer
Abwehraktion so schwer am rechten Knie, sodass sie ausgewechselt und
ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Der Gast nutzte diese Schocksituation und Unordnung in der Thülener
Hintermannschaft gnadenlos aus und netzte zum 3:3 (95.) ein.
Auf Grund der guten 2. Spielhälfte ist dieses Unentschieden für die
Thülener Damen natürlich ärgerlich. Zudem bleibt zu hoffen, dass sich
Luise Kropff nicht so schwer am Knie verletzt hat und schnell wieder
fit ist.
Auf Grund der Punkteteilung bleibt der SV Thülen weiter auf dem 5.
Tabellenplatz und hat mittlerweile schon 5 Punkte Rückstand auf den
führenden BV Werther.
Als neuen Fan konnte man übrigens den Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese
(SPD) aus Brilon gewinnen. Wiese zeigte sich nach dem Spiel sichtlich
begeistert vom Thülener Damenfußball und hat einen erneuten Besuch
einer Partie am Thülener Scheid zugesichert. Hoffentlich können sich
die SVT-Kickerinnen dann mit einem dreifachen Punktgewinn erkenntlich
zeigen.

Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Kristin Menke (29. Saskia Schrewe), Anna Korsinski,
Jessica Albers, Luise Kropff (93. Janina Lefarth), Daniela Bugno,
Carolin Lingenauber, Madeline Habbel, Pauline Ricken (52. Celine
Klärner), Lena Rabe und Anna Hammerschmidt

Tore:
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Lena Rabe


SV Thülen - SV Upsprunge 3:6 (2:1)


Viel vorgenommen hatten sich die Fußballdamen des SV Thülen am 4.
Spieltag in der Landesliga Westfalen. Den Gast des SV Upsprunge wollte
man durch eine gute spielerische Leistung ohne Punkte wieder auf die
Heimreise schicken. Hier wollte man an die gute 2. Halbzeit aus dem
Spiel beim TuS Sennelager anknüpfen.
Aus unerklärlichen Gründen konnte der Gastgeber dieses Vorhaben in
keinster Weise in die Tat umsetzen. Der SVU knöpfte der Ekrod-Elf
komplett den Schneid ab und war in allen Belangen die bessere und
aggressivere Mannschaft, deren Siegeswille förmlich spürbar war.
Zu Beginn der Partie lief es noch ganz gut für die SVT-Damen. Die mit
aufgerückte Abwehrspielerin Kristin Menke konnte in der 11. Spielminute
ihre Farben in Front schießen. Doch leider hielt die frühe Führung nur
bis zur 23. Spielminute. Daniela Bugno konnte einen gegnerischen
Angriff nur mit einem Foul stoppen. Da sich dieses im Strafraum
abspielte, blieb Schiedsrichter René Korte nichts anderes übrig als auf
Strafstoß zu entscheiden.
Diese Gelegenheit zum Ausgleich ließen sich die Blau-Weißen nicht
entgehen und verwandelten sicher zum 1:1. Nur 7 Minuten später ertönte
dann der Pfiff auf der anderen Seite. Thülens Goalgetterin Anna
Hammerschmidt wurde ebenfalls im Strafraum zu Fall gebracht. Auch sie
ließ diese Gelegenheit nicht liegen und verwandelte sicher zur 2:1
Führung und stellte damit den alten Abstand wieder her. Da sich bis zum
Halbzeitpfiff nicht viel ereignete, ging es mit der knappen Führung zum
Pausentee.
Trotz des Vorsprungs war der Thülener Tross um Trainer Werner Ekrod
überhaupt nicht zufrieden mit dem bisherigen Spielverlauf. Wenn man
gegen den Gast aus dem Stadtgebiet Salzkotten die Punkte am Scheid
behalten wollte, musste man auf jeden Fall noch die ein oder andere
Schüppe drauflegen und sich in allen Mannschaftsteilen verbessern.
Diesen Vorsatz konnten die SVT-Damen im zweiten Durchgang leider nicht
auf den Platz bringen. Vielmehr schenkte man das Spiel her und ließ
sich vom SVU den Rang ablaufen. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte der
Gast nach einem Eckball den Ausgleich zum 2:2 (47.). Das 2:3 in der 54.
Minute war fast eine Kopie des Ausgleichstreffers. Wieder kam eine
Gästespielerin nach einem Eckstoß zum Kopfball und konnte fast
ungehindert verwandeln.
Die Thülener Damen versuchten nun mit der Brechstange, den Ausgleich zu
erzielen. Doch hier verliefen alle Angriffsbemühungen im Sande.
Unzählige Abspielfehler und haarsträubende Fehler im Aufbauspiel ließen
keinen gescheites Spiel und kaum Torchancen zu. Die paar wenigen
Tormöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben.
Lediglich Madeline Habbel konnte einen Abpraller von Anna Hammerschmidt
zum 3:3 (74.) verwerten. Scheinbar waren die Gastgeber wieder am
Drücker. Doch weit gefehlt. Durch krasse Abspielfehler in der Abwehr
und Mittelfeld brachte man den SV Upsprunge wieder ins Spiel. Solche
Fehler darf man sich in der Landesliga einfach nicht erlauben und schon
gar nicht gegen eine ambitionierte Mannschaft wie es der SV Upsprunge
ist.
Diese nahm die Geschenke des SV Thülen natürlich dankend an und
erzielte durch diese Einladungen von Thülener Seite die
vorentscheidenden Treffer zum 3:4 (75.) und 3:5 (77.). Durch
Auflösungserscheinungen konnte der Gast sich sogar noch über den
Treffer zum 3:6 kurz vor Abpfiff freuen.
Im nächsten Heimspiel am kommenden Wochenende haben die Thülener Damen
einiges gut zu machen. Die gezeigte Leistung war keine gute Werbung für
die Grün-Weißen, die sich weit unter Wert verkauften und einen
rabenschwarzen Tag erwischten.
Lediglich Aushilfs-Torfrau Luise Kropff kann man keinen Vorwurf machen.
Die Brilonerin verrichtete ihren Job zwischen den Pfosten sehr gut und
verhinderte durch gute Reflexe eine höhere Heimschlappe.


