Damenfußball SV Thülen
 
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Berichte HInrunde 2016-17
1. Spieltag: Thülen - Werther 3:1
2. Spieltag: Enger -Thülen 2:2
3. Spieltag: Thülen - Wiedenbrück 5:2
4. Spieltag: Stirpe - Thülen 1:6
5. Spieltag: Thülen - Langenheide 3:0
6. Spieltag: Upsprunge - Thülen 2:4
7. Spieltag: Thülen - Hovestadt 2:3
8.Spieltag: Scheidingen - Thülen 0:4
9. Spieltag: Kutenh./Todtenh. - Thülen 3:0
10. Spieltag: Thülen - Herford II 5:1
11. Spieltag: Ottbergen - Thülen 2:4
12. Spieltag: spielfrei
13. Spieltag: Sennelager - Thülen 2:2
14. Spieltag: Thülen - Asemissen 4:0
15. Spieltag: Oeventrop - Thülen 0:7



TuS Oeventrop – SV Thülen 0:7 (0:2)

Die Fußballdamen des SV Thülen sind ihrer Favoritenrolle im HSK-Derby mehr als gerecht geworden und haben beim abstiegsbedrohten TuS Oeventrop deutlich mit 7:0 (2:0) gewonnen.

Gegenüber der sehr guten Partie im Viertelfinale des Westfalenpokals beim Regionalligisten VfL Bochum am vergangenen Wochenende gab es keine große Veranlassung, die Startformation zu ändern.

Lediglich Celine Klärner musste aufgrund von muskulären Problemen passen. Für sie rutschte Youngster Maja Waßmann in die Anfangself.

Damit hatten die Gäste immerhin noch 5 Auswechselspielerinnen auf der Bank. Darunter unter anderem auch Torjägerin Laura Vorderwülbecke, die sich nach ihrer Zahn-OP wieder einsatzbereit zeigte, und Carolin Lingenauber. Die Defensivspezialistin hat ihre Fußverletzung auskuriert und steht dem SVT wieder mit voller Kraft zur Verfügung.

Die Gäste aus dem Altkreis Brilon waren über die kompletten 90 Minuten spielbestimmend, sodass sich hauptsächlich alles in der Hälfte des Gastgebers abspielte.

Der Tabellenzweite nahm von Beginn an das Heft in die Hand und erarbeitete sich einige gute Offensivaktionen. Hier wussten vor allem die Küken Jessica Krefeld und Jana Schira zu gefallen. Die beiden waren es auch, die sich für den ersten Thülener Treffer an diesem Tage verantwortlich zeichneten.

Jessica Krefeld nahm mit einem tollen Zuspiel auf Angreiferin Jana Schira die ganze TuS-Abwehr auseinander. Diese hatte dann nicht mehr viel Mühe zum 1:0 (17.) einzunetzen.

In der 28. Spielminute konnte sich dann Spielführerin Anna Hammerschmidt zum ersten Mal in dieser Partie in die Torschützenliste eintragen.

Da die Zuspiele in die Spitze in der Folgezeit nicht gut getaktet waren und es hier ein wenig an Durchschlagskraft fehlte, sollte es bis zur Halbzeitpause bei dem knappen Vorsprung von 2:0 für den SV Thülen bleiben.

Nach dem Seitenwechsel konnten die SVT-Damen ihre spielerische Überlegenheit dann auch in weitere Tore ummünzen. Los ging es bereits nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff. Ein toller Eckstoß von Mara Luckenbach fand Anna Hammerschmidt, die bilderbuchmäßig zum 3:0 (50.) einnickte.

Gerade bei Standardsituationen fand der TuS Oeventrop keinen Zugriff auf die Thülener Offensive, sodass es hier immer sehr gefährlich wurde.

Thülens Spielführerin Anna Hammerschmidt war es dann in der 68. Minute, die einen schönen Spielzug mit ihrem 3. Treffer zum 4:0 erfolgreich verwerten konnte.

Beim 5:0 in der 74. Spielminute leistete erneut Mara Luckenbach den Assist. Dieses Mal fand ihr Eckstoß Madeline Habbel, die goldrichtig im Strafraum auf die Hereingabe wartete.

In der 78. Minute hatte dann erneut Madeline Habbel ihren großen Auftritt. Sie ließ in einer Einzelaktion ihr ganzes technisches Können aufblitzen und ließ gleich mehrere TuS-Spielerinnen wie Slalomstangen stehen. Damit konnte die Elf vom Thülener Scheid auf 6:0 erhöhen. Den Schlusspunkt unter eine doch sehr einseitige Partie setzte dann Christin Heise.

Eine tolle Flanke von Anna Hammerschmidt platzierte Heise mit einem überaus sehenswerten Kopfball in die Oeventroper Maschen. Damit war in der 83. Spielminute der Endstand von 7:0 für die Kickerinnen vom Thülener Scheid besiegelt.

Dank des dreifachen Punktgewinns beim Tabellenvorletzten haben die SVT-Damen den Rückstand auf den Tabellenführer SV Kutenhausen/Todtenhausen auf 4 Punkte verkürzt.

Mit 51:16 Toren hat man übrigens die meisten Treffer in der Landesliga Staffel 1 erzielt und hat mit Captain Anna Hammerschmidt die derzeit treffsicherste Spielerin in den eigenen Reihen.

Da nun die Hinrunde zu Ende gespielt ist, können sich die Thülener Damen über den Gewinn der Vize-Herbstmeisterschaft freuen.

Dafür kann man sich sprichwörtlich zwar nichts kaufen, aber dennoch konnte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Ebbesmeier vor ein paar Tage über einheitliche neue Sporttaschen freuen.

Diese wurden von der Pizzeria NIDO aus Brilon gespendet.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno (55. Lea Völlmecke), Mara Luckenbach, Madeline Habbel, Maja Waßmann (64. Carolin Lingenauber), Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld, Christin Heise und Jana Schira (52. Laura Vorderwülbecke)

 

Tore:
3 x Anna Hammerschmidt
2 x Madeline Habbel
1 x Jana Schira
1 x Christin Heise





SV Thülen – TuS Asemissen 4:0 (1:0)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben das vorletzte Hinrundenspiel gegen den TuS Asemissen souverän mit 4:0 (1:0) gewonnen und belegen damit weiterhin den 2. Tabellenplatz in der Landesliga Staffel 1.

Gegenüber der Punkteteilung beim TuS Sennelager vor Wochenfrist nahm Trainer Dirk Ebbesmeier nur eine Veränderung in der Startformation vor. Für die genese Torfrau Nadine Tontara rutschte Christin Heise zurück ins Feld und sorgte dort für ordentlich Betrieb.

Verzichten musste der Coach, der mit 17 anwesenden Spielerinnen die Qual der Wahl hatte, auf Jana Schira (Fußverletzung) und Carolin Lingenauber (Arbeit).

Die Gastgeberinnen nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und zeigten dem TuS Asemissen wer an diesem Spieltag die Punkte einfahren sollte.

Bereits in der 5. Spielminute klingelte es zum ersten Mal in dem Kasten der Blauen. Ein Foulspiel an der fleißigen Christin Heise ahndete Schiedsrichter Antonio Ruivo mit einem Freistoß.

Diesen spielte Mara Luckenbach geschickt auf Spielführerin Anna Hammerschmidt, die fast freistehend keine Probleme hatte, zum 1:0 einzunetzen.

Bis zum Halbzeitpfiff kreierten die SVT-Damen Torchancen in Hülle und Fülle. Fast im Minutentakt wurde es gefährlich vor dem Asemissener Gehäuse. Doch die Ebbesmeier-Elf schien an diesem Tag nicht genügend Zielwasser getrunken zu haben und hatten zusätzlich mit der guten Torfrau des Tabellenneunten ihren Meister gefunden. Diese vereitelte so einige sehr gute Tormöglichkeiten des Gastgebers. Diese ließen wirklich mehrere „Hundertprozentige“ liegen, sodass es nur mit einem 1:0 zum Pausentee ging. Hiermit war der Gast aus dem Kreis Lippe mehr als gut bedient und konnte sich beim SVT bedanken, dass dieser eine sehr durchwachsene Chancenverwertung an den Tag legte.

In der zweiten Spielhälfte schafften es die Thülener Kickerinnen allerdings durch 3 weitere Treffer, das Ergebnis dem Spielverlauf anzupassen.

In der 53. Minute war es Madeline Habbel, die eine scharfe Flanke von Celine Klärner mit der Fußspitze zum 2:0 verwerten konnte.

Für das vorentscheidende 3:0 in der 71. Spielminute zeichnete sich Mara Luckenbach verantwortlich. Ein von ihr getretener Eckstoß segelte vorbei an Freund und Feind in den Strafraum und lag plötzlich im Kasten der Blauen. Damit waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt.

Den Schlusspunkt setzte dann erneut Madeline Habbel, die in der 82. Minute den finalen Treffer zum 4:0 erzielte.

Die Zuschauer sahen eine sehr kampfbetonte Partie auf dem Thülener Ascheplatz.

Es wurde um jeden Meter gekämpft und das manchmal mit Haken und Ösen. Beide Teams schenkten sich nichts und gingen robust in die Zweikämpfe.

Dieses hatte der Thülener Coach von seiner Mannschaft vor dem Spiel gefordert. Aber auch die spielerische Komponente kam an diesem Spieltag nicht zu kurz. Es wurde sehr gut kombiniert und der Ball lief teilweise sehr gut durch die eigenen Reihen.

Die Blauen aus Asemissen hatten dadurch so gut wie keine Chance gegen den Favoriten aus Thülen. Auch Torfrau Nadine Tontara wurde nur sehr selten gefordert. Hier stand der Thülener Abwehrverbund wieder sehr sicher und agierte äußerst souverän. 

Zu bemängeln ist lediglich die Chancenverwertung. Wäre man hier konsequenter gewesen, so hätte der Heimsieg auch weitaus deutlicher ausfallen können.

Ansonsten konnte man mit der sehr guten Leistung von allen Spielerinnen überaus zufrieden sein.

Einsatz und Kampfbereitschaft stimmten von der ersten Minute an.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno (78. Kerstin Stappert), Madeline Habbel, Mara Luckenbach, Celine Klärner (74. Natalie Lefarth), Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld (68. Maja Waßmann), Christin Heise und Laura Vorderwülbecke




TuS Sennelager – SV Thülen 2:2 (1:0)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben beim Tabellensechsten TuS Sennelager am vergangenen Wochenende einen Punkt geholt und belegen mit nun 29 Punkten aus 12 absolvierten Partien weiter den 2. Tabellenplatz in der Staffel 1.

Trainer Dirk Ebbesmeier musste seine Anfangsformation in der Auswärtspartie nur auf einer Position ändern. Für die gesundheitlich angeschlagene Torfrau Nadine Tontara rückte Christin Heise zwischen die Posten. Heise hat bei ihrem alten Verein SC Enger dort schon öfter ausgeholfen und ging daher nicht ganz unerfahren in die Partie. Aushilfstorfrau Luise Kropff war aufgrund ihres Studiums in Köln leider nicht greifbar. Für Mittelfeldspielerin Heise rückte Jana Schira in die Anfangself.

Im ersten Durchgang war es eine eher mäßige Darbietung des Tabellenzweiten aus Thülen. Die Offensivabteilung kam nicht richtig ins Rollen. Hier bemängelte der SVT-Coach vor allem die Laufbereitschaft ohne Ball. Zu passiv gestaltete sich das Angriffsspiel der Schwarz-Weißen.

Der TuS Sennelager war dagegen einfach griffiger und vor allem aggressiver in den Zweikämpfen. Sie machten dem SVT durch die gut postierte Abwehr das Leben schwer.

Somit ergaben sich für die Thülener Kickerinnen kaum nennenswerte Torchancen in der ersten Spielhälfte. Der Gastgeber spielte zwar forsch nach vorne, war aber glücklicherweise dort ohne große Durchschlagskraft. Ersatztorfrau Christin Heise wurde daher nicht ernsthaft gefordert.

Lediglich in der 34. Spielminute schaffte es der TuS Sennelager den Ball im Thülener Tor unterzubringen. Hierbei hatte der Gastgeber viel Glück und Dusel, dass der Ball über Christin Heise hinweg im Thülener Kasten landete. Damit gingen die Schwarz-Gelben sprichwörtlich mit der ersten Tormöglichkeit in Führung. Mit diesem Zwischenstand ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SV Thülen dann nach und nach das Tempo.

Nutznießerin der angestrebten Aufholjagd war Spielführerin Anna Hammerschmidt, die ebenfalls mit einem „Truckelball“ einen Treffer erzielen konnte. Somit waren die Karten beim 1:1 in der 47. Minute wieder neu gemischt und der SVT startete ein Powerplay in Richtung TuS-Gehäuse.

Hier hatte man unter anderem Pech, dass ein Schuss an die Querlatte von der Unterkante wieder zurück ins Feld sprang. Damit wurde den Schwarz-Weißen aus Thülen der verdiente Führungstreffer leider verwehrt. In die Drangphase fiel dann der erneute Führungstreffer für den Gastgeber. Nach einem direkt verwandelten Eckball in der 73. Minute gelang dem TuS das 2:1. Dieser Treffer stellte den eigentlichen Spielverlauf auf den Kopf. Spielerisch waren die SVT-Damen dem Tabellensechsten überlegen, konnten dieses aber nicht zu einer komfortablen Führung nutzen.

Lediglich in der 84. Spielminute schaffte Madeline Habbel den Ausgleichstreffer zum 2:2. Vorausgegangen war ein Foulspiel an Angreiferin Laura Vorderwülbecke. Den Strafstoß verwandelte Thülens Nr. 9 ohne große Probleme.

Die Gäste aus dem Briloner Altkreis warfen in den letzten Minuten nochmal alles nach vorne und drängten mit Mann und Maus auf den Führungstreffer.

Doch es sollte auf dem Kunstrasenplatz in Sennelager letztendlich bei der Punkteteilung bleiben.

Trainer Dirk Ebbesmeier hätte natürlich sehr gerne die 3 Punkte mit nach Thülen genommen. Dieses wäre bei einer besseren Leistung sicherlich auch möglich gewesen.

Auf der anderen Seite haben die SVT-Damen wieder einmal eine tolle Moral bewiesen. Trotz einem zweimaligen Rückstand haben sie nicht die Köpfe hängen gelassen und weiter an sich geglaubt.

Lohn dafür war dann letztendlich der Punktgewinn beim zweikampfstarken Tabellensechsten aus Sennelager.

 

Für den SV Thülen spielten:
Christin Heise, Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke, Mara Luckenbach, Madeline Habbel, Anna Hammerschmidt, Celine Klärner (77. Kristin Menke), Jessica Krefeld (66. Maja Waßmann), Laura Vorderwülbecke und Jana Schira (77. Natalie Lefarth)

Tore:
1 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel




SV Ottbergen-Bruchhausen – SV Thülen 2:4 (0:0)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben trotz einer schwachen Vorstellung beim Tabellenfünften SV Ottbergen-Bruchhausen 3 Punkte eingeheimst und damit den 2. Tabellenplatz gefestigt.

Da der Dritte Herforder SV II im Spitzenspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer SV Kutenhausen/Todtenhausen nicht punkten konnte, beträgt der Vorsprung nun 5 Punkte. So viele trennen ebenso den Spitzenreiter SV Kutenhausen/Todtenhausen und den Zweiten aus Thülen.

„Never change a winning team”, so lautete die Devise von Trainer Dirk Ebbesmeier vor der Partie bei dem Absteiger aus der Westfalenliga. So vertraute der Coach schon wie in den letzten Spielen einer eingespielten Elf. Diese legte auch gleich furios los und hatte bereits in den ersten Spielminuten gute Möglichkeiten, frühzeitig in Führung zu gehen. Doch leider ließen die Gäste diese ungenutzt liegen.

Dadurch hätte man sicher schon früh Ruhe ins Spiel bringen können. Diese ließen die SVT-Damen über weite Strecken der Partie vermissen. Besonders der erste Durchgang war nicht sehr ansehnlich und keine Bestätigung der zuletzt so guten Leistungen. Es war viel Hektik im Spiel. Auch konnten die SVT-Damen ihren Kombinationsfußball nicht durchbringen. Viel zu viele Ballverluste ließen das gefürchtete Offensivspiel ins Stocken geraten. Auch die zweiten Bälle landeten immer bei den Blauen aus Ottbergen. Glücklicherweise schaffte es der Absteiger nicht, die Fehler des Tabellenzweiten in Tore umzumünzen. Somit ging es dann mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Trainer Ebbesmeier sprach seinen Kickerinnen nochmal gut zu. Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte könnte man sicher auch den Fünften aus Ottbergen knacken.

Doch es schien irgendwie der Wurm drin zu sein. Man hatte sich zwar für den zweiten Durchgang viel vorgenommen, aber so recht wollte es auch dann nicht gelingen.