Für den SV Thülen spielten:
Luise Kropff, Celine Klärner, Anna Korsinski, Jessica Albers, Kristin
Menke, Daniela Bugno, Carolin Lingenauber, Pauline Ricken (87. Janina
Lefarth), Lena Rabe (82. Saskia Schrewe), Madeline Habbel und Anna
Hamerschmidt

Tore:
1 x Kristin Menke
1 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel



TuS Sennelager - SV Thülen 1:4 (1:2)


Trainer Werner Ekrod stand beim Tabellenvorletzten TuS Sennelager (11.)
fast der komplette Kader zur Verfügung. Einsatzbereit zeigte sich
wieder Celine Klärner, die ihre Nackenzerrung auskuriert hatte. Es
fehlten dagegen lediglich Eileen Hausmann (krank) und Jessica Albers
(Studium). Für sie rückte Saskia Schrewe in die Viererkette. Zwischen
den Pfosten stand zudem wieder Sabrina Schütte. Auf den anderen
Positionen vertraute Trainer Ekrod dem gleichen Personal wie schon in
der siegreichen Partie gegen den SC Wiedenbrück 2000.

Der Gastgeber, der nach 2 Niederlagen zu Saisonauftakt mit dem Rücken
zur Wand stand, präsentierte sich von Beginn an sehr kämpferisch und
spielfreudig. Es wurde bereits früh turbulent im Thülener Strafraum.
Eine Abwehraktion von Luise Kropff wertete der Schiedsrichter als
Foulspiel und entschied auf Strafstoß. Torfrau Sabrina Schütte hatte
bei dem sehr platzierten Schuss leider keine Chance, sodass die
Grün-Weißen schon früh in Rückstand gerieten (2.).
In der Folgezeit versuchten die Gäste aus dem Altkreis Brilon Ordnung
in ihr Spiel zu bekommen und den überflüssigen Gegentreffer zu
egalisieren. Doch vieles blieb Stückwerk, da der Gastgeber gut postiert
war und kämpferisch gut dagegen hielt. Auf Thülener Seite fehlte noch
die nötige Konsequenz und die Treffsicherheit. Hier hatte vor allem
Anna Hammerschmidt kein Glück bei ihren Fernschüssen. Die
Gelb-Schwarzen aus Sennelager spielten weiter mutig nach vorne, sodass
die Viererkette um die beiden starken Innenverteidigerinnen Anna
Korsinski und Kristin Menke mehr gefordert war als erhofft.
Es dauerte somit bis zur 31. Spielminute bis sich die Thülener Damen
über den längst überfälligen Ausgleich freuen durften. Anna
Hammerschmidt hatte sich auf der linken Seite gleich gegen mehrere
Gegenspielerinnen durchgesetzt. Ihr Pass in die Mitte fand Neuzugang
Lena Rabe, die ohne große Mühe zum 1:1 einnetzte.
In der 42. Minute war es dann wieder Lena Rabe, die ihre Farben jubeln
ließ. Die 17-Jährige erkannte die Schwäche im TuS-Abwehrverbund und
setzte diese ordentlich unter Druck und erkämpfte sich damit den Ball.
Diese Chance ließ das Mittelfeldass natürlich nicht ungenutzt liegen
und schob zum 2:1 ein. Mit diesem Zwischenergebnis ging es dann zur
Halbzeitpause, in der der Thülener Tross einiges zu besprechen hatte.
Trainer Werner Ekrod und auch seine Spielerinnen waren trotz der
Führung nicht zufrieden mit der Leistung aus dem ersten Durchgang. Hier
war noch viel Luft nach oben.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild, wobei die
SVT-Damen besser ins Spiel kamen und endlich versuchten, guten Fußball
zu spielen. Lena Rabe war es dann, die in der 52. Spielminute für die
Vorentscheidung sorgte. Ein sehr schöner Spielzug über Youngster
Pauline Ricken auf der rechten Seite schloss Rabe erfolgreich zum 3:1