Somit dauerte es bis zur 56. Spielminute bis dann der Knote endlich platzen sollte. Spielführerin Anna Hammerschmidt erlöste ihre Farben mit dem Treffer zum 1:0. Die Vorarbeit leistete Torjägerin Laura Vorderwülbecke, die clever per Kopf auf Hammerschmidt auflegte. 

Die SVT-Damen übernahmen ab dem Führungstreffer ein wenig das Spielgeschehen. Endlich kam auch wieder die eigene Sicherheit zurück und es gelang den Thülener Damen wieder mehr.

Der Rückschlag kam dann allerdings in der 70. Minute als der Gastgeber zum 1:1 einnetzen konnte. Eine Ottbergener Spielerin schaffte mit einem Alleingang über mehrere Meter den Ausgleich.

Nur 3 Minuten später zeigten die Grün-Weißen dann die richtige Reaktion. Madeline Habbel konnte einen von Mara Luckenbach getretenen Freistoß erfolgreich verwerten und stellte mit ihrem Treffer zum 2:1 den alten Abstand wieder her. Laura Vorderwülbecke setzte in der 78. Minute mit ihrem Treffer zum 3:1 die Zeichen dann vorzeitig auf Sieg. Hier hatte Anna Hammerschmidt Thülens Torjägerin gekonnt in Szene gesetzt. In der 90. Spielminute war es dann wieder Laura Vorderwülbecke, die mit ihrem mittlerweile 11. Saisontreffer auf 4:1 erhöhte. Hier nutzte sie einen haarsträubenden Fehler der Ottbergener Hintermannschaft eiskalt aus. Der Treffer des Gastgebers zum 4:2 in der Nachspielzeit war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Trainer Dirk Ebbesmeier war nach der Partie nicht wirklich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Lediglich die Punkteausbeute stimmte den Coach positiv.

Diese Partie sollte man gedanklich schnell abhaken und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Dafür haben die SVT-Damen nun 2 Wochen Zeit.

Am kommenden Wochenende hat der Tabellenzweite aus Thülen nämlich spielfrei.

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke, Mara Luckenbach, Madeline Habbel, Celine Klärner (57. Maja Waßmann), Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld, Laura Vorderwülbecke und Christin Heise (59. Jana Schira)

Tore:
2 x Laura Vorderwülbecke
1 x Anna Hammerschmidt
1 x Madeline Habbel




SV Thülen – Herforder SV II 5:1 (2:0)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben das Spitzenspiel gegen den Westfalenliga-Absteiger Herforder SV II mit einem deutlichen 5:1 (2:0) gewonnen und erobern damit den Tabellenplatz 2 zurück. Der Dritte aus Herford hat nun 2 Punkte Rückstand auf den SVT. Die Tabelle führt der immer noch ungeschlagene SV Kutenhausen/Todtenhausen mit 5 Punkten Vorsprung an.

Trainer Dirk Ebbesmeier hatte mit 16 einsatzbereiten Spielerinnen bei der Startformation wieder die Qual der Wahl. Er vertraute aber der momentan sehr gut eingespielten Truppe, die gegenüber der Partie beim Tabellenführer vor Wochenfrist nur auf der Torwartposition verändert wurde. Hier zeigte sich Stammtorfrau Nadine Tontara wieder einsatzbereit.

Die Gastgeber erwischten in der richtungsweisenden Partie einen Auftakt nach Maß. Sie nahmen sofort das Heft in die Hand und wollten dem Herforder SV II gleich zeigen, wer die Punkte an diesem Spieltag behalten sollte. Bereits in der 8. Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Tor der Roten aus Herford. Nach einem Eckstoß von Anna Hammerschmidt konnte Angreiferin Christin Heise den Ball erfolgreich im gegnerischen Kasten unterbringen.

Nur kurze Zeit später hätte Torjägerin Laura Vorderwülbecke auf 2:0 erhöhen können. Doch ihr Schuss sprang von der Unterkante der Querlatte leider wieder zurück ins Feld. In der Folgezeit waren die SVT-Damen spielbestimmend und ließen der Reserve des HSV kaum Platz zur Entfaltung.

Wie schon im Spitzenspiel beim SV Kutenhausen/Todtenhausen zeigten die Thülener Damen eine tolle Leistung, die wieder einmal bestätigte warum sie nicht zu Unrecht oben an der Tabellenspitze mitmischen. Sie ließen geschickt den Ball und den Gegner laufen. Dieser kam nur sporadisch vor das Thülener Tor. Im Gegenzug kreierten die SVT-Damen einige gute Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Anna Hammerschmidt in der 37. Minute zum 2:0. Mit diesem Zwischenstand ging es dann zur Halbzeitpause in die Kabine. Dort hatte Trainer Ebbesmeier kaum etwas zu bemängeln.

Sollten seine Kickerinenn so weitermachen, dann wäre der 8. Sieg im 10. Meisterschaftsspiel auf jeden Fall machbar.

Nach dem Seitenwechsel agierten die SVT-Damen allerdings zeitweise nicht mehr so souverän wie im ersten Durchgang. Durch zu viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten holten sie den bis dato doch eher harmlosen Gegner wieder zurück in die Partie. Auch die Offensivaktionen waren nicht mehr so zwingend wie vor der Halbzeitpause. Der Gast aus der Kreisstadt nutzte in der 75. Minute dann eine Thülener Nachlässigkeit zum 2:1-Anschlusstreffer. Dieses war eine der wenigen Chancen, die sich den Roten bot. Der Abwehrverbund um Victoria Rollmann, Rafaela Hanke und Daniela Bugno leistete wieder gute Arbeit, sodass es nur bei diesem einen Gegentreffer bleiben sollte.

Trainer Ebbesmeier bewies in der 67. Spielminute mit den Einwechselungen der beiden Juniorinnen Jana Schira und Maja Waßmann ein goldenes Händchen. Die beiden Offensivkräfte sorgten in der letzten halben Stunde dann nochmal für ordentlich Betrieb und brachten die Herforder Abwehr immer wieder in Bedrängnis.

Die 17-jährige Jana Schira war es, die in der 80. Minute eine schöne Kombination erfolgreich zum 3:1 abschloss. Damit hat sich die Essenthoerin für ihre sehr guten Leistungen in den letzten Wochen endlich selbst belohnen können. In der 89. Minute machte sie mit ihrem Treffer zum 4:1 dann endgültig den Sack zu. Küken Maja Waßmann setzte mit ihrem Treffer (90.+) zum finalen 5:1 den Schlusspunkt unter eine am Ende doch recht einseitige Partie, die der SV Thülen verdient für sich entscheiden konnte. Mit mehr Fortune im Abschluss wäre beinahe noch mehr drin gewesen.

Hier hatte vor allem Torjägerin Laura Vorderwülbecke einige gute Torchancen.

Trainer Ebbesmeier war nach dem Spiel sehr zufrieden und beglückwünschte seine Mannschaft für die tolle geschlossene Teamleistung. Seine Kickerinnen haben eine bemerkenswerte Reaktion auf die Niederlage beim SV Kutenhausen/Todtenhausen am vergangenen Wochenende gezeigt.

Die SVT-Damen haben diese gut verarbeitet und schnell wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno, Madeline Habbel, Mara Luckenbach, Celine Klärner (77. Natalie Lefarth), Anna Hammerschmidt, Jessica Krefeld (67. Maja Waßmann), Laura Vorderwülbecke und Christin Heise (67. Jana Schira)

Tore:
2 x Jana Schira
1 x Christin Heise
1 x Anna Hammerschmidt
1 x Maja Waßmann





SV Kutenhausen/Todtenhausen – SV Thülen 3:0 (0:0)

Nach mittlerweile 18 ungeschlagenen Partien (17 Siege und 1 Remis) seit Anfang Juni mussten sich die Fußballdamen des SV Thülen beim Tabellenführer der Landesliga Staffel 1 am vergangenen Wochenende erstmalig wieder geschlagen geben.

Der Westfalenliga-erprobte Gastgeber hat damit seine blütenreise Weste behalten und führt nun mit 27 Punkten aus 9 Partien die Staffel 1 an. Durch die Niederlage sind die SVT-Damen auf den 3. Tabellenplatz abgerutscht. Glücklicherweise holte der Tabellenzweite, die Reserve des Herforder SV, zu Hause gegen den SuS Scheidingen nur einen Punkt, sodass an der Tabellenspitze weiter alles eng zusammen bleibt.

Trainer Dirk Ebbesmeier vertraute der gleichen Startformation wie im siegreichen Pokalspiel gegen den SV Fortuna Freudenberg unter der Woche. Lediglich auf der Torwartposition ergab sich kurz vor der Abfahrt ein großes Problem. Die etatmäßige Torfrau Nadine Tontara konnte die Reise in den Kreis Minden krankheitsbedingt nicht mitantreten. Doch mit Luise Kropff hat man zum Glück eine sehr spontane Spielerin im erweiterten Kader. Die Studentin, die ausnahmsweise im Lande war, sagte kurzerhand zu und übernahm die vakante Position zwischen den Pfosten. Wie immer war die Leistung der 23-Jährigen tadellos und sie war ein sicherer Rückhalt für die SVT-Damen.

Die Gäste aus dem Altkreis Brilon zeigten in der ersten Spielhälfte eine überaus gute Mannschaftsleistung. In der Halbzeitpause hatte Trainer Ebbesmeier kaum etwas zu bemängeln. Die Kickerinnen vom Thülener Scheid waren spielbestimmend und schnitten dem verdutzten Gastgeber ordentlich den Schneid ab. Dieser musste erkennen, dass sich der SV Thülen nicht zu Unrecht in der Spitzentruppe der Landesliga 1 befindet und dort bis dato eine übergeordnete Rolle spielt.

Sie waren aggressiv in den Zweikämpfen und zeigten ansprechenden Kombinationsfußball. Was fehlte war ein Torerfolg, mit dem sich die SVT-Damen für ihr tolles Engagement hätten belohnen können. Chancen hierzu waren unter anderem durch Anna Hammerschmidt und Christin Heise zu verzeichnen. Auf der Gegenseite hatte man die Blauen aus Kutenhausen sehr gut im Griff. Aushilfstorfrau Luise Kropff wurde somit im ersten Durchgang kaum gefordert.

Mit dem torlosen Remis ging es dann in die zweite Spielhälfte. In dieser wurden die Thülener Kickerinnen bereits in der 49. Spielminute eiskalt erwischt. Ein Abspielfehler im Thülener Aufbauspiel nutze der SVKT abgezockt zur 1:0-Führung. Dieser Treffer zeigte bei den Gästen Wirkung. Sie verloren für ein paar Minuten die Ordnung im Spiel und die Zuordnung passte nicht mehr. Die Elf von Trainer Ebbesmeier bekam für einige Minuten keinen Zugriff mehr auf das Spiel und lief dem Gastgeber nur noch hinterher. Die Blauen nutzten dieses schonungslos aus und sorgten mit den schnellen Treffern zum 2:0 (54.) und 3:0 (56.) für die Vorentscheidung. Trotz des Rückstands berappelten sich die Kickerinnen vom Thülener Scheid schnell und besannen sich ihrer Stärken. Sie hatten in der Folgezeit wieder mehr vom Spiel und kreierten sogar noch einige sehr gute Tormöglichkeiten. Mit viel Engagement stemmten sie sich gegen die Auswärtsniederlage. Doch ein Treffer sollte den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen an diesem Tage verwehrt bleiben.

Am Ende blieb es bei dem 3:0 für den Tabellenersten SV Kutenhausen/Todtenhausen. Dieses spielt allerdings bei weitem nicht den wahren Spielverlauf wider. Ein Punkt wäre für den Gast aus Thülen sicher mehr als verdient gewesen.

Gerne hätte Trainer Dirk Ebbesmeier mindestens einen Zähler mit auf die Heimreise genommen. Doch mit der gezeigten Leistung konnte der Coach soweit zufrieden sein. Darauf kann für die kommenden Partien auf jeden Fall weiter aufgebaut werden.

Für den SV Thülen spielten:
Luise Kropff, Victoria Rollmann, Daniela Bugno, Rafaela Hanke, Madeline Habbel, Mara Luckenbach, Celine Klärner (64. Maja Waßmann), Christin Heise (58. Jana Schira), Jessica Krefeld, Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke (74. Natalie Lefarth)






SuS Scheidingen – SV Thülen 0:4 (0:3)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben am 8. Spieltag der Landesliga Westfalen Staffel 1 den 7. Sieg eingefahren. Damit ist die Generalprobe für das Pokalspiel am Mittwochabend, 05.10.16, gegen den Landesligisten SV Fortuna Freudenberg geglückt. Anstoß der 2. Runde im Westfalenpokal ist übrigens um 19:30 Uhr auf dem Ascheplatz am Thülener Scheid.

Trainer Dirk Ebbesmeier konnte bei seiner Startformation wieder aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Mittelfeldmotor Christin Heise stand dem Coach nicht zur Verfügung. Im Kader war auch wieder Jana Schira, die ihre Verletzung am Sprunggelenk auskuriert hat.

Die Gäste aus Thülen zeigten eine sehr ansprechende Leistung gegen den Tabellenvierten aus Scheidingen. Taktisch waren sie sehr gut aufgestellt, sodass der Gastgeber kaum zur Entfaltung kam. Hier wussten vor allem die beiden Defensivspezialisten Mara Luckenbach und Carolin Lingenauber zu gefallen. Beide fingen alle Angriffe des SuS weiträumig ab, sodass Torfrau Nadine Tontara an diesem Spieltag kaum gefordert wurde. Auch die Abwehrreihe um Victoria Rollmann erwies sich wieder mal als sicherer Rückhalt. Lohn dafür war das dritte Spiel ohne Gegentor.

Die SVT-Damen brauchten eine Weile, um ins Spiel zu finden und sich die Sicherheit gegen den Gastgeber aus dem Kreis Soest zu holen. Nach und nach übernahmen die Gäste aber immer mehr das Spielgeschehen und erspielten sich durch schöne Offensivaktionen einige Tormöglichkeiten.

In der 32. Spielminute war es dann endlich soweit. Neuzugang Mara Luckenbach krönte ihre tolle Leistung mit dem überfälligen Treffer zum 1:0 für den SV Thülen. An dem platzierten Fernschuss ins lange Eck war die Scheidinger Schlussfrau machtlos. Nur 7 Minuten später klingelte es erneut im Gehäuse des SuS. Bei einem Angriff der Thülener Damen spielte eine Scheidinger Akteurin den Ball an der Strafraumgrenze klar mit der Hand. Der umsichtige Schiedsrichter entschied auf Vorteil für den SVT und ließ weiterlaufen. Die aufgerückte Carolin Lingenauber nutzte diese Gelegenheit und vollstreckte eiskalt zum 2:0 (39.). In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte gelang Spielführerin Anna Hammerschmidt mit einem Fernschuss sogar noch der Treffer zum 3:0 (45.).

Die Halbzeitansprache von Trainer Dirk Ebbesmeier fiel kurz und knapp aus. Da weitermachen, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte und nicht nachlassen.

Seine Mannschaft nahmen dieses mit in die zweite Spielhälfte und setzte das gleich mustergültig um. Es waren erst 4 Minuten nach dem Seitenwechsel gespielt und Anna Hammerschmidt machte mit ihrem zweiten Treffer an diesem Spieltag und somit mit dem 4:0 für den SV Thülen den Sack vorzeitig zu (49.).

Die Gäste aus dem Altkreis Brilon waren in der Folgezeit die bessere und spielbestimmende Mannschaft. Sie hatten den Gastgeber sehr gut im Griff. Nur ganz selten schaffte es der SuS gefährlich in den Thülener Strafraum einzudringen. Diese Angriffsaktionen wurden dann erfolgreich von der Thülener Hintermannschaft bereinigt.

Auf der Gegenseite hatte die Mannschaft von Trainer Dirk Ebbesmeier noch einige gute Möglichkeiten, den Auswärtssieg sogar noch deutlicher zu gestalten. Doch am Ende sollte es bei einem verdienten 4:0 für die Kickerinnen vom Thülener Scheid bleiben.

Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Carolin Lingenauber. In der Nachspielzeit verdrehte sich die 23-Jährige in einem Zweikampf das Sprunggelenk. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Defensivspielerin nicht schlimmer verletzt hat und den SVT-Damen schnell wieder zur Verfügung steht.

Durch den 4:0-Sieg ist der SV Thülen übrigens auf den 2. Tabellenplatz vorgerückt. Das Torverhältnis gegenüber der zweiten Welle des Herfoder SV ist mit + 21 zwar gleich, aber der SVT hat mit dem Ligabestwert von 29 geschossenen Toren die meisten Treffer auf der Habenseite. Ungeschlagen und somit auf Platz eins ist immer noch der Westfalenliga-erprobte SV Kutenhausen/Todtenhausen aus dem Kreis Minden.