ab.
In der 60. Minute wurde es dann nochmal auf Thülener Seite sehr
unangenehm. Pechvogel Luise Kropff war der Ball im Strafraum an die
Hand gesprungen. Auch hier entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß
für den Gastgeber. Doch diese waren glücklicherweise nicht so
treffsicher wie beim ersten Elfer und schossen weit neben dem Tor von
Sabrina Schütte vorbei. Bei einem Anschlusstreffer wäre es sicherlich
nochmal sehr eng und hektisch geworden. Der TuS gab sich trotz des
Rückstands und der verspielten Führung zu keiner Zeit auf und bot dem
Favoriten aus Thülen gut Paroli.
Für die Entscheidung sorgte in der 70. Spielminute dann Madeline
Habbel, die eine schöne Einzelaktion zum finalen 4:1 abschließen
konnte.
In der restlichen Zeit erspielten sich die SVT-Damen noch einige sehr
gute Chancen, die allerdings nicht genutzt wurden. Die größte hatte
sicherlich Anna Korsinski, die fast freistehend vor dem TuS-Gehäuse zu
überrascht war und sich noch die Kugel vom Fuß nehmen ließ.
Auch Anna Hammerschmidt blieb an diesem Spieltag trotz hohem Einsatz
glück- und torlos. Auf Thülener Seite konnten vor allem die beiden
Innenverteidigerinnen Anna Korsinski und Kristin Menke durch eine sehr
gute Leistung überzeugen. Ebenso sorgte Celine Klärner nach ihrer
Einwechslung für viel Schwung über die rechte Seite und hatte einige
schöne Aktionen.
Durch den 3-fachen Punktgewinn haben die SVT-Damen den 2. Tabellenplatz
gesichert.

Für den SV Thülen spielten:
Sabrina Schütte, Saskia Schrewe (85. Frederike Hoffmann), Anna
Korsinski, Kristin Menke, Luise Kropff, Carolin Lingenauber, Daniela
Bugno, Pauline Ricken (69. Celine Klärner), Madeline Habbel, Lena Rabe
(86. Janina Lefarth) und Anna Hammerschmidt

Tore:
3 x Lena Rabe
1 x Madeline Habbel



SV Thülen – SC Wiedenbrück 2000 7:2 (6:1)

Im ersten Heimspiel der neuen Saison empfing der SV Thülen den SC Wiedenbrück 2000 am Scheid. Trainer Werner Ekrod konnte dazu gleich 15 Spielerinnen begrüßen. Es fehlte lediglich Celine Klärner, die sich beim Spiel in Werther eine Nackenzerrung bei einem Zusammenprall zugezogen hatte, sowie Torfrau Sabrina Schütte (Familienfeier). Für Schütte konnte man kurzerhand mal wieder Oldie Dorothea Schmidt reaktivieren. Wie auch schon im letzten Vergleich gegen den SC Wiedenbrück stand die 37-Jährige zwischen den Pfosten und erledigte ihren Job gewohnt souverän.

Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr und wollten dem SCW gleich zeigen wer die Punkte am Scheid einfahren wollte. Bereits in der 3. Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse der Schwarz-Blauen. Mittelfeldass Lena Rabe hatte sich bis zur Grundlinie durchgetankt und bewies bei ihrem Pass in die Mitte ein gutes Auge. Abnehmerin dort war Daniela Bugno, die fast unbedrängt zur frühen Führung verwandeln konnte. Nur eine Viertelstunde später konnte sich dann Lena Rabe selbst in die Torschützenliste eintragen. Die neue Abwehrspezialistin Luise Kropff schlug einen Freistoß aus dem Halbfeld in den 16er. Dort pflückte sich Rabe gekonnt den Ball aus der Luft und überwand die gegnerische Torfrau mit einem sehenswerten Lupfer zum 2:0 (18.).