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno, Mara Luckenbach, Carolin Lingenauber, Anna Hammerschmidt, Celine Klärner (75. Jana Schira), Jessica Krefeld (65. Maja Waßmann), Madeline Habbel und Laura Vorderwülbecke (81. Natalie Lefarth)

Tore:
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Mara Luckenbach
1 x Carolin Lingenauber





SV Thülen – SV Germania Hovestadt-Nordwald 2:0 (2:0)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben das Heimspiel gegen den Tabellenzwölften SV Germania Hovestadt-Nordwald mit 2:0 (2:0) gewonnen und bauen damit ihre Siegesserie weiter aus.

Aus 7 Partien haben die Kickerinnen vom Thülener Scheid bereits 19 Punkte geholt. Lediglich beim SC Enger musste man sich mit nur einem Punkt (2:2) zufrieden geben.

Da aber die Konkurrenz aus Kutenhausen/Todtenhausen und die Reserve des Herforder SV ebenfalls dreifach punktete belegen die SVT-Damen weiterhin den 3. Tabellenplatz.

Trainer Dirk Ebbesmeier zeigte sich vor der Partie experementierfreudig und nahm einige Änderungen in der Startformation vor. Unter anderem durfte Youngster Maja Waßmann von Beginn an ran. Sie ersetzte Jana Schira, die verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. Die 16-jährige Waßmann zahlte das Vertrauen von Trainer Ebbesmeier mit einer sehr guten Leistung und sogar einer Torvorlage zurück.

Zum Spiel ist eigentlich nicht viel zu sagen. Es war ein mäßiger Kick bei für die Jahreszeit sehr warmen Temperaturen auf dem Thülener Rasenplatz. Die Gastgeber hatten die Germania sehr gut im Griff.

Dieser agierte doch recht harmlos, sodass vor allem Thülens Torfrau Nadine Tontara gegenüber den letzten Partien kaum gefordert wurde. Auch nach dem Rückstand in der ersten Halbzeit war bei dem Gast aus dem Kreis Soest kein Aufbäumen zu erkennen. Dieser hatte sich wohl schon frühzeitig mit der Niederlage abgefunden. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Dirk Ebbesmeier erzielte Torjägerin Laura Vorderwülbecke in der 12. Minute und Spielführerin Anna Hammerschmidt in der 34. Minute. Gute Möglichkeiten, den überaus verdienten Heimsieg weiter auszubauen ergaben sich unter anderem für Madeline Habbel, Maja Waßmann, Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke. Doch den SVT-Damen sollte an diesem Spieltag kein weiterer Treffer mehr gelingen. Vor allem in der zweiten Spielhälfte ließen die SVT-Damen die Zielstrebigkeit in den Offensivaktionen vermissen. Bei einer konsequenteren Spielweise wäre durchaus ein deutlicher Heimsieg gegen die Germania möglich gewesen.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke, Daniela Bugno, Mara Luckenbach (68. Carolin Lingenauber), Christin Heise, Maja Waßmann, Madeline Habbel (68. Jessica Krefeld), Anna Hammerschmidt, Celine Klärner (72. Natalie Lefarth) und Laura Vorderwülbecke

 

Tore:
1 x Laura Vorderwülbecke
1 x Anna Hammerschmidt





SV Upsprunge – SV Thülen 2:4 (1:1)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben Dank des 4:2 (1:1) beim Tabellennachbarn SV Upsprunge (4.) ihre Siegesserie weiter ausgebaut und belegen mit nun 16 Punkten aus 6 Partien weiterhin einen hervorragenden 3. Tabellenplatz.

Trainer Dirk Ebbesmeier musste gegenüber dem siegreichen Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Langenheide am vergangenen Wochenende nicht viel in seiner Anfangsformation verändern. Lediglich Victoria Rollmann nahm leicht angeschlagen vorerst auf der Ersatzbank Platz. Dafür durfte Jana Schira wieder von Beginn an ran.

Beide Mannschaften haben die derzeit treffsichersten Angreiferinnen in ihren Reihen. Somit war die Marschroute für den SVT klar – erstmal die Offensivaktionen des Gastgebers unterbinden und nah an den Gegenspielerinnen sein. Dieses gelang der Thülener Hintermannschaft, die wieder von Madeline Habbel geführt wurde, durchgehend sehr gut.

Hier wussten vor allem die routinierte Daniela Bugno und auch Rafaela Hanke sehr zu gefallen. Letztere zeigte eine tadellose Leistung und war gegenüber dem Spiel gegen den TuS Langenheide nicht wiederzuerkennen. Auch die 29-jährige Daniela Bugno bekam aufgrund ihrer kämpferisch sehr guten Leistung Bestnoten von Trainer Dirk Ebbesmeier.

Trotz des guten Einsatzes konnte die Hintermannschaft des SVT den Führungstreffer für den Gastgeber in der 27. Spielminute allerdings nicht verhindern. Doch davon ließen sich die Gäste aus dem Altkreis Brilon aber nicht großartig beeindrucken. Nur 10 Minuten später war der Zwischenstand wieder gerade gerückt und Laura Vorderwülbecke konnte mit ihrem 8. Saisontreffer die Führung in der Torjägerliste wieder übernehmen. Mit dem Stand von 1:1 ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Ebbesmeier-Elf gleich in der 49. Minute kalt erwischt. Der SVU bekam einen Strafstoß zugesprochen, den er erfolgreich verwandelte.

Aber auch von dem zweiten Rückstand ließen sich die SVT-Damen nicht zurückwerfen. Dieser sorgte vielmehr dafür, dass die Kickerinnen vom Scheid vom absoluten Siegeswillen gepackt wurden.

Mit den Einwechslungen der Küken Jessica Krefeld und Maja Waßmann brachte Trainer Ebbesmeier frischen Wind in die Partie. Beide fügten sich nahtlos ins Thülener Spiel ein und sorgten zudem für einige schöne Offensivaktionen.

Dieses sollte in der 73. Minute Wirkung zeigen. Madeline Habbel, die durch die eingewechselte Abwehrspielerin Victoria Rollmann die Thülener Offensive verstärkte, wurde von einer gegnerischen Spielerin offensichtlich gehalten. Mara Luckenbach brachte den fälligen Freistoß punktgenau in den Strafraum, wo Anna Hammerschmidt fast nur noch ihre Fußspitze hinhalten musste.

Somit hatte man die Führung des SV Upsprunge erneut egalisiert.

In der Folgezeit nutzte die gut aufgelegte Mannschaft von Trainer Ebbesmeier die schwindende Kondition und somit die Passivität des SVU sehr effektiv aus.

Nur wenige Minute nach dem Ausgleichstreffer konnte Spielführerin Anna Hammerschmidt nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Wieder war es Mara Luckenbach, die den Freistoß gefährlich in den Strafraum brachte. Hier wartete wie schon beim Treffer zuvor Anna Hammerschmidt und es stand 3:2 (77.) für den SV Thülen.

Die anschließenden Angriffsaktionen des SV Upsprunge wurden vom SVT mit vollem Einsatz abgeräumt, sodass dem Gastgeber kein weiterer Treffer gelingen sollte.

Im Gegenzug machte Madeline Habbel in der 83. Minute mit ihrem Treffer zum 4:2 den Sack mit den nächsten drei Punkten endgültig zu.

Die mitgereisten Fans waren nach der Partie voll des Lobes über die tolle Leistung des Tabellendritten aus Thülen.

Zwei Rückstände konnten den SVT-Damen nichts anhaben. Sie fanden jedes Mal die passende Antwort und überrannten vor allem in der zweiten Halbzeit den Gastgeber mit dem Glauben an die eigene Stärke und dem absoluten Siegeswillen.

Trainer Ebbesmeier war nach der Partie mit der Leistung von allen Mannschaftsteilen sehr zufrieden. Auch Torfrau Nadine Tontara machte trotz der beiden Gegentreffer wieder ein sehr gutes Spiel und ist schon seit Wochen ein top Rückhalt für die SVT-Kickerinnen.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Daniela Bugno, Madeline Habbel, Rafaela Hanke, Mara Luckenbach, Carolin Lingenauber (66. Victoria Rollmann), Celine Klärner (61. Jessica Krefeld), Christin Heise, Anna Hammerschmidt, Jana Schira (56. Maja Waßmann) und Laura Vorderwülbecke

Tore:
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Laura Vorderwülbecke
1 x Madeline Habbel





SV Thülen – TuS Langenheide 3:0 (1:0)

Mit einer voll besetzten Reservebank konnten die Fußballdamen das Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Langenheide am vergangenen Wochenende angehen. 6 Ersatzspieler standen den SVT-Damen zur Verfügung, die erstmalig in dem neuen schwarz-weißen Trikotsatz aufliefen.

Der gesundheitlich angeschlagene Trainer Dirk Ebbesmeier hatte bei der Aufstellung somit die Qual der Wahl.

Frühe Tore scheinen wohl mittlerweile eine Thülener Spezialität geworden zu sein. Wie schon in den Spielen zuvor waren erst wenige Minuten gespielt und der Thülener Tross durfte sich schon über einen frühen Führungstreffer freuen. Nutznießerin einer schönen Angriffsaktion durch die Mitte war Madeline Habbel, die bereits in der 3. Spielminute zum 1:0 einnetzte.

Das Heimspiel gegen den mutig aufspielenden Aufsteiger aus Langenheide war fast ein Spiegelbild von dem Spiel bei dem SV Germania Stirpe vor Wochenfrist.

Der Gast kreierte Chancen im zweistelligen Bereich. Oftmals wurden sie durch haarsträubende Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel der Hausherrinnen zum Tore schießen herzlichst eingeladen. Auch hier kann man sich beim Gegner und dessen Abschlussschwäche bedanken, dass man die Partie trotz der frühen Führung nicht aus der Hand gegeben hat.

Fahrlässig ließ der Aufsteiger zahlreiche Tormöglichkeiten liegen. Die SVT-Damen hatten zwar auch noch ein paar Gelegenheiten einen beruhigenden Vorsprung herauszuschießen. Doch die wenigen Möglichkeiten konnte der Gastgeber nicht nutzen. Topstürmerin Laura Vorderwülbecke fand durch die tief stehende TuS-Abwehr nicht richtig ins Spiel und hatte daher kaum Chancen auf einen Torerfolg. Auch Spielführerin Anna Hammerschmidt konnte dieser Partie nicht wie gewohnt ihren Stempel aufdrücken. Es krankte somit an allen Ecken und Enden im Thülener Spiel.

Mit dem knappen Vorsprung von 1:0 für den SV Thülen ging es dann zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel nahm Trainer Ebbesmeier dann einige personelle Änderungen vor.

Für die glücklose Rafaela Hanke kam mit Youngster Jessica Krefeld frischer Wind in die Partie. Auch die Einwechslung von Juniorenspielerin Maja Waßmann für Celine Klärner sorgte nochmal für ordentlich Bewegung in der Offensive. Mit Jana Schira kam dann der dritte junge Wirbelwind für Christin Heise in die Partie. Sie sorgte ständig für Unruhe in der Hintermannschaft des TuS Langenheide.

Mit den Einwechslungen bewies Trainer Ebbesmeier ein glückliches Händchen. Jana Schira leitete mit einem tollen Sololauf über die linke Seite den Treffer zum 2:0 in der 83. Minute ein. Ihr Pass in die Mitte fand Madeline Habbel als Abnehmerin, die leider an der gegnerischen Torfrau scheiterte. Den Nachschuss verwandelte dann die aufgerückte Maja Waßmann überlegt zum 2:0.

Die 16-Jährige erzielte damit ihr erstes Pflichtspieltor im Dress des SV Thülen.

Madeline Habbel machte dann in der 88. Minute mit ihrem Treffer zum 3:0 den Sack mit den nächsten 3 Punkten endgültig zu.

Am Ende siegte somit wie schon am vergangenen Wochenende der Landesliga-erprobte SV Thülen vor dem frischen Aufsteiger aus Langenheide.

Dieser musste aufgrund der mangelhaften Torchancenverwertung am Thülener Scheid Lehrgeld bezahlen und hätte sicherlich mindestens einen Punkt verdient gehabt.

Wie sagte einst ein Thülener Trainerfuchs (Werner Ekrod): „Wir hatten heute den Papst in der Tasche.“

Das beschreibt sehr gut mit wie viel Glück und Dusel die beiden letzten Thülener Siege zustande gekommen sind.

Aber wenn der Gegner keine Tore schießen kann/will, dann nimmt man die drei Punkte natürlich gerne mit.

Da die Konkurrenz an der Tabellenspitze ebenfalls dreifach punktete, belegen die Thülener Kickerinnen durch den 4. Sieg im 5. Spiel weiterhin einen hervorragenden 3. Tabellenplatz.

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Carolin Lingenauber, Victoria Rollmann, Rafaela Hanke (46. Jessica Krefeld), Daniela Bugno, Mara Luckenbach, Madeline Habbel, Celine Klärner (54. Maja Waßmann), Anna Hammerschmidt, Laura Vorderwülbecke und Christin Heise (57. Jana Schira)

 

Tore:
2 x Madeline Habbel
1 x Maja Waßmann




SV Germania Stirpe – SV Thülen 1:6 (0:3)

Die Fußballdamen des SV Thülen haben das Auswärtsspiel bei dem bis dato noch unbekannten Aufsteiger SV Germania Stirpe am Ende deutlich mit 6:1 (3:0) gewonnen und belegen nun mit 10 Punkten aus 4 Partien den 3. Tabellenplatz.

Aufgrund einiger namenhaften Ausfälle musste Trainer Dirk Ebbesmeier seine Startformation wieder einmal umändern. Dem Coach fehlten mit Anna Hammerschmidt, Carolin Lingenauber, Lea Völlmecke, Maja Waßmann und Regina Pieper einige wichtige Spielerinnen. Wieder zurück waren dagegen Janina Lefarth und Rafaela Hanke, die beide auch zum Einsatz kamen.

Der SV Thülen legte wie schon in der Woche zuvor gleich los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Spielminute eröffnete Topstürmerin Laura Vorderwülbecke den Torreigen. Eine sehr schöne Vorarbeit von Thülens Youngster Jessica Krefeld über die rechte Seite nutze Vorderwülbecke zur frühen Führung für den Gast aus Thülen.  

Nur knappe 10 Minuten später war es dann Neuzugang Christin Heise, die mit einem tollen Schuss auf 2:0 (16.) erhöhte. Hier leistete übrigens Spielführerin Madeline Habbel die Vorarbeit, die Anna Hammerschmidt als Captain würdig vertrat. Der Schiedsrichter hatte gerade wieder angepfiffen, da klingelte es schon wieder im Kasten der Germania. Laura Vorderwülbecke bewies Auge und Technik und lupfte den Ball über die herauseilende gegnerische Torfrau hinweg und es stand nach nur 17 Spielminuten bereits 3:0 für die Elf von Trainer Ebbesmeier.

Doch der Vorsprung war in der Folgezeit nur auf dem Papier erkennbar. Das Spiel machte der Gastgeber aus dem Kreis Soest. Die Gäste aus Thülen taten ihr übriges dabei. Sie luden die Germania durch zu viele Abspielfehler im Aufbauspiel quasi zum Tore schießen ein. Hier wurde die Thülener Hintermannschaft um Victoria Rollmann und Torfrau Nadine Tontara mehr gefordert als ihnen lieb war.

Mit vereinten Kräften konnte man aber die Null halten. Hier kann man sich vor allem an Thülens Rückhalt Nadine Tontara bedanken, die eine erstklassige Leistung ablieferte und Schlimmeres verhinderte. Glücklicherweise erwischte die Germania zudem einen überaus schlechten Tag was die Chancenverwertung angeht. Diese war aus deren Sicht betrachtet ungenügend. Fahrlässig ließ der Gastgeber etliche „Hundertprozentige“ liegen. Auch der SV Thülen hätte im ersten Durchgang noch einige Male mehr einnetzen können. Hier boten sich vor allem den beiden Küken Jessica Krefeld und Jana Schira beste Möglichkeiten. Mit dem Halbzeitstand von 3:0 für den SVT ging es dann zum wohlverdienten Pausentee. Diesen nutzten die Spielerinnen um ihre Kleidung auszuwringen. Die Mannschaften hatten über die komplette Spielzeit hinweg mit starken Gewitterschauern zu kämpfen. Es war leider nicht eine Minute trocken in Stirpe.

Nach dem Seitenwechsel trat dann der Schiedsrichter als 12. Mann für Stirpe in Erscheinung. Durch einen mehr als unberechtigten Handelfmeter konnte die Germania in der 53. Minute auf 3:1 verkürzen. Der Referee war über die gesamte Spielzeit hinweg der Heimmannschaft wohl gesonnen. Dieses sorgte zwar für Unmut auf Thülener Seite, doch die Grün-Weißen fanden in der 61. Minute die passende Antwort. Mittelfeldspielerin Christin Heise war Nutznießerin eines bilderbuchmäßigen Angriffs und erzielte damit ihren zweiten Treffer in diesem Spiel. Mit diesem Tor stellte der Neuzugang den alten Abstand wieder her und erstickte damit die aufkommende Hoffnung beim Gastgeber.