Doch nur 3 Minuten später gelang dem SC Wiedenbrück fast wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer zum 2:1 (21.). Luise Kropff, die ansonsten eine super Partie auf der rechten Außenverteidigerposition absolvierte, wollte mit einem Rückpass auf Torfrau Doro Schmidt klären. Doch leider geriet dieser viel zu kurz, sodass es für eine SCW-Stürmerin ein Leichtes war, auf 2:1 zu verkürzen.

Doch die Thülener Damen ließen sich davon kaum beeindrucken und spielten weiter mit offenem Visier nach vorne. Sie waren die spielbestimmende und überlegene Mannschaft.

In der 33. Minute war es dann wieder Daniela Bugno, die einen schönen Spielzug zum 3:1 erfolgreich nutzen konnte und somit den alten Abstand wieder herstellte.

Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff war es Madeline Habbel, die ebenfalls eine blitzsaubere Ballstafette zum 4:1 (34.) abschloss.

Natürlich sollte sich auch noch Topstürmerin Anna Hammerschmidt in die Torschützenliste eintragen können. In der 36. Minute gelang ihr der Treffer zum 5:1.

Das 6:1 (44.) erzielte die Spielerin des Tages, Daniela Bugno, fast mit dem Pausenpfiff. Bugno (Kreislaufprobleme) und Habbel (muskuläre Probleme) waren sogar angeschlagen in die Partie gegangen. Bugno avancierte nicht nur wegen ihrer 3 Treffer zum Matchwinner und erhielt von Trainer Werner Ekrod Bestnoten.

Nach dem Seitenwechsel war die Luft raus und die SVT-Damen waren nach vorne hin nicht mehr so zielstrebig wie noch im ersten Durchgang. Hier hatte vor allem Youngster Pauline Ricken noch 2 sehr gute Torchancen auf dem Schlappen, doch leider ließ sie diese ungenutzt liegen. Allerdings wusste die 15-Jährige auf der rechten Außenbahn sehr gut zu gefallen und das obwohl sie einen sehr schweren Stand gegen ihre robuste Gegenspielerin hatte, die ihr körperlich alles abverlangte.

In der 53. Spielminute wurde es dann etwas hektisch, denn Schiedsrichterin Johanna Kotthoff hatte auf Strafstoß für den SV Thülen entschieden. Lena Rabe war im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Doch die Entscheidung war etwas zu hart, so auch der Thülener Anhang. Spielführerin Carolin Lingenauber übernahm die Verantwortung, doch leider war ihr Schuss zu unplatziert und somit leichte Beute für die SCW-Torfrau.

 

Den einzigen Treffer für die Grün-Weißen erzielte in der 2. Spielhälfte Lena Rabe in der 68. Minute. Hier bewies Luise Kropff ein sehr gutes Auge und legte Rabe den Ball in die Schnittstelle der Viererkette. Solche Chancen lässt sich die Ausnahmespielerin natürlich nicht entgehen und konnte sich über ihren 2. Treffer in diesem Spiel freuen.

Auch der Gast aus Wiedenbrück sollte auch noch einmal nachlegen können. Doch das Tor zum finalen 7:2 (87.) war nur noch Ergebniskorrektur.

Bei einer besseren Chancenverwertung, besonders im ersten Durchgang, hätte der Heimsieg sicherlich noch höher ausfallen können. Auch im Abwehrverbund war man etwas zu offen, sodass es hier ab und zu etwas brenzliger wurde als es Trainer Ekrod lieb war.

Trotz allem war der Thülener Tross nach der Partie sehr zufrieden und freute sich über den zwischenzeitlichen 2. Tabellenplatz in der Landesliga Staffel 1.

Für den SV Thülen spielten:
Dorothea Schmidt, Luise Kropff, Jessica Albers, Anna Korsinski, Kristin Menke (74. Saskia Schrewe), Carolin Lingenauber, Daniela Bugno (58. Janina Lefarth), Pauline Ricken, Madeline Habbel (85. Frederike Hoffmann), Lena Rabe und Anna Hammerschmidt

Tore:
3 x Daniela Bugno
2 x Lena Rabe

Aktuelles  
 

Thülen steht im Viertelfinale des Verbandspokals

 
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