In der 74. Minute war es dann Mara Luckenbach die mit einer astreinen Flanke in den Strafraum Stürmerin Laura Vorderwülbecke geschickt in Szene bringen konnte. Durch Natalie Lefarth noch leicht abgefälscht landete der Ball bei der 17-Jährigen, die freistehend leichtes Spiel hatte auf 5:1 zu erhöhen. Nur wenige Minuten später wurde Vorderwülbecke von der gegnerischen Torfrau regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt. Doch der fällige Strafstoß wurde wie sollte es anders sein leider nicht gegeben.  

Der Gastgeber aus Stirpe spielte in den restlichen Minuten noch mutig nach vorne, aber an der Chancenverwertung sollte der Aufsteiger auf jeden Fall noch arbeiten. Ansonsten wird es sehr schwer werden, in der Landesliga zu bestehen. Der erfahrene SVT dagegen erzielte in der Nachspielzeit sogar noch einen Treffer zum Endstand von 6:1 (92.). Wer konnte es anderes sein als Laura Vorderwülbecke. Die pfeilschnelle Angreiferin ließ gleich mehrere Gegenspielerinnen wie Slalomstangen stehen und wuchtete den Ball dann unhaltbar ins Netz des SV Stirpe.

 

Trainer Ebbesmeier war trotz des deutlichen Sieges nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Viel zu viele Fehler im Aufbauspiel brachten das Thülener Angriffsspiel ins Stocken. Dadurch hat man den Aufsteiger ins Spiel gebracht, der aber damit glücklicherweise nichts anzufangen wusste. Der SVT als erfahrener Landesligist war dagegen cleverer und hat wenigstens einen Teil seiner Torchancen genutzt. Spielerin des Tages war Laura Vorderwülbecke, die alleine 4 Tore erzielte und nun mit 7 Treffern die Torjägerliste der Landesliga 1 anführt.

Lobende Worte fand der Coach aber auch für Küken Jessica Krefeld, die ihre gute Trainingsleistung im Spiel bestätige, sowie für die gut aufgelegte Torfrau Nadine Tontara.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Celine Klärner (73. Kerstin Stappert), Victoria Rollmann, Janina Lefarth (55. Rafaela Hanke), Daniela Bugno, Mara Luckenbach, Jessica Krefeld, Madeline Habbel, Christin Heise, Jana Schira (65. Natalie Lefarth) und Laura Vorderwülbecke

 

Tore:
4 x Laura Vorderwülbecke
2 x Christin Heise 





Thülen – SC Wiedenbrück 5:2 (3:2)

Ohne Neu-Spielführerin Anna Hammerschmidt und Defensivspezialistin Carolin Lingenauber empfing die Mannschaft von Trainer Dirk Ebbesmeier den SC Wiedenbrück am Sonntagnachmittag am Thülener Scheid. Beide Spielerinnen konnten urlaubsbedingt nicht dabei sein. Ebenso fehlten Rafaela Hanke, Regina Pieper, Kirsten Pittke (alle Arbeit) und Janina Lefarth (Aufbautraining).

Trotz allem standen Trainer Ebbesmeier wieder 15 Spielerinnen zur Verfügung.

Mit wahrlich hochsommerlichen Temperaturen starteten beide Mannschaften in die Partie. Der Gast aus Wiedenbrück, der wie der SVT zu Saisonbeginn ein Sieg und ein Remis landete, agierte sehr engagiert und ambitioniert. Sie wollten es wohl der letztjährigen Partie gleich machen und dem Gastgeber die 3 Punkte am Scheid abknöpfen.

Doch schnell zeigte sich, dass die Grün-Weißen da was gegen hatten. Und das in Form von Angreiferin Laura Vorderwülbecke. Eine astreine Vorarbeit von Christin Heise verwertete der Blondschopf zur frühen Führung bereits in der 5. Spielminute. Nur knappe 2 Minuten später war es wieder Laura Vorderwülbecke, die ihre Farben jubeln ließ. Die pfeilschnelle Stürmerin war von der Abwehr des SC Wiedenbrück kaum in den Griff zu bekommen. Dieses nutzte die 17-Jährige äußerst effektiv zum 2:0 (7.).

Der SC Wiedenbrück sorgte auf der Gegenseite immer wieder für Unruhe und Gefahr in der Thülener Hälfte. Das lag aber hauptsächlich daran, dass die Zuordnung auf Thülener Seite nicht stimmig war und man den Gästespielerinnen zu viel Freiraum gewährte. Erst im weiteren Spielverlauf bekam die Mannschaft um Spielführerin Madeline Habbel das besser in den Griff. Glücklicherweise wusste der Gast in Blau-Weiß dieses kaum zu nutzen und vergab seine Chancen leichtfertig. In der 21. Minute allerdings konnte der SCW auf 2:1 verkürzen und war jetzt stärker am Drücker. Doch der knappe Vorsprung wurde mannschaftlich geschlossen verteidigt. In die Drangphase des SC fiel dann fast wie aus dem Nichts der Treffer zum 3:1 (32.). Verantwortlich für das wichtige Tor zeichnete sich Captain Madeline Habbel. Damit war der 2-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Doch eine Unordnung sollte der Gast noch nutzen können und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt – in der 44. Spielminute, also kurz vor dem Halbzeitpfiff. Somit ging es mit einem knappen 3:2 für den SV Thülen in die Pause.

Nur 4 Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt ehe Neuzugang Christin Heise zum 4:2 (48.) einnetzen konnte. Damit war der alte Vorsprung wieder hergestellt. In der Folgezeit hatte das Unwetter am Thülener Rasenplatz die Landesligapartie voll im Griff. Aufgrund von anhaltenden Gewitterschauern mit Regen, Hagel und Sturmböen musste das Spiel von Schiedsrichter Görkem Yildiz zweimal minutenlang unterbrochen werden. Die hochsommerlichen Temperaturen entluden sich mit voller Breitseite am Scheid, sodass beiden Mannschaften nur der Gang in die Kabinen übrig blieb.

Durch die Unterbrechungen war die Partie eine gute dreiviertel Stunde in Verzug. Doch davon ließen sich die SVT-Damen nicht beeindrucken.

Sie wollten die 4:2-Führung ins sprichwörtlich „Trockene“ bringen und die nächsten 3 Punkte einheimsen. Christin Heise war es dann wieder, die mit ihrem Treffer zum 5:2 in der 76. Spielminute endgültig den Sack zumachte. Bis zum Schlusspfiff durch Schiri Görkem Yildiz passierte nicht mehr viel. Der SVT konnte die Führung gut verwalten und hatte sogar noch einige Tormöglichkeiten. Letztlich blieb es beim 5:2 für die Ebbesmeier Truppe.

Gegenüber dem Trainerpendant auf Wiedenbrücker Seite hatte der Thülener Coach nach der Partie nicht viel zu bemängeln. Er lobte die Effektivität seiner Mannschaft, die fast bei 100% war. Auch hat sie sich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut in die Partie gekämpft und sich die Butter trotz der beiden Gegentreffer nicht vom Brot nehmen lassen.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Kristin Menke, Lea Völlmecke (82. Kerstin Stappert), Mara Luckenbach, Daniela Bugno, Celine Klärner (46. Maja Waßmann), Madeline Habbel, Christin Heise (79. Natalie Lefarth), Jana Schira und Laura Vorderwülbecke

Tore:
2 x Laura Vorderwülbecke
2 x Christin Heise
1 x Madeline Habbel






SC Enger – SV Thülen 2:2 (1:1)

Wie schon in der vergangenen Saison mussten sich die Fußballdamen des SV Thülen im Auswärtsspiel beim SC Enger mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dieses Mal ist es besonders ärgerlich, da der Ausgleichstreffer nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff fiel und der Gast aus Thülen schon fast wie der sichere Sieger aussah.

Der Gastgeber war bereits in der 7. Spielminute durch Engers Topspielerin Sina Peiler in Führung gegangen. Die SVT-Damen hatten ihre Mühe ins Spiel zu finden. Nervosität, Hektik und Unkonzentriertheiten bestimmten das Thülener Spielgeschehen. In der Vorwärtsbewegung war vieles Stückwerk. Folglich sprangen kaum nennenswerte Offensivaktionen für die Grün-Weißen heraus. Eine der wenigen nutzte Thülens Angreifer Laura Vorderwülbecke zum 1:1-Ausgleich in der 21. Spielminute. Der Treffer brachte allerdings keine Ruhe in das Thülener Spiel. Gedanklich hatte man sich sehr gut mit dem Gegner auseinandergesetzt und sich auf dessen Spielweise eingestellt. Dieses schien die Truppe um Spielführer Anna Hammerschmidt zu hemmen. Sie agierten fahrig und es war kaum was von ihrem Kombinationsfußball zu sehen. Zu viele Ballverlusten sorgten dafür, dass Thülens Torfrau Nadine Tontara mehr zu tun bekam als ihr lieb war.

Mit dem 1:1 ging es dann zum Pausentee, wo die SVT-Damen einiges zu besprechen hatten. Dieses zeigte nach dem Wiederanpfiff richtig Wirkung.

Die Grün-Weißen zeigten im zweiten Durchgang ein komplett anderes Gesicht. Sie waren es nun, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Endlich sah man wieder das Thülener Pressing und sehr viele erfolgsversprechende Aktionen in der Offensive. Unter anderem Laura Vorderwülbecke, Anna Hammerschmidt und der eingewechselten Maja Waßmann boten sich einige gute Möglichkeiten, um die Führung für den SVT zu erzielen. Es war ein Spiel auf ein Tor. Immer und immer wieder rannten die Thülener Kickerinnen an und kreierten weitere gute Torchancen. Der Gastgeber aus Enger kam dagegen kaum noch über die Mittellinie. Hier stand vor allem Madeline Habbel in der Abwehr bombensicher. Auch Lea Völlmecke verrichtete einen sehr guten Job.

Das Thülener Powerplay wurde dann endlich in der 88. Spielminute mit dem viel umjubelten Führungstreffer zum 2:1 belohnt. Abwehrspielerin Daniela Bugno bekam im Mittelfeld den Ball vor die Füße. Die 29-Jährige, die eher für das Tore verhindern zuständig ist, wollte eigentlich abspielen. Aber auf Anweisung von Spielführerin Anna Hammerschmidt sollte sie es selber versuchen und das war eine weise Entscheidung. Ihr Fernschuss landete unhaltbar für die Torfrau des SC Enger im gegnerischen Gehäuse.

Der Thülener Kickerinnen versuchten nun, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Doch leider sollte dieses nicht gelingen. Ein schnell vorgetragener Angriff wurde vom SCE erfolgreich zum 2:2 (90.) genutzt. Wenige Sekunden später pfiff der Schiedsrichter die spannende Partie ab.

Trainer Dirk Ebbesmeier lobte nach der Partie seine Mannschaft für den tollen Einsatz und den Kampfgeist, der an den Tag gelegt wurde. Auch wenn sich das späte Unentschieden schon fast wie eine Niederlage anfühlt. Aufgrund der sehr guten zweiten Halbzeit und der vielen guten Möglichkeiten wäre ein Sieg drin und auch nicht unverdient gewesen.

Dankende Worte fand er im Übrigen auch für die beiden Ergänzungsspielerinnen Kristin Menke und  Jana Schira. Beide Spielerinnen wollte Ebbesmeier noch einwechseln. Doch da die SVT-Damen am Drücker waren, veränderte der Coach die Truppe auf dem Feld nicht. Die beiden Spielerinnen reagierten verständnisvoll und fieberten weiter draußen mit.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Madeline Habbel, Lea Völlmecke, Daniela Bugno, Carolin Lingenauber, Mara Luckenbach, Jessica Krefeld (46. Maja Waßmann), Celine Klärner, Anna Hammerschmidt, Christin Heise und  Laura Vorderwülbecke

Tore:
1 x Laura Vorderwülbecke
1 x Daniela Bugno






SV Thülen – BV Werther 3:1 (2:1)

Die Qual der Wahl hatte Trainer Dirk Ebbesmeier bei der Aufstellung im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison. Mit 19 Spielerinnen hatte der Coach einen Großteil des Kaders mit an Bord.

Hier fehlten lediglich Neuzugang Kirsten Pittke und Regina Pieper (beide Arbeit), Daniela Bugno (Urlaub) sowie Saskia Schrewe. Auf letztgenannte müssen die Grün-Weißen übrigens noch bis mindestens Mitte Oktober verzichten. Die 21-Jährige ist berufsbedingt für die nächsten Woche wieder in Südafrika stationiert.

Mit dem BV Werther präsentierte sich ein spielstarker Gegner am Thülener Scheid, der die Vergleiche in der letzten Saison mit 2:0 und 6:0 für sich entscheiden konnte.

Daher wollten die SVT-Damen in der Auftaktpartie zur 8. Landesliga-Saison einiges besser machen und dieses Mal die Punkte in Thülen behalten.

Für den neutralen Zuschauer war es ein sehr spannendes und interessantes Spiel auf Augenhöhe. Hier erwischten die Gastgeber in der 22. Spielminute den besseren Start.

Mittelfeldmotor Anna Hammerschmidt fasste sich ein Herz und zog einfach mal mit links ab. An diesem Fernschuss hatte die sonst sehr starke Torfrau des BV Werther keine Chance und es stand 1:0 für den SV Thülen.

Nur 5 Minuten später war es dann wieder Anna Hammerschmidt, die ihre Farben jubeln lassen konnte. Ein von Neuzugang Mara Luckenbach getretener Eckball verwertete der blonde Wirbelwind mustergültig mit dem Kopf zum 2:0 (27.).

Aber auch der Gast aus dem Kreis Gütersloh hatte seine Chancen. Hier sorgten vor allem die überaus schnellen Angreiferinnen über die Außenpositionen für Gefahr in der Thülener Hälfte. Thülens Torfrau Nadine Tontara wusste hier mit einigen sehr guten Aktionen zu gefallen und verwahrte damit ihre Mannschaft vorerst vor einem Gegentreffer.

Doch in der 33. Minute war auch die Thülener Torhüterin machtlos. Nach einem Eckstoß konnte der BV Werther den Ball im Tor des SVT unterbringen und verkürzte damit auf 2:1 (33.). Dieser Anschlusstreffer brachte die Thülener Damen allerdings nicht aus dem Konzept. Sie waren taktisch gut postiert und hatten unter durch Laura Vorderwülbecke, Jana Schira und Anna Hammerschmidt weitere gute Tormöglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel kam Rafaela Hanke für Madeline Habbel in die Partie. Habbel wurde aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel geschont.

Im zweiten Durchgang hatten die Thülener Kickerinnen dann etwas mehr Ordnung im Spiel und ließen die Schwarz-Weißen aus Werther daher kaum noch ins Spiel kommen.

Der Gast kämpfte zwar weiter und wollte sich nicht aufgeben, aber zwingend waren ihre Chancen nicht mehr.

Ein gutes Stellungsspiel und Auge bewies vor allem Victoria Rollmann in der Abwehr. An der Thülenerin war kaum ein Vorbeikommen für die Gästespielerinnen.

Frischen Wind brachte Trainer Dirk Ebbesmeier dann mit der eingewechselten Maja Waßmann in die Partie. Der Youngster wusste über die linke Außenbahn sofort zu überzeugen.

Stark in der Rückwärtsbewegung - und auch in der Offensive hatte das Thülener Küken einige sehr gute Szenen. Bei ihrem Torschuss musste sich die gegnerische ganz schön strecken, ansonsten wäre der 16-Jährigen gleich ein Treffer im ersten Pflichtspiel im Thülener Trikot gelungen.

Ein goldenes Händchen bewies der Thülener Coach dann mit der Einwechslung von Natalie Lefarth in der 77. Minute.

Die 24-Jährige machte mit ihrem Treffer zum 3:1 in der 81. Spielminute den Sack dann endgültig zu.

Damit war der erhoffte Auftaktsieg gegen einen starken und ambitionierten Gegner aus Werther gelungen.

Trainer Dirk Ebbesmeier war nach der Partie mit dem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn seine Mannschaft noch nicht an die guten Leistungen aus den Testspielen angeknüpft hat.

Hier ist sicherlich noch Luft nach oben und es läuft noch nicht alles rund. Aber auf der gezeigten Leistung kann auf jeden Fall aufgebaut werden.

 

Für den SV Thülen spielten:
Nadine Tontara, Victoria Rollmann, Carolin Lingenauber, Lea Völlmecke (55. Maja Waßmann), Mara Luckenbach, Madeline Habbel (46. Rafaela Hanke), Celine Klärner, Christin Heise, Anna Hammerschmidt, Jana Schira (77. Natalie Lefarth) und Laura Vorderwülbecke

Tore:
2 x Anna Hammerschmidt
1 x Natalie Lefarth



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Thülen steht im Viertelfinale des Verbandspokals

 
